Die vier Jahreszeiten
Frühling (April–Mai): Die ideale Reisezeit
Prag im Frühling ist unschlagbar: 12–22°C, blühende Gärten auf dem Petřín-Hügel, die ersten Biergärten öffnen, die Tage werden lang und die Massen sind noch überschaubar. Die Palastgärten der Kleinseite und die Obstbäume auf dem Petřín verwandeln die Stadt in ein Blütenmeer. Ab Mai sind auch die Moldau-Terrassen voll besetzt.
Sommer (Juni–August): Heiß und voll
Hochsaison in Prag: 22–30°C (gelegentlich über 35°C), lange Tage, Open-Air-Konzerte und volle Sehenswürdigkeiten. Die Karlsbrücke ist ab 9 Uhr eine einzige Menschenmasse, die Burg-Schlangen werden lang. Dafür: Moldau-Bootsfahrten, Biergärten bis Mitternacht und Prags berühmtes Nachtleben auf Hochtouren. Tipp: Früh aufstehen (Karlsbrücke bei Sonnenaufgang!) und die Mittagshitze in einem Museum oder einer Pivnice aussitzen.
Herbst (September–Oktober): Goldener Herbst
Die zweitbeste Reisezeit: angenehme 12–20°C, goldenes Licht, Weinlese (Burčák — der frische Federweißer, nur im September/Oktober!), weniger Touristen und spektakuläre Herbstfärbung in den Parks. Der Oktober ist ideal für Fotografie — die Moldau dampft morgens, die Burgsilhouette steht im goldenen Nebel.
Winter (November–März): Magisch und günstig
Prags Winter hat einen besonderen Reiz: Weihnachtsmärkte (ab Ende November) auf dem Altstädter Ring und dem Wenzelsplatz, verschneite Gassen, dampfender Svařák (Glühwein) und Trdelník. Die Preise sind am niedrigsten, die Hotels halb leer. Die Kälte (-5 bis +5°C) wird durch die Atmosphäre mehr als kompensiert. Nach Neujahr wird es ruhiger und sehr günstig, aber auch kahl und grau.
💡 Tipp
Die absolut beste Reisezeit ist Mai oder September: angenehme Temperaturen, überschaubare Massen und das schönste Licht. Im Mai blühen die Gärten am Petřín, im September gibt es Burčák (Federweißer) an jeder Ecke.