Myanmar
Myanmar ist ein Land von überwältigender Schönheit und tiefgreifender buddhistischer Spiritualität: Die Tempellandschaft von Bagan mit über 2.000 Pagoden im Morgennebel gehört zu den eindrucksvollsten Anblicken Asiens. Der Inle-See mit seinen Einbein-Fischern, die goldene Shwedagon-Pagode in Yangon und der Goldene Fels sind unvergessliche Erlebnisse in einem Land, das sich nur langsam dem Tourismus öffnet.
Hauptstadt
Naypyidaw
Sprache
Birmanisch
Währung
Kyat (MMK)
Zeitzone
UTC+6:30
Flugzeit ab DE
ca. 12–14 Stunden (mit Umstieg)
Einreise
Reisepass + eVisum (online beantragen)
Top 5 Highlights in Myanmar
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Bagan
Über 2.000 Tempel und Pagoden auf einer Ebene am Irrawaddy – besonders magisch bei Sonnenaufgang.
Inle-See
Einbein-Fischer, schwimmende Gärten, Seidenwebereien und Pfahlbaudörfer auf dem zweitgrößten See Myanmars.
Shwedagon-Pagode
Yangons goldenes Wahrzeichen: 99 Meter hohe, goldbedeckte Stupa – eines der heiligsten buddhistischen Bauwerke.
Mandalay
Königsstadt mit dem Mandalay Hill, U-Bein-Brücke (längste Teakholzbrücke der Welt) und Mahamuni-Buddha.
Goldener Fels (Kyaiktiyo)
Ein goldbeklebter Felsbrocken auf einer Bergkuppe, der scheinbar der Schwerkraft trotzt – heiliger Pilgerort.
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Beste Reisezeit für Myanmar
Empfohlene Reisezeit
November–Februar (kühl und trocken)
Sommer
28–38°C
Winter
18–30°C
Was kostet ein Urlaub in Myanmar?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
25–40€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
40–80€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
80–200€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Myanmar
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Vor der Reise aktuelle politische Lage prüfen – seit 2021 herrscht politische Instabilität
Schuhe und Socken an allen Pagoden und Tempeln ausziehen – auch auf dem Gelände
Bargeld (US-Dollar oder Kyat) ist oft nötig – Geldautomaten gibt es nur in Städten
Longyi (Wickelrock) tragen zeigt Respekt und wird von Einheimischen geschätzt
Bagan am besten per E-Bike erkunden – günstig, flexibel und umweltfreundlich
Essen & Trinken in Myanmar
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Myanmar
7 Regionen, Städte und Highlights in Myanmar
Gebiete
Alt-Bagan
Bagan ist eine der überwältigendsten archäologischen Stätten der Erde: Über 2.200 Tempel, Pagoden und Klöster erstrecken sich auf einer Fläche von 40 Quadratkilometern entlang des Irrawaddy-Flusses — Überreste einer Zivilisation, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert hier die größte buddhistische Stadt der Welt errichtete. Die Ebene von Bagan bei Sonnenaufgang ist ein Anblick, der sich für immer einbrennt: Wenn der Morgennebel über dem Irrawaddy aufsteigt und die ersten Sonnenstrahlen die Hunderte von Tempeln in goldenes Licht tauchen, wird klar, warum Bagan in einem Atemzug mit Angkor Wat und Machu Picchu genannt wird. Der Ananda Pahto, erbaut um 1105, ist der besterhaltene und eleganteste der großen Tempel — sein goldener Turm erhebt sich 51 Meter über die Ebene, und die vier goldenen Buddha-Statuen im Inneren scheinen je nach Betrachtungswinkel ihren Gesichtsausdruck zu ändern. Das Erlebnis in Bagan liegt nicht in einzelnen Highlights, sondern im Eintauchen in die schier endlose Tempellandschaft: Per E-Bike radelt man auf sandigen Pfaden zwischen Pagoden hindurch, entdeckt versteckte Tempel, in denen noch nie ein anderer Tourist war, und trifft auf Mönche, die in den Ruinen meditieren. Der Dhammayangyi, der größte aller Bagan-Tempel, beeindruckt mit seiner massiven Ziegelbauweise, während der Sulamani mit seinen feinen Stuckarbeiten und verblichenen Fresken die Kunstfertigkeit der Bagan-Ära zeigt. Seit 2019 ist Bagan UNESCO-Weltkulturerbe, und seitdem ist das Besteigen der meisten Tempel zum Schutz nicht mehr erlaubt. Dafür wurden offizielle Aussichtsplattformen errichtet, und die Möglichkeit, bei Sonnenaufgang mit einem Heißluftballon über die Tempelebene zu schweben, ist fraglos eines der unvergesslichsten Reiseerlebnisse überhaupt.
Bagan
Bagan in Myanmar ist eine der außergewöhnlichsten archäologischen Stätten der Welt: Auf einer Fläche von 42 Quadratkilometern erheben sich über 2.200 Tempel, Pagoden und Klöster aus einer trockenen Ebene am Ufer des Irrawaddy-Flusses — die größte Konzentration buddhistischer Bauwerke auf dem Planeten. Das Panorama bei Sonnenaufgang, wenn Nebelschleier zwischen den Tempelspitzen aufsteigen, gehört zu den magischsten Anblicken Südostasiens. Die Tempel stammen aus der Blütezeit des Königreichs Bagan zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert. Der Ananda-Tempel mit seinen vier stehenden Buddha-Statuen gilt als architektonisches Meisterwerk, während der massive Dhammayangyi-Tempel mit dem feinsten Maürwerk beeindruckt. Der Shwesandaw-Tempel bietet einen der letzten zugänglichen Aussichtspunkte für Sonnenauf- und -untergänge über dem Tempelmeer. Die beste Art, Bagan zu erkunden, ist per E-Bike: Staubige Pfade führen zwischen jahrhundertealten Stupas hindurch zu verborgenen Tempeln, die man oft ganz für sich allein hat. Heißluftballonfahrten über das Tempelfeld bei Sonnenaufgang sind Bagans Signature-Erlebnis (Oktober bis März). Eine Bootsfahrt auf dem Irrawaddy offenbart das ländliche Myanmar. Bagan ist seit 2019 UNESCO-Weltkulturerbe. Die beste Reisezeit ist November bis Februar mit kühleren Temperaturen und klarer Sicht.
Städte
Hpa-An
Hpa-An, die Hauptstadt des Karen-Staates im Südosten Myanmars, ist einer jener Orte, die selbst erfahrene Südostasien-Reisende sprachlos machen. Umgeben von dramatischen Karstfelsen, die steil aus einer flachen Ebene von Reisfeldern und Lotusseen aufragen, bietet die kleine Stadt eine Dichte an Naturwundern und sakralen Stätten, die ihresgleichen sucht. Der imposanteste Anblick ist der Mount Zwegabin, ein 722 Meter hoher Karstfelsen, der über der Stadt thront und dessen Gipfel ein goldenes Kloster trägt. Der Aufstieg über die steile Treppe ist schweißtreibend, aber die Belohnung ist ein 360-Grad-Panorama über die gesamte Region — besonders bei Sonnenauf- oder -untergang unvergesslich. Am Fuß des Berges lebt eine Kolonie zahmer Affen, die von den Mönchen gefüttert werden. Die Höhlen rund um Hpa-An sind spektakulär: Die Saddan-Höhle führt durch eine riesige Kammer voller Buddha-Statuen und Stalaktiten zu einem unterirdischen See, von dem man per Boot auf der Rückseite des Berges herausgefahren wird — eine Erfahrung zwischen Indiana Jones und spiritueller Pilgerreise. Die Kawgun-Höhle beeindruckt mit Tausenden winzigen Buddha-Figuren, die seit dem 7. Jahrhundert in die Felswände eingearbeitet wurden. Die Yathä-Pyan-Höhle bietet vom Ausgang einen filmreifen Blick durch eine natürliche Felsöffnung auf die grüne Landschaft. Das ländliche Leben rund um Hpa-An ist noch weitgehend unberührt vom Massentourismus: Bauern arbeiten in den Reisfeldern, Fischer werfen ihre Netze in den Thanlwin-Fluss, und Wasserbüffel ziehen gemächlich durch die Ebene. Die Kyauk-Ka-Lat-Pagode, ein goldener Stupa auf einer nadelförmigen Felsspitze inmitten eines kleinen Sees, ist eines der surrealistischsten religiösen Bauwerke Südostasiens und ein Bild, das man nicht so schnell vergisst.
Kalaw
Kalaw ist ein verschlafenes Bergstädtchen im Shan-Staat Myanmars, das einst als Sommerfrische der britischen Kolonialherren diente und heute der Ausgangspunkt für eine der schönsten Mehrtageswanderungen Südostasiens ist: den Trek zum Inle-See. Auf 1.320 Metern Höhe gelegen, bietet Kalaw angenehm kühle Temperaturen und eine entspannte Atmosphäre, die einen wohltünden Kontrast zur Hitze des Tieflandes bildet. Der zwei- bis dreitägige Trek von Kalaw zum Inle-See führt durch eine Landschaft von zeitloser Schönheit. Sanfte grüne Hügel, Felder mit Chili, Kurkuma und Reis, dichte Bambushaine und Kiefernwälder wechseln sich ab. Unterwegs übernachtet man in den Dörfern der Pa-O, Danu und Taung Yo — ethnischen Minderheiten, die ihre traditionelle Lebensweise weitgehend bewahrt haben und Wanderer mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen. Die Nächte in den Dorfgemeinschaften sind unvergesslich. Man schläft auf dem Boden der Klöster oder Dorfhäuser, isst zusammen mit den Familien und erlebt einen Einblick in ein ländliches Myanmar, das vom Tourismus kaum berührt ist. Das gemeinsame Kochen und Essen, die Geschichten der Guides und die Stille der Bergnächte schaffen Momente tiefer Verbundenheit. Kalaw selbst hat einen ganz eigenen Charme. Koloniale Villen mit verblassten Fassaden, ein lebhafter Morgenmarkt, auf dem die verschiedenen ethnischen Gruppen ihre Waren feilbieten, und die goldene Shwe Oo Min Pagode mit ihrer Höhle voller Tausender Buddha-Statuen bilden das Programm für einen entspannten Erkundungstag. Die Umgebung bietet neben dem Haupttrek auch kürzere Tageswanderungen zu abgelegenen Dörfern und Klöstern. Der Green Hill Valley Elephant Camp — eines der ethischsten Elefantenprojekte Myanmars — ermöglicht verantwortungsvolle Begegnungen mit geretteten Arbeitselefanten. Kalaw steht stellvertretend für ein Myanmar, das trotz politischer Turbulenzen seine Seele bewahrt hat: gastfreundlich, bescheiden und von einer Schönheit, die nicht inszeniert, sondern einfach da ist.
Mandalay
Mandalay ist die letzte königliche Hauptstadt Myanmars und das kulturelle Herz des Landes — eine Stadt, in der goldene Pagoden, klösterliche Gelehrsamkeit und das geschäftige Treiben am Irrawaddy-Fluss eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Die zweitgrößte Stadt des Landes wurde 1857 von König Mindon als neue Hauptstadt gegründet und war bis zur britischen Eroberung 1885 das Zentrum der burmesischen Monarchie. Der Mandalay Hill (236 m) bietet von seiner Spitze einen atemberaubenden Rundblick über die Stadt, den königlichen Palast und die endlose Ebene bis zum Shan-Plateau im Osten. Der Aufstieg führt über 1.729 überdachte Stufen, vorbei an Gebetsstätten, Mönchen und goldenen Buddhastatün. Besonders bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die goldenen Pagoden und den Irrawaddy-Fluss in warme Töne taucht, ist der Blick unvergesslich. Die Kuthodaw-Pagode beherbergt das größte Buch der Welt: 729 Marmortafeln, jede in einem eigenen weißen Miniatur-Tempel (Stupa) untergebracht, tragen den gesamten Theravada-Pali-Kanon. König Mindon liess das monumentale Werk zwischen 1860 und 1868 in Stein meisseln — es würde 450 Tage dauern, das gesamte Buch laut vorzulesen. Die U-Bein-Brücke bei Amarapura, nur 11 Kilometer südlich von Mandalay, ist mit 1,2 Kilometern die längste Teakholz-Brücke der Welt. Bei Sonnenuntergang, wenn Mönche in safranfarbenen Roben und Fischer in ihren Booten Silhouetten vor dem goldenen Himmel bilden, entsteht eines der ikonischsten Fotomotive ganz Südostasiens. Die ehemaligen Königsstädte Inwa (Ava), Sagaing und Mingun liegen in unmittelbarer Nähe und bieten Tagesausflüge zu verfallenen Klösteern, riesigen Pagoden und der unvollendeten Mingun-Pagode, die bei Fertigstellung das größte Bauwerk der Welt geworden wäre.
Naypyidaw
Naypyidaw ist die wohl bizarrste Hauptstadt der Welt — 2005 aus dem Nichts in den Dschungel Myanmars gebaut, um Rangun als Regierungssitz abzulösen. Das Ergebnis ist eine Stadt für eine Million Einwohner, in der es sich anfühlt, als wäre man allein: 20-spurige Boulevards ohne Verkehr, gigantische Regierungsgebäude und eine beunruhigende Stille. Die Uppatasanti-Pagode, eine fast exakte Kopie der Shwedagon-Pagode in Rangun (nur 30 cm kleiner), ist das religiöse Zentrum — im Gegensatz zum Original aber meist leer. Die Zonen-Architektur der Stadt trennt Regierungsviertel, Militärzonen, Hotels und Wohngebiete strikt voneinander. Das National Museum zeigt die Geschichte Myanmars von den Pyu-Stadtstaaten bis zur Gegenwart, der zoologische Garten mit Safari-Park ist überraschend gut gepflegt, und der Wasserpark bietet Abkühlung. Naypyidaw ist ein Kuriosum: Eine Stadt, die gebaut wurde, um beeindruckend zu sein, und gerade durch ihre Leere beeindruckt. Für Reisende, die das Absurde suchen, ist sie ein unvergessliches Erlebnis — eine Geisterhauptstadt, die wirklich existiert.
Yangon
Yangon, Myanmars größte Stadt, beeindruckt mit der goldenen Shwedagon-Pagode — einem der heiligsten buddhistischen Stätten der Welt — und einer Kolonialarchitektur, die zu den besterhaltenen Südostasiens gehört. Die Stadt war als Rangoon die Hauptstadt Britisch-Burmas, und die verwitterten viktorianischen Gebäude, die art-déco-Fassaden und der Scott Market (Bogyoke Market) zeugen von dieser Ära. Im Gegensatz zu vielen asiatischen Metropolen hat Yangon seine historische Substanz bewahrt — es gibt wenige Hochhäuser, dafür umso mehr Patina und Charme. Die Shwedagon-Pagode, über 2.500 Jahre alt und mit echtem Gold überzogen, ist besonders bei Sonnenuntergang atemberaubend. Hinweis: Aufgrund der politischen Situation seit dem Militärputsch 2021 sollte die Sicherheitslage vor einer Reise unbedingt geprüft werden.
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Myanmar gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien und begeistert mit Tempel, Kultur, Spirituell und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Myanmar ist November–Februar (kühl und trocken), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 25–40€ (Budget) bis 80–200€ (Luxus) ist Myanmar für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Naypyidaw aus lässt sich Myanmar hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Birmanisch, die Währung Kyat (MMK). Ab Deutschland erreichst du Myanmar in ca. 12–14 Stunden (mit Umstieg). Ob du die kulinarischen Highlights wie Mohinga, Shan-Nudeln, Laphet Thoke probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Myanmar hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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