Kleidung & Ramadan
Kleidung — Respekt zeigen
Der Oman ist tolerant, aber konservativ. Die richtige Kleidung ist ein Zeichen des Respekts und wird geschätzt:
- Frauen: Schultern und Knie bedeckt in der Öffentlichkeit. Lockere, leichte Kleidung. Kein bauchfreies Top, kein Minirock. Am Hotelpool/Strand: Bikini normal. Ein Tuch zum Überwerfen für Moscheen und konservative Gebiete dabeihaben
- Männer: Lange Hosen oder Bermudas (knappe Shorts ungerne gesehen). Kein freier Oberkörper außer am Strand/Pool
- Moscheen: Frauen: Kopftuch, lange Ärmel, langer Rock. Männer: lange Hosen, bedeckte Schultern. Schuhe ausziehen. Die Sultan-Qaboos-Moschee stellt kostenlos Umhänge bereit
- Wüste & Berge: Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, leichte Wanderkleidung. Abends in der Wüste kann es kühl werden — Fleece mitnehmen
Ramadan
Während des islamischen Fastenmonats (Datum variiert jährlich, bewegt sich 11 Tage pro Jahr nach vorn):
- Muslime fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang — kein Essen, Trinken oder Rauchen in der Öffentlichkeit
- Als Tourist bist du nicht zum Fasten verpflichtet, aber öffentliches Essen, Trinken und Rauchen wird als respektlos empfunden. In Hotels wird normal serviert, manche Hotels richten abgetrennte Essbereiche ein
- Viele lokale Restaurants schließen tagsüber und öffnen zum Iftar (Fastenbrechen bei Sonnenuntergang)
- Der Iftar ist ein besonderes Erlebnis: Wenn du eingeladen wirst, nimm an! Viele Hotels bieten spezielle Iftar-Buffets an
- Sehenswürdigkeiten haben kürzere Öffnungszeiten
- Alkohol ist in Hotels erhältlich, aber diskret — viele Bars schließen im Ramadan
- Das Tempo des Landes verlangsamt sich spürbar — plane entsprechend
💡 Tipp
Reisen im Ramadan hat auch Vorteile: Hotels sind günstiger, Sehenswürdigkeiten leerer, und die Iftar-Atmosphäre bei Sonnenuntergang ist wunderschön. Wenn du nicht im Ramadan reisen willst: Die Daten vorher prüfen und mindestens 2 Wochen Abstand halten.