Island
Island ist die Insel aus Feuer und Eis – nirgendwo sonst trifft man auf eine solche Dichte an Naturwundern. Geysire, Wasserfälle, Gletscher, Vulkane, heiße Quellen und im Winter die magischen Nordlichter.
Hauptstadt
Reykjavík
Sprache
Isländisch
Währung
Isländische Krone (ISK)
Zeitzone
UTC+0
Flugzeit ab DE
ca. 3,5 Stunden
Einreise
Personalausweis (Schengen)
Top 5 Highlights in Island
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Golden Circle
Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss-Wasserfall – Islands Klassiker an einem Tag.
Blaue Lagune
Milchig-blaues Thermalwasser in schwarzer Lava – das ikonischste Bad der Welt.
Jökulsárlón
Gletscherlagune mit schwimmenden Eisbergen und der benachbarte Diamond Beach.
Nordlichter
Von September bis März tanzen Aurora Borealis über den isländischen Nachthimmel.
Landmannalaugar
Bunt gestreifte Rhyolith-Berge und heiße Quellen – Wanderparadies im Hochland.
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Beste Reisezeit für Island
Empfohlene Reisezeit
Juni–August (Mitternachtssonne), Jan–März (Nordlichter)
Sommer
10–15°C
Winter
-2–5°C
Was kostet ein Urlaub in Island?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
100–150€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
150–250€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
250–500€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Island
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Immer Schichten anziehen – das Wetter wechselt ständig
Ein 4x4 ist für Hochlandstraßen (F-Straßen) Pflicht
Essen in Island ist teuer – Bonus/Krónan Supermärkte nutzen
Heiße Quellen gibt es überall kostenlos (nicht nur Blaue Lagune)
Die Ringstraße (Route 1) braucht mindestens 7-10 Tage
Essen & Trinken in Island
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Island
4 Regionen, Städte und Highlights in Island
Städte
Akureyri
Akureyri ist die Hauptstadt Nordislands und mit rund 19.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes, gelegen am Ende des malerischen Eyjafjörður, des längsten Fjords Islands. Trotz ihrer Lage knapp unterhalb des Polarkreises überrascht Akureyri mit einem unerwartet milden Mikroklima, einem blühenden Botanischen Garten und einer lebhaften Kulturszene. Deutsche Island-Reisende nutzen Akureyri als Tor zum spektakulären Norden: Von hier aus erreicht man den Mývatn-See mit seinen Pseudokratern und heißen Quellen, die Walbeobachtung in Húsavík und den gewaltigen Goðafoss-Wasserfall. Die Stadt selbst besticht durch ihre markante Akureyrarkirkja, farbenfrohe Holzhäuser und erstklassige Restaurants, die frischen Fisch und Lamm aus der Region servieren. Im Winter ist Akureyri einer der besten Orte Islands für Nordlichter und bietet mit dem Skigebiet Hlíðarfjall auch alpines Vergnügen.
Ísafjörður
Ísafjörður, die „Hauptstadt der Westfjorde", liegt dramatisch auf einer Sandbank im innersten Winkel des Skutulsfjörður, umgeben von schneebedeckten Bergen und ist der Ausgangspunkt für Islands abgelegenste und wildeste Region. Während die Ringstraße die meisten Touristen um die Hauptinsel führt, bleiben die Westfjorde ein Geheimtipp für Naturliebhaber, die das Ende der Welt suchen. Die Westfjorde sind Islands letzte echte Wildnis. Steile Fjorde schneiden tief in die zerklüftete Küste ein, Straßen enden an einsamen Fischerdörfern, Polarfüchse streifen durch die Tundra, und die Dichte an Papageitauchern ist die höchste Europas. Nur 7.000 Menschen leben in der gesamten Region — auf einer Fläche so groß wie Schleswig-Holstein. Der Dynjandi-Wasserfall, 100 Meter hoch und fächerförmig über Felsterrassen fallend, gilt als der schönste Wasserfall Islands. Die Anfahrt über unbefestigte Straßen entlang dramatischer Fjordkanten ist bereits ein Erlebnis. Bei Sonnenschein leuchtet der Wasserfall wie ein Hochzeitsschleier aus Kristall. Der Hornstrandir-Naturpark an der Nordspitze der Westfjorde ist Islands wildestes Gebiet — nur per Boot zugänglich, ohne Straßen, ohne Infrastruktur. Mehrtägige Wanderungen führen durch verlassene Baürnhöfe, vorbei an Vogelklippen mit Millionen von Seevögeln und durch eine arktische Landschaft, die an die Zeit vor der menschlichen Besiedlung erinnert. Polarfüchse, die hier keine Scheu vor Menschen haben, begleiten Wanderer oft aus der Nähe. Ísafjörður selbst ist ein charmantes Städtchen mit bunten Holzhäusern, ausgezeichneten Fischrestaurants und einer erstaunlich aktiven Kulturszene. Das Aldrei fór ég Suður-Musikfestival (Ostern) ist eines der beliebtesten Islands, und das Schräge Haus-Museum (Gamla Bakaríið) bietet Einblick in die harte Geschichte der Fischerdörfer. Von Juni bis August, wenn die Mitternachtssonne die Fjorde in goldenes Licht taucht und die Straßen wieder passierbar sind, öffnet sich ein Fenster zu einer der unberührtesten Ecken Europas.
Reykjavik
Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt, ist eine charmante Kleinstadt mit Großstadt-Ambitionen: Bunte Wellblechhäuser, eine lebendige Musik- und Kunstszene, innovative Restaurants und die majestische Hallgrimskirkja-Kirche, deren Basaltsäulen-Fassade Islands Vulkanlandschaft nachempfunden ist, pregen das Stadtbild dieser einzigartigen Metropole am Rand der Arktis. Die Stadt ist das perfekte Basislager für Islands Naturwunder: Der Golden Circle mit dem Geysir Strokkur, dem Gullfoss-Wasserfall und dem Thingvellir-Nationalpark, wo die eurasische und nordamerikanische Kontinentalplatte auseinanderdriften, liegt nur wenige Autostunden entfernt. Die Blaü Lagune mit ihrem milchig-türkisen Thermalwasser inmitten schwarzer Lavafelder ist Islands berühmtestes Spa-Erlebnis. Reykjaviks kulinarische Szene hat sich zu einer der innovativsten Nordeuropas entwickelt: Von fermentiertem Hai (Hakarl) als mutige Mutprobe bis zu New-Nordic-Küche in Restaurants wie Dill, Islands erstem Michelin-Stern-Restaurant. Die Laugavegur-Einkaufsstraße bietet isländisches Design, Buchläden und Cafes. Von September bis März tanzen die Nordlichter über der Stadt, während im Sommer die Mitternachtssonne für endlose Tage sorgt. Islands Hauptstadt ist klein, aber voller Überraschungen.
Vík í Mýrdal
Vík í Mýrdal ist Islands südlichstes Dorf und einer der dramatischsten Orte der Insel, wo pechschwarze Lavastrände auf tosende Atlantikwellen treffen. Der berühmte Strand Reynisfjara mit seinen mächtigen Basaltsäulen und den Felsnadeln Reynisdrangar, die wie versteinerte Trolle aus der Brandung ragen, gilt als einer der schönsten nicht-tropischen Strände der Welt. Deutsche Island-Reisende auf der Ringstraße machen hier Station, um die unwirkliche Landschaft zu erleben, die schon als Filmkulisse für Game of Thrones und Star Wars diente. Über dem winzigen Dorf mit seiner ikonischen weißen Kirche thront der Gletscher Mýrdalsjökull, unter dem der gefürchtete Vulkan Katla schlummert. Die Papageitaucher-Kolonien auf den Klippen von Dyrhólaey sind im Sommer ein magisches Naturschauspiel. Trotz seiner Abgeschiedenheit bietet Vík gemütliche Unterkünfte und überraschend gute Restaurants.
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Island gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und begeistert mit Natur, Abenteuer, Nordlichter und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Island ist Juni–August (Mitternachtssonne), Jan–März (Nordlichter), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 100–150€ (Budget) bis 250–500€ (Luxus) ist Island für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Reykjavík aus lässt sich Island hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Isländisch, die Währung Isländische Krone (ISK). Ab Deutschland erreichst du Island in ca. 3,5 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Plokkfiskur, Skyr, Isländisches Lamm probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Island hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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