Kap der Guten Hoffnung
Das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope) ist einer der mythischsten Orte der Welt — der südwestlichste Punkt Afrikas, wo die Klippen dramatisch ins tosende Meer stürzen und der Atlantik in den Indischen Ozean übergeht. Der Portugiese Bartolomeu Dias nannte es 1488 „Cabo das Tormentas" (Kap der Stürme) — König Johann II. benannte es optimistisch in „Kap der Guten Hoffnung" um.
Cape Point & Leuchtturm
Das Kap liegt im Table Mountain National Park, und der Besuch umfasst in der Regel sowohl Cape Point (mit dem historischen Leuchtturm auf der Klippe) als auch das Kap der Guten Hoffnung (das ikonische Schild am südwestlichsten Punkt). Die Flying Dutchman Funicular (Standseilbahn) bringt dich zum alten Leuchtturm — oder du wanderst die 20 Minuten steil bergauf. Der Blick von oben ist atemberaubend: endlose See, Klippen, kreischende Möwen und die rohe Kraft des Ozeans.
Praktisches
- Eintritt: 376 ZAR (19€) für Erwachsene (SANParks Conservation Fee). Funicular extra: 90 ZAR return.
- Anfahrt: Ca. 70 km von Kapstadt (1,5 Stunden). Am besten als Tagesausflug kombiniert mit Boulders Beach, Simon's Town und dem Chapman's Peak Drive.
- Tagesplanung: Starte morgens über den Chapman's Peak Drive nach Süden, besuche erst Boulders Beach (Pinguine), dann das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point. Rückfahrt über die False Bay und Muizenberg.
Achtung
Paviane am Kap der Guten Hoffnung sind intelligent, dreist und manchmal aggressiv. Sie können Autotüren öffnen und Rucksäcke stehlen. Lass NIEMALS Essen sichtbar im Auto, schließe Fenster und Türen, und halte Abstand. Füttere sie auf keinen Fall — das macht sie aggressiver. Die Ranger im Park helfen bei Problemen.