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Polen

Polen überrascht mit einer faszinierenden Mischung aus mittelalterlichen Altstädten, wilder Natur und pulsierendem Nachtleben – und das zu Preisen, die deutlich unter westeuropäischem Niveau liegen. Krakaus Altstadt zählt zum UNESCO-Welterbe, die Hohe Tatra bietet alpines Wandern, und Danzig verzaubert mit hanseatischem Charme an der Ostsee.

Hauptstadt

Warschau

Sprache

Polnisch

Währung

Złoty (PLN)

Zeitzone

UTC+1

Flugzeit ab DE

ca. 1,5 Stunden

Einreise

EU-Personalausweis

Top 5 Highlights in Polen

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Krakau

Polens Kulturhauptstadt mit dem größten mittelalterlichen Marktplatz Europas, Wawel-Burg und dem jüdischen Viertel Kazimierz.

2

Salzbergwerk Wieliczka

Unterirdische Kathedrale und Salzsee in 135 Metern Tiefe – seit dem 13. Jahrhundert in Betrieb.

3

Warschau

Aus Trümmern wiederaufgebaute Altstadt (UNESCO), moderne Skyline und das pulsierende Praga-Viertel.

4

Danzig (Gdańsk)

Hanseatische Backsteinpracht an der Mottlau, Bernstein-Handwerk und der legendäre Lange Markt.

5

Hohe Tatra

Polens einziges Hochgebirge mit über 2.500m hohen Gipfeln – alpines Wandern und Zakopane als Basislager.

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Beste Reisezeit für Polen

Empfohlene Reisezeit

Mai–September

Sommer

20–28°C

Winter

-5–3°C

Was kostet ein Urlaub in Polen?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

30–50€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

50–100€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

100–200€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Polen

Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.

Polnischer Złoty vor Ort wechseln – Kantore in der Stadt bieten bessere Kurse als Flughäfen

Milchbars (Bar Mleczny) servieren traditionelle polnische Küche für unter 5€

Krakau und Danzig sind am schönsten im Frühsommer – weniger Touristen, tolles Wetter

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Polnisches Bier (Żywiec, Tyskie) kostet im Restaurant oft unter 2€

Essen & Trinken in Polen

Diese Gerichte musst du probieren!

Pierogi
Żurek
Bigos
Placki ziemniaczane
Oscypek
Pączki

Entdecke Polen

11 Regionen, Städte und Highlights in Polen

Städte

Breslau (Wrocław)

Breslau, auf Polnisch Wrocław, ist eine der faszinierendsten Städte Mitteleuropas und überrascht Besucher mit ihrer Vielfalt, Lebendigkeit und ihrem ganz eigenen Charme. Die niederschlesische Hauptstadt erstreckt sich über zwölf Inseln an der Oder und ist von mehr als hundert Brücken durchzogen — ein Labyrinth aus Wasser und Geschichte, das ihr den liebevollen Beinamen „Venedig des Ostens" eingebracht hat. Der Große Ring (Rynek), einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas, bildet das pulsierende Herz der Stadt. Hier reihen sich farbenprächtige Bürgerhäuser aus der Renaissance und dem Barock aneinander, das gotische Rathaus mit seiner astronomischen Uhr zählt zu den schönsten Profanbauten Polens. Rund um den Platz laden Straßencafés und Restaurants zum Verweilen ein, während Straßenkünstler und Musiker die Atmosphäre bereichern. Ein besonderes Highlight sind Breslaus berühmte Zwerge — über 350 kleine Bronzefiguren, die seit 2005 über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Die Suche nach den „Krasnale" ist längst zum beliebten Freizeitvergnügen für Besucher aller Altersgruppen geworden. Jeder Zwerg erzählt seine eigene kleine Geschichte, von der Bier trinkenden Figur vor der Brauerei bis zum Gelehrten vor der Universität. Die Dominsel (Ostrów Tumski) ist das spirituelle Zentrum der Stadt. Die gotische Kathedrale Johannes des Täufers erhebt sich majestätisch über die Oder, und abends werden die historischen Gaslaternen noch von Hand entzündet — ein romantisches Ritual, das es so in kaum einer anderen europäischen Stadt gibt. Breslau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der angesagtesten Kulturzentren Polens entwickelt. Die Jahrhunderthalle, ein UNESCO-Welterbe, der Vier-Kuppel-Pavillon als Zentrum zeitgenössischer Kunst und das moderne Nationale Musikforum bilden nur die Spitze eines reichhaltigen kulturellen Angebots. Die Stadt war 2016 Europäische Kulturhauptstadt und hat diesen Schwung beibehalten. Kulinarisch begeistert Breslau mit einer Mischung aus polnischer Tradition und internationaler Kreativität. In der historischen Markthalle gibt es alles von handgemachten Pierogi bis zu schlesischem Streuselkuchen, während in den Seitenstraßen des Viertels Nadodrze hippe Bistros und Craft-Beer-Bars entstanden sind.

KulturstadtArchitekturStudentenstadt

Danzig

Danzig (Gdańsk) an der polnischen Ostseeküste ist eine der schönsten Hafenstädte Europas und ein Ort, an dem Geschichte auf Lebensfreude trifft. Die prachtvolle Hansestadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und in jahrzehntelanger Arbeit originalgetreu wieder aufgebaut — ein Meisterstück der Rekonstruktion, das heute Millionen von Besuchern begeistert. Die Lange Gasse (Ulica Długa) und der Lange Markt (Długi Targ) bilden das Herzstück der Altstadt: Eine prachtvolle Flaniermeile gesäumt von farbenfrohen Patrizierhäusern im Stil der Gotik, Renaissance und des Barock. Das Neptunbrunnen, das Artus Court und das Goldene Tor sind architektonische Perlen, die von Danzigs Glanzzeit als reichste Hansestadt zeugen. Das Europäische Solidarność-Museum an der ehemaligen Lenin-Werft erzählt die Geschichte der Gewerkschaftsbewegung, die 1989 den Fall des Kommunismus in Europa einleitete. Das moderne, rostige Gebäude ist ein architektonisches Statement und das Museum selbst ist packend und emotional — ein Pflichtbesuch für jeden, der europäische Geschichte verstehen will. Der Hafen am Motlawa-Fluss mit dem mittelalterlichen Krantor (Żuraw) — einst der größte Hafenkran Europas — ist der fotogenste Ort der Stadt. Die Speicherinsel wird gerade zum hippen Kulturviertel umgebaut, und die Wasserstraßen laden zu Bootstouren ein. Abends spiegeln sich die beleuchteten Fassaden im Wasser und verwandeln den Hafen in eine märchenhafte Kulisse. Danzig ist Teil der „Dreistadt" (Trójmiasto) mit Sopot und Gdynia. Das mondäne Seebad Sopot mit seiner 511 Meter langen Holzmole — der längsten in Europa — und dem lebhaften Nachtleben ist nur 15 Minuten mit der S-Bahn entfernt. Die Kombination aus Kultur in Danzig, Strand in Sopot und dem modernen Gdynia macht die Dreistadt zu einem der vielseitigsten Reiseziele der Ostsee.

PolenOstseeHanse

Kolberg

Kolberg (polnisch: Kołobrzeg) ist Polens beliebtester Ostseekurort und ein Sehnsuchtsort für deutsche Urlauber – eine Stadt, die Sole-Heilbäder, einen breiten Sandstrand, eine lebhafte Strandpromenade und eine bewegte deutsch-polnische Geschichte auf einzigartige Weise vereint. Als ehemals deutsche Hansestadt trägt Kolberg noch immer Spuren seiner Vergangenheit: Der gotische Mariendom, der Leuchtturm am Hafeneingang und die Reste der historischen Altstadt erzählen von einer über tausendjährigen Stadtgeschichte. Der Strand von Kolberg erstreckt sich über mehrere Kilometer – breiter, feiner Sand, gesäumt von einer modernen Promenade mit Cafés, Souvenirläden und dem ikonischen Seebrückenensemble. Die Strandpromenade wurde in den letzten Jahren umfassend modernisiert und bietet heute eine gelungene Mischung aus polnischem Badeortscharme und zeitgemäßer Architektur. Im Sommer pulsiert hier das Leben, mit Straßenkünstlern, Open-Air-Konzerten und dem allgegenwärtigen Duft von geräuchertem Fisch und frischen Waffeln. Was Kolberg besonders für deutsche Besucher attraktiv macht, ist die hervorragende Kur- und Wellnesstradition. Die Stadt verfügt über natürliche Sole- und Moorkurvorkommen, und zahlreiche Kurhäuser und Wellness-Hotels bieten professionelle Kur-Anwendungen zu Preisen an, die deutlich unter dem deutschen Niveau liegen. Viele Deutsche kommen regelmäßig zur Kur nach Kolberg – die Kombination aus medizinischer Kompetenz, Meerluft und günstigen Preisen ist unschlagbar. Die Anreise ist für deutsche Urlauber denkbar einfach: Von Berlin sind es nur etwa 4 Stunden mit dem Auto über die Autobahn, und die deutsch-polnische Grenze bei Pomellen liegt kaum eine Stunde entfernt. Vor Ort wird in vielen Hotels und Restaurants Deutsch gesprochen, was den Aufenthalt besonders unkompliziert macht. Die Saison reicht von Mai bis September, wobei Kolberg auch im Herbst und Winter als Kurort besucht wird.

OstseeStrandKur

Krakau

Krakau ist die heimliche Hauptstadt Polens und eine der schönsten Städte Europas — eine Metropole, die mittelalterlichen Glanz, jüdische Geschichte, lebhafte Studentenkultur und eine aufstrebende Gastronomie-Szene auf faszinierende Weise vereint. Der Große Ring (Rynek Glowny) ist mit 40.000 Quadratmetern der größte mittelalterliche Marktplatz Europas und das pulsierende Herz der Stadt, umgeben von prächtigen Bürgerhäusern, Kirchtürmen und den gotischen Tuchhallen (Sukiennice). Das Wawel-Schloss thront auf einem Kalksteinfelsen über der Weichsel und war über 500 Jahre lang Residenz der polnischen Könige. Die Wawel-Kathedrale daneben ist die Krönungskirche und Grablege der polnischen Monarchen, mit der Sigismundglocke aus dem Jahr 1520, deren tiefes Lauten bei nationalen Ereignissen über die Stadt hallt. Die Drachenwand des Wawel-Hügels beherbergt den legendären Smok Wawelski — den Wawel-Drachen, dessen feürspeiende Bronzeskulptur am Flussufer Kinder und Erwachsene gleichermassen begeistert. Die Marienkirche (Kosciol Mariacki) am Rynek birgt den berühmten Veit-Stoss-Altar, den größten gotischen Holzaltar der Welt (13 x 11 Meter, geschnitzt von 1477-1489). Stündlich ertöent von ihrem höheren Turm das Hejnal — eine Trompeten-Melodie, die abrupt abbricht, zur Erinnerung an den Trompeter, der beim Mongoleneinfall 1241 von einem Pfeil getroffen wurde. Kazimierz, das historische jüdische Viertel, ist heute Krakaus kreativstes Stadtviertel: Synagogen, jüdische Buchhandlungen und koscheren Restaurants stehen neben Craft-Beer-Bars, Vintage-Läden und Galerien. Steven Spielbergs Schindlers Liste wurde hier gedreht, und Oskar Schindlers Emaillefabrik ist heute ein eindrucksvolles Museum über die NS-Besatzung Krakaus. Das Salzbergwerk Wieliczka, nur 14 Kilometer südöstlich, ist ein unterirdisches Wunderwerk: In 135 Metern Tiefe erstreckt sich ein Labyrinth aus Kammern, Kapellen und Seen, komplett aus Salz gehaün — darunter die atemberaubende Kapelle der Heiligen Kinga mit Kronleuchtern aus Salzkristallen. Seit 1978 UNESCO-Welterbe.

MittelalterUNESCOAltstadt

Poznan

Poznan ist eine der lebendigsten und unterschätztesten Städte Polens – eine pulsierende Universitätsmetropole in Großpolen, die mit einem der schönsten Marktplätze Europas, einer reichen Geschichte und einer überraschend dynamischen Gastronomie- und Kulturszene begeistert. Der Stary Rynek, der alte Marktplatz, ist das Herzstück der Stadt und zählt mit seinen farbenfrohen Renaissance-Bürgerhäusern, dem historischen Rathaus und den gemütlichen Straßencafés zu den fotogensten Plätzen in ganz Mitteleuropa. Jeden Mittag um 12 Uhr öffnet sich am Rathausturm eine mechanische Uhr, aus der zwei Ziegenböcke erscheinen und mit den Köpfen zusammenstoßen – ein Spektakel, das seit dem 16. Jahrhundert Schaulustige anzieht. Poznan war die erste Hauptstadt Polens und gilt als Wiege der polnischen Nation. Auf der Dominsel (Ostrów Tumski), einer Insel in der Warthe, stehen die ältesten Sakralbauten des Landes, darunter die gotische Kathedrale mit den Gräbern der ersten polnischen Herrscher. Die Insel verströmt eine ruhige, fast mystische Atmosphäre und ist besonders bei Abenddämmerung stimmungsvoll. Gleichzeitig ist Poznan eine junge Stadt: Über 100.000 Studierende sorgen für ein quirliges Nachtleben, kreative Cafés und eine blühende Street-Art-Szene im Stadtteil Śródka. Für deutsche Reisende ist Poznan hervorragend erreichbar – die Stadt liegt nur etwa 270 Kilometer östlich von Berlin und ist per Zug, Auto oder Billigflieger schnell zu erreichen. Die Preise sind deutlich niedriger als in Westeuropa, was Poznan zu einem ausgezeichneten Ziel für ein verlängertes Wochenende macht. Die lokale Spezialität, die Świętomarciński Rogal (Martinshörnchen), ist seit 2012 sogar EU-geschützt und ein absolutes Muss bei jedem Besuch.

StädtereiseGeschichteUniversität

Swinemünde

Swinemünde (polnisch: Świnoujście) ist Polens westlichster Ostseekurort und liegt in einer einzigartigen geografischen Situation: Die Stadt erstreckt sich über drei Inseln, von denen eine – die Insel Usedom – zum größten Teil zu Deutschland gehört. Seit der Eröffnung des Usedom-Tunnels und der guten Grenzanbindung ist Swinemünde für deutsche Urlauber so einfach erreichbar wie nie zuvor – man spaziert buchstäblich von der deutschen Seite Usedoms über die Grenze ins polnische Swinemünde und findet dort einen der breitesten und schönsten Ostseestrände überhaupt. Der Strand von Swinemünde ist legendär: Über 100 Meter breit, feinsandig und von einer breiten Dünenlandschaft gesäumt, erstreckt er sich kilometerlang entlang der Küste. Die Strandpromenade führt nahtlos von den deutschen Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin über die Grenze nach Swinemünde – eine der längsten Strandpromenaden Europas. Auf polnischer Seite sind die Preise in Restaurants, Cafés und Geschäften deutlich niedriger, was den Grenzübertritt besonders attraktiv macht. Die Stadt hat deutlich mehr zu bieten als nur Strand: Die historischen Festungsanlagen – insbesondere der Fort Aniola (Engelsburg) und das Westfort – gehören zu den am besten erhaltenen preußischen Küstenfestungen und erzählen von der strategischen Bedeutung der Swine-Mündung. Der Mühlenbake, ein markantes Windmühlen-ähnliches Seezeichen am Strand, ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Zentrum überraschen elegante Bäderarchitektur-Villen und ein charmantes Kurviertel mit Parkanlagen. Das Wellness- und Kurangebot ist hervorragend: Zahlreiche polnische Kurhotels bieten Sole-Anwendungen, Moorbäder und Wellnesspakete zu Preisen an, die oft nur ein Drittel der deutschen Kurorte betragen. Die Jodhaltige Meerluft und die natürlichen Solevorkommen machen Swinemünde zu einem anerkannten Heilbad. Die Kombination aus deutschem Usedom und polnischem Swinemünde ergibt ein grenzüberschreitendes Urlaubserlebnis, das in Europa seinesgleichen sucht.

OstseeStrandUsedom

Toruń

Toruń ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas und UNESCO-Weltkulturerbe – eine gotische Perle an der Weichsel, die als Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus und als Lebkuchenhauptstadt Polens weltberühmt ist. Die Altstadt von Toruń überlebte den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt und präsentiert heute ein geschlossenes Ensemble aus gotischen Backsteinkirchen, mittelalterlichen Bürgerhäusern, einer mächtigen Stadtmauer und verwinkelten Gassen, das seinesgleichen in Nordeuropa sucht. Der Rynek Staromiejski, der alte Marktplatz, wird vom imposanten gotischen Rathaus dominiert, dessen Turm einen spektakulären Rundblick über die roten Ziegeldächer der Stadt und das Weichseltal bietet. Rund um den Platz reihen sich Restaurants, Cafés und die berühmten Lebkuchenläden aneinander – denn Toruń ist seit dem Mittelalter für seinen Piernik (Lebkuchen) bekannt, der nach geheimen Rezepturen hergestellt wird und zu den besten der Welt zählt. Im Lebkuchenmuseum können Besucher selbst Lebkuchen nach mittelalterlichen Methoden backen. Das Kopernikus-Haus, in dem der große Astronom 1473 geboren wurde, ist heute ein faszinierendes Museum, das sein Leben und seine revolutionäre Entdeckung des heliozentrischen Weltbilds dokumentiert. Die gotische Marienkirche und die Johanniskirche beeindrucken mit ihren gewaltigen Backsteingewölben und mittelalterlichen Wandmalereien. Am Weichselufer erstreckt sich eine malerische Promenade, von der man die Altstadtsilhouette mit ihren Türmen und Giebeln in voller Pracht bewundern kann. Für deutsche Urlauber ist Toruń ein idealer Tagesausflug ab Danzig oder ein eigenständiges Wochenendeziel. Die Anreise ist per Zug von Danzig (2,5 Stunden) oder Warschau (2,5 Stunden) unkompliziert. Die Preise sind selbst für polnische Verhältnisse günstig, und die Atmosphäre der mittelalterlichen Altstadt bei abendlicher Beleuchtung ist schlicht magisch.

UNESCOGotikKopernikus

Warschau

Warschau, Polens Hauptstadt, ist eine Stadt der Resilienz. Im Zweiten Weltkrieg zu 85% zerstört, wurde die Altstadt so originalgetreu wieder aufgebaut, dass die UNESCO sie als einzigartiges Beispiel der Rekonstruktion zum Welterbe erklärte. Heute ist Warschau eine pulsierende Metropole, die historisches Erbe mit einer dynamischen Startup-Szene und aufregendem Nachtleben verbindet. Der Kulturpalast — Stalins "Geschenk" und höchstes Gebäude Polens — blickt auf eine Skyline, die mit jeder europäischen Großstadt konkurrieren kann. Das POLIN Museum erzählt die tausendjährige Geschichte der polnischen Juden. Im hippen Praga-Viertel am östlichen Weichsel-Ufer finden sich Straßenkunst, Neon-Museen und Industriebrachen-Bars. Das Lazienki-Park mit seinem Palast auf dem Wasser ist einer der schönsten Stadtparks Europas. Warschau verbindet Tragödie und Triumph, Geschichte und Innovation zu einer der spannendsten Hauptstädte Europas.

GeschichteAuferstandenUNESCO

Zakopane

Zakopane ist die Winterhauptstadt Polens und das Herz der Hohen Tatra — ein charmanter Bergort am Fuß des höchsten Gebirges zwischen Alpen und Kaukasus, der Skifahrer, Wanderer und Feinschmecker gleichermassen begeistert. Die Stadt auf 800-1.000 Metern Höhe ist das Tor zum Tatra-Nationalpark und bietet das ganze Jahr über spektakuläre Bergpanoramen, traditionelle Holzarchitektur im Zakopane-Stil und die lebhafte Kultur der Goralen, des Bergvolkes der polnischen Karpaten. Die Krupowki, Zakopanes legendäre Fußgängerzone, ist ein eineinhalb Kilometer langer Boulevard voller Restaurants, Käsestuben, Souvenirläden und Straßenmusikanten: Hier probiert man Oscypek (geräucherten Schafskäse), trinkt heißen Grzaniec (Glühwein) und kauft handgeschnitzte Holzfiguren der Goralentradition. Im Winter verwandelt sich die Straße in eine verschneite Winterwunderwelt. Der Morskie Oko (Meerauge), ein smaragdgrüner Gletschersee auf 1.395 Metern Höhe, ist der schönste See der Tatra und eines der beliebtesten Ausflugsziele Polens: Der Weg führt 9 Kilometer durch dichten Fichtenwald, vorbei an Wasserfällen, und am Ende eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama aus steilen Felswaänden, die sich im kristallklaren Wasser spiegeln. Die Seilbahn auf den Kasprowy Wierch (1.987 m) bietet das spektakulärste Bergpanorama der Region: Oben steht man auf der polnisch-slowakischen Grenze mit Blick in beide Länder, und im Winter starten hier anspruchsvolle Skipisten. Der Gubalowka-Hügel (1.126 m) ist per Standseilbahn erreichbar und bietet ein 180-Grad-Panorama über die gesamte Hohe Tatra. Im Sommer ist Zakopane Ausgangspunkt für Wanderungen zu den höchsten Gipfeln der Tatra: Rysy (2.499 m, höchster Berg Polens), Swinica und Giewont mit seinem markanten Gipfelkreuz. Im Winter bieten Kasprowy Wierch, Nosal und Bialka Tatrzanska Skivergnügen für alle Könnerstufen.

TatraSkifahrenWandern

Regionen

Masuren

Masuren ist Polens verzaubertes Seenland – eine weitläufige Region im Nordosten des Landes mit über 2.000 Seen, endlosen Wäldern, sanften Hügeln und einer Stille, die in Europa ihresgleichen sucht. Die Große Masurische Seenplatte (Kraina Wielkich Jezior Mazurskich) erstreckt sich über ein gewaltiges Gebiet und verbindet die größten Seen – den Śniardwy und den Mamry – durch ein Netz aus Kanälen, Flüssen und Wasserstraßen, das Masuren zum Paradies für Segler, Kanuten und Hausbootfahrer macht. Was Masuren so einzigartig macht, ist die Kombination aus unberührter Natur und melancholischer Geschichte. Die Region, einst Teil Ostpreußens, trägt noch immer Spuren der deutschen Vergangenheit: verlassene Gutshäuser, evangelische Backsteinkirchen, Kopfsteinpflaster-Alleen und deutsche Ortsnamen, die neben den polnischen auf Wegweisern erscheinen. Für viele deutsche Besucher ist eine Reise nach Masuren daher auch eine emotionale Zeitreise in die Familiengeschichte. Die Wolfsschanze (Wilczy Szaniec), Hitlers ehemaliges Hauptquartier im Wald bei Kętrzyn, ist eine der meistbesuchten Gedenkstätten der Region. Die Natur Masurens ist überwältigend: Seeadler kreisen über den Seen, Störche nisten auf jedem zweiten Schornstein, und in den Wäldern leben Elche, Biber und Luchse. Der Masurische Landschaftspark und das Biosphärenreservat am Łuknajno-See (UNESCO) schützen diese einzigartige Fauna. Die Stille auf dem Wasser, das Plätschern der Paddel und der weite Himmel über den Seen vermitteln ein Gefühl von Freiheit, das man in Mitteleuropa selten findet. Für deutsche Urlauber ist Masuren ein hervorragendes Ferienhaus-Ziel: Idyllische Holzhäuser direkt am See, oft mit eigenem Steg und Boot, sind zahlreich und erschwinglich. Die Anreise erfolgt am besten per Auto (ca. 8 Stunden ab Berlin) oder per Flug nach Danzig mit anschließender Weiterfahrt. Die beste Reisezeit ist Juni bis September, wobei Juli und August an den populärsten Seen voll werden können.

SeenSegelnNatur

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Polen gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und begeistert mit Budget, Kultur, Geschichte und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Polen ist Mai–September, wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 30–50€ (Budget) bis 100–200€ (Luxus) ist Polen für verschiedene Reisebudgets geeignet.

Von der Hauptstadt Warschau aus lässt sich Polen hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Polnisch, die Währung Złoty (PLN). Ab Deutschland erreichst du Polen in ca. 1,5 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Pierogi, Żurek, Bigos probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Polen hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.

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