Weitere Sehenswürdigkeiten
Company's Garden
Kapstadts ältester Garten (gegründet 1652 von Jan van Riebeeck als Gemüsegarten der Niederländischen Ostindien-Kompanie) ist heute ein wunderschöner öffentlicher Park im Herzen der City Bowl. Alte Eichen, ein Rosenparadies, ein Japanischer Garten und freche Eichhörnchen, die aus der Hand fressen. Am Rand des Gartens liegen mehrere Museen: das Iziko South African Museum (Naturgeschichte), die South African National Gallery und das Planetarium. Eintritt in den Garten: kostenlos.
District Six Museum
Eines der bewegendsten Museen Südafrikas. District Six war ein lebhaftes, multikulturelles Viertel im Herzen Kapstadts — bis das Apartheid-Regime es 1966 zum „whites only"-Gebiet erklärte und über 60.000 Menschen zwangsumgesiedelt wurden. Ihre Häuser wurden abgerissen. Das Museum erzählt die Geschichten der Vertriebenen mit Fotos, persönlichen Gegenständen und einer Straßenkarte auf dem Boden, auf der ehemalige Bewohner ihre Adressen markiert haben. Erschütternd und unvergesslich. Eintritt: 60 ZAR (3€).
Signal Hill & Lion's Head
Für den besten Sonnenuntergang Kapstadts fahr auf den Signal Hill — ein flacher Hügel zwischen der City Bowl und dem Atlantik, von dem aus du die Sonne direkt über dem Meer versinken siehst, mit Camps Bay und den Twelve Apostles im Vordergrund. Kostenlos, Parkplatz vorhanden, zur Sunset-Zeit sehr beliebt — früh kommen! Der Lion's Head (669 m) ist eine kurze, aber steile Wanderung (1–1,5h eine Richtung) mit 360-Grad-Panorama über Kapstadt. Die Vollmond-Wanderung mit Hunderten Kapstädtern ist ein Highlight.
Camps Bay & Clifton Beaches
Nur 10 Minuten von der City Bowl entfernt liegen Kapstadts glamouröseste Strände. Camps Bay bietet eine palmengesäumte Promenade, trendige Restaurants und einen breiten weißen Sandstrand vor der Kulisse der Twelve Apostles — der meistfotografierte Strand Südafrikas. Die Clifton Beaches (1st bis 4th Beach) sind windgeschützter und exklusiver — 4th Beach ist der beliebteste, 3rd Beach ist der „Gay Beach". Das Wasser ist allerdings eiskalt (10–14°C) — hier posiert man mehr als man schwimmt.