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Belgien

Belgien ist klein, aber unglaublich reich an Genüssen und Kultur: Weltberühmte Schokolade und Pralinen, über 1.500 Biersorten, perfekte Waffeln und Pommes frites – das Land ist ein Paradies für Feinschmecker. Dazu kommen mittelalterliche Städte wie Brügge und Gent, die wie Freilichtmuseen wirken, und Brüssels kosmopolitischer Charme als Herz Europas.

Hauptstadt

Brüssel

Sprache

Niederländisch, Französisch, Deutsch

Währung

Euro (€)

Zeitzone

UTC+1

Flugzeit ab DE

ca. 1 Stunde

Einreise

EU-Personalausweis

Top 5 Highlights in Belgien

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Brügge

Märchenhafte mittelalterliche Stadt mit Grachten, Backsteingiebeln und der besten heißen Schokolade Belgiens.

2

Brüssel

Grand-Place (UNESCO), Manneken Pis, Comic-Wandbilder und die Europaviertel – charmant und kosmopolitisch.

3

Gent

Studentenstadt mit mittelalterlicher Skyline, Street-Art und dem Genter Altar in der St.-Bavo-Kathedrale.

4

Antwerpen

Modehauptstadt mit Rubens-Erbe, dem schönsten Bahnhof Europas und Europas größtem Diamantenviertel.

5

Ardennen

Bewaldete Hügellandschaft im Süden – ideal für Wanderungen, Kajaktouren und Burgbesichtigungen.

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Beste Reisezeit für Belgien

Empfohlene Reisezeit

April–Oktober

Sommer

18–25°C

Winter

2–7°C

Was kostet ein Urlaub in Belgien?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

50–80€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

80–150€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

150–300€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Belgien

Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.

Belgische Pommes frites immer in der Frittüre (Frituur/Friterie) kaufen – nie im Restaurant

Trappistenbiere gibt es nur von 6 Klöstern weltweit – 3 davon in Belgien

Brügge ist am schönsten frühmorgens, bevor die Tagesausflügler kommen

Brüssel-Card bietet freien Eintritt in 49 Museen

Zug ist das beste Verkehrsmittel – Belgien ist klein und gut vernetzt

Essen & Trinken in Belgien

Diese Gerichte musst du probieren!

Moules-frites
Belgische Waffeln
Stoofvlees/Carbonnade
Waterzooi
Pralinen
Speculoos

Entdecke Belgien

6 Regionen, Städte und Highlights in Belgien

Städte

Antwerpen

Antwerpen ist die heimliche Hauptstadt des guten Geschmacks — eine fläemische Metropole, in der Diamanten, Mode, Rubens-Gemälde, Schokolade und Craft Beer auf faszinierende Weise zusammenkommen. Die zweitgrößte Stadt Belgiens am Ufer der Schelde war im 16. Jahrhundert die reichste Stadt Europas und hat sich diesen Sinn für Überfluss und Eleganz bis heute bewahrt. Der Grote Markt mit dem prächtigen Rathaus (UNESCO-Welterbe) und den schmalen Gildehäusern bildet das historische Herz der Stadt. Davor steht der Brabobrunnen, der die Legende des römischen Soldaten Brabo erzählt, der dem Riesen Antigoon die Hand abschlug und in die Schelde warf — daher angeblich der Stadtname (Hand werpen). Die Liebfraünkathedrale (Onze-Lieve-Vrouwekathedraal), mit 123 Metern der höchste Kirchturm der Benelux-Länder, beherbergt vier Meisterwerke von Peter Paul Rubens. Der Diamantenviertel (Diamond District) rund um die Hoveniersstraat verarbeitet 84 Prozent aller Rohdiamanten der Welt: Über 1.700 Diamantenfirmen konzentrieren sich auf wenigen Straßen nahe dem Hauptbahnhof, der selbst als Kathedrale der Eisenbahn gilt — mit seiner Neobarock-Kuppel aus dem Jahr 1905 regelmäßig zum schönsten Bahnhof Europas gewählt. Das Museum aan de Stroom (MAS) am alten Hafenviertel Eilandje ist Antwerpens architektonisches Wahrzeichen des 21. Jahrhunderts: Der 60 Meter hohe Turm aus roten Sandsteinplatten und geschwungenen Glasfassaden bietet von der Dachterrasse ein 360-Grad-Panorama über Stadt, Hafen und Schelde. Das Rubenshaus (Rubenshuis) in der Altstadt zeigt die Werkstatt und Privaträume des fläemischen Barockmalers, der in Antwerpen seine produktivsten Jahre verbrachte.

DiamantenRubensMode

Brügge

Brügge ist das besterhaltene mittelalterliche Stadtjuwel Europas — eine Stadt, in der die Zeit im 15. Jahrhundert stehen geblieben zu sein scheint. Das gesamte historische Zentrum gehört zum UNESCO-Welterbe und bezaubert mit einem Labyrinth aus Kanälen, gotischen Backsteinfassaden, kopfsteingepflasterten Gassen und stillen Innenhöfen, die Brügge den Beinamen Venedig des Nordens eingebracht haben. Der Grote Markt mit seinem 83 Meter hohen Belfried (Belfort) ist das Herz der Stadt: 366 Stufen führen zur Aussichtsplattform mit einem 360-Grad-Panorama über die Däecher Brügges und das flache flandrische Umland. Die farbenfrohen Giebelhäuser der ehemaligen Zünfte säumen den Platz, und im Erdgeschoss laden Brasserien zu belgischen Pommes und Stoofvlees (Rindergulasch mit Bier) ein. Die Kanäle sind Brügges Lebensadern: Bootsfahrten führen unter steinernen Brücken hindurch, vorbei an Backsteinhäusern mit Treppengiebeln und dem Beginenhof, einer stillen Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert, in der heute Benediktinerinnen leben. Der Minnewaterpark mit seinem Liebessee ist der romantischste Ort der Stadt. Brügge ist Belgiens Schokoladenhauptstadt: Über 50 Chocolatiers arbeiten in der Altstadt, darunter Meister wie Dominique Persoone (The Chocolate Line), der Schokolade mit Wasabi, Baconpulver oder kolumbianischem Pfeffer kombiniert. Das Choco-Story Museum erzählt 4.000 Jahre Kakaogeschichte von den Maya bis zur belgischen Praline. Das Gröningemuseum beherbergt Meisterwerke der fläemischen Primitiven — Jan van Eycks Madonna des Kanonikus van der Päle (1436) und Hans Memlings Johannesaltar gehören zu den bedeutendsten Gemälden der europäischen Kunstgeschichte. Diese Werke entstanden in Brügge selbst, als die Stadt im 15. Jahrhundert eine der reichsten Handelsstädte der Welt war.

MittelalterUNESCOKanaele

Brügge

Brügge, das "Venedig des Nordens", ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas und ein UNESCO-Welterbe. Die flämische Stadt in Belgien bezaubert mit ihren Grachten, gotischen Backsteinbauten, dem Belfried-Turm und dem Marktplatz — einem der schönsten Plätze Belgiens. Im 13. Jahrhundert war Brügge eine der reichsten Städte Europas und Zentrum des Welthandels. Heute ist die Stadt berühmt für Schokolade, Bier und Spitzen. Über 50 Chocolatiers, unzählige Bierkneipen (mit 1.500+ belgischen Biersorten) und die heilige Blutprozession machen Brügge zu einem Fest für alle Sinne. Die Grachtenfahrt offenbart versteckte Gärten, den Minnewater ("Liebessee") und den Beginenhof — eine Oase der Ruhe. Brügge ist kompakt genug für einen Tagesausflug, aber charmant genug für ein ganzes Wochenende.

MittelalterSchokoladeBier

Brüssel

Brüssel ist weit mehr als die Hauptstadt Europas — die belgische Metropole vereint flämische und französische Kultur, Jugendstil-Architektur und eine der besten Essensszenen des Kontinents auf engstem Raum. Der Grand-Place, von Victor Hugo als schönster Platz der Welt gerühmt, bildet mit seinen vergoldeten Zunfthäusern und dem gotischen Rathaus das Herz einer Stadt, die sich nie zu ernst nimmt. In wenigen Gehminuten wechselt man vom EU-Viertel mit seinen Glaspalästen in verwinkelte Gassen, wo Comicfiguren als Wandmalereien ganze Hausfassaden zieren — Brüssel ist die Welthauptstadt des Comics, Geburtsort von Tim und Struppi, den Schlümpfen und Lucky Luke. Über 60 Comic-Murals bilden einen eigenen Stadtrundgang. Das Jugendstil-Erbe ist einzigartig: Victor Hortas Stadthäuser, allen voran das Hôtel Tassel (UNESCO-Welterbe), machten Brüssel zum Geburtsort des Art Nouveau. Hunderte Jugendstil-Fassaden prägen Viertel wie Saint-Gilles und Ixelles. Kulinarisch bietet Brüssel Weltklasse: belgische Fritten mit Dutzenden Saucen, Pralinen von Pierre Marcolini und Neuhaus, über 1.500 verschiedene Biere, Waffeln in zwei Varianten (Brüsseler und Lütticher) und Muscheln mit Pommes als Nationalgericht. Die Markthalle in Saint-Géry und die Rue des Bouchers liefern den kulinarischen Rausch.

HauptstadtEUJugendstil

Gent

Gent ist die am besten gehütete Geheimtipp-Stadt Belgiens — lebhafter als Brügge, entspannter als Brüssel und mit einer Mischung aus mittelalterlicher Pracht und alternativer Kulturszene, die in Europa ihresgleichen sucht. Die ostflämische Hauptstadt an der Zusammenfluß von Leie und Schelde hat alles, was Brügge hat, plus eine pulsierende Studentenszene und eine der besten Gastro-Szenen des Landes. Die Graslei und Korenlei, die beiden Uferpromenaden am mittelalterlichen Hafen, bilden eines der fotogensten Ensembles Europas. Gildhäuser aus dem 12. bis 17. Jahrhundert spiegeln sich im Wasser, und an sonnigen Abenden versammeln sich Tausende an den Kais für den Sundowner — das berühmteste „Living Room"-Feeling Flanderns. Der Genter Altar (die „Anbetung des Mystischen Lamms") der Gebrüder Van Eyck in der St.-Bavo-Kathedrale ist eines der bedeutendsten Kunstwerke der westlichen Welt. Das frisch restaurierte Polyptychon aus dem 15. Jahrhundert wurde im Zweiten Weltkrieg von den Nazis geraubt und ist heute in einer hochmodernen Klimavitrine ausgestellt — ein Muss für jeden Kunstliebhaber. Die Burg Gravensteen, eine vollständig erhaltene mittelalterliche Grafenburg mitten im Stadtzentrum, wirkt wie aus einem Ritterfilm. Die mächtige Festung aus dem 12. Jahrhundert beherbergt heute ein Museum, und von den Zinnen bietet sich ein Panoramablick über die Altstadt mit ihren drei Türmen — Kathedrale, Belfried und St.-Nikolaus-Kirche. Gent hat sich als nachhaltigste Foodie-Stadt Belgiens etabliert. Der wöchentliche Veggie-Donnerstag ist eine städtische Institution, und die Gastro-Szene reicht von Michelin-Restaurants bis zu hippen Street-Food-Märkten. Das Patershol-Viertel mit seinen engen Gassen voller Restaurants ist das kulinarische Herz. Die Street-Art-Szene Gents ist legendär. Das Werregarenstraatje, eine enge Gasse, die als legale Graffiti-Wand dient, verändert sich ständig, und die gesamte Stadt ist ein lebendiges Freilichtmuseum urbaner Kunst.

GeheimtippMittelalterStreetfood

Lüttich

Lüttich (Liège) ist die feurige Seele Walloniens und eine Stadt, die sich in den letzten Jahren spektakulär neu erfunden hat, ohne ihren rauen, authentischen Charme zu verlieren. Das Symbol dieser Transformation ist der Bahnhof Liège-Guillemins, entworfen von Star-Architekt Santiago Calatrava – ein weißes, kathedralenartiges Meisterwerk aus Stahl, Glas und Beton, das wie ein gestrandetes Raumschiff in der Stadt liegt. Allein wegen dieses Bauwerks lohnt sich ein Zwischenstopp in Lüttich, und tatsächlich halten hier die Thalys- und ICE-Züge auf der Strecke Köln–Brüssel. Die Altstadt von Lüttich überrascht mit einer Dichte an Sehenswürdigkeiten, die größeren Städten in nichts nachsteht. Die Montagne de Bueren, eine legendäre Treppe mit 374 Stufen, verbindet die Unterstadt mit der Zitadelle und bietet nach dem schweißtreibenden Aufstieg einen atemberaubenden Blick über die Maas und die Dächer der Stadt. Das Carré-Viertel ist das Vergnügungsviertel schlechthin: Auf engstem Raum reihen sich über 200 Bars und Kneipen aneinander, was Lüttich zum Partyzentrum Belgiens macht – lebhafter und weniger touristisch als Brüssel. Was Lüttich wirklich auszeichnet, ist seine Esskultur. Die Lütticher Waffel, die echte Gaufre de Liège, hat nichts mit den flachen Brüsseler Waffeln zu tun – sie ist dicker, süßer, karamellisiert durch Perlzucker und wird als Streetfood aus der Hand gegessen. Der sonntägliche Markt La Batte entlang der Maas ist mit über drei Kilometern der längste und älteste Markt Belgiens. Boulets à la liégeoise, Fleischbällchen in süß-saurer Sirupsauce, sind das Nationalgericht der Stadt. Für deutsche Besucher liegt Lüttich optimal: Von Aachen sind es nur 60 Kilometer, aus Köln weniger als zwei Stunden mit dem Auto oder Zug. Ein Tagesausflug oder Wochenendtrip ist unkompliziert und überraschend lohnenswert.

CalatravaWaffelnBierkultur

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