Guatemala
Guatemala ist das Herz der Maya-Welt: Die Ruinen von Tikal ragen aus dem Dschungel empor, der Atitlán-See ist umgeben von Vulkanen und indigenen Dörfern, und Antigua verzaubert mit kolonialer Pracht vor rauchenden Vulkanen. Dazu kommen lebendige indigene Märkte, türkise Naturschwimmbecken in Semuc Champey und eine der reichsten Maya-Kulturen Mittelamerikas.
Hauptstadt
Guatemala-Stadt
Sprache
Spanisch
Währung
Quetzal (GTQ)
Zeitzone
UTC-6
Flugzeit ab DE
ca. 14–16 Stunden (mit Umstieg)
Einreise
Reisepass (visafrei 90 Tage)
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Tikal
Mächtige Maya-Pyramiden über dem Regenwalddach – Tempel IV bietet den spektakulärsten Sonnenaufgang Mittelamerikas.
Atitlán-See
Vulkansee auf 1.560m, umgeben von drei Vulkanen und zwölf Maya-Dörfern – „der schönste See der Welt" (Aldous Huxley).
Antigua
Kolonialstadt (UNESCO) mit Barockkirchen, Kopfsteinpflaster und Blick auf den Volcán de Agua – Guatemalas Juwel.
Semuc Champey
Natürliche türkise Kalkstein-Pools über einem unterirdischen Fluss im Dschungel – ein verstecktes Paradies.
Chichicastenango
Der farbenprächtigste indigene Markt Lateinamerikas – Maya-Textilien, Masken und Räucherrituale.
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Beste Reisezeit für Guatemala
Empfohlene Reisezeit
November–April (Trockenzeit)
Sommer
20–28°C
Winter
15–25°C
Was kostet ein Urlaub in Guatemala?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
20–35€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
35–70€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
70–180€
Boutique-Hotel, Fine Dining
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In Antigua Spanisch lernen – eine der günstigsten und schönsten Sprachschuldestinationen der Welt
Vulkan Acatenango-Wanderung mit Übernachtung: Blick auf den aktiven Fuego bei Nacht
Am Atitlán-See San Marcos für Yoga, San Pedro für Backpacker und Panajachel als Hub besuchen
Trinkgeld 10% in Restaurants – Service ist oft nicht inbegriffen
Essen & Trinken in Guatemala
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6 Regionen, Städte und Highlights in Guatemala
Städte
Antigua Guatemala
Antigua Guatemala ist eine der schönsten Kolonialstädte der Amerikas und ein UNESCO-Welterbe von bezaubernder Schönheit. Die ehemalige Hauptstadt Guatemalas liegt in einem Tal, umrahmt von drei mächtigen Vulkanen — Agua, Fügo und Acatenango — und besticht mit kopfsteingepflasterten Gassen, barocken Kirchenruinen und einer Atmosphäre, die gleichzeitig historisch und lebendig ist. Die Stadt wurde 1773 durch ein verheerendes Erdbeben zerstört und nie vollständig wiederaufgebaut. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild: Prächtige Klosterruinen stehen offen unter freiem Himmel, ihre Bögen rahmen die schneebedeckten Vulkane im Hintergrund ein. Die Ruinen der Kathedrale, des Klosters Santa Clara und des Convento de Capuchinas sind architektonische Highlights, die im warmen Nachmittagslicht eine fast unwirkliche Schönheit entfalten. Der Arco de Santa Catalina — ein gelber Bogen, der über die Straße spannt, mit dem Vulkan Agua im Hintergrund — ist das meistfotografierte Motiv Guatemalas und das Wahrzeichen der Stadt. Die umliegenden Gassen sind gesäumt von Restaurants, Sprachschulen, Cafés und Boutiquen, die in ehemaligen Kolonialhäusern mit blühenden Innenhöfen untergebracht sind. Antigua ist Mittelamerikas Mekka für Spanisch-Sprachschüler. Dutzende Schulen bieten Einzelunterricht für oft weniger als 10 Euro pro Stunde, und die Kombination aus Unterricht am Morgen und Vulkanwanderungen am Nachmittag lockt jedes Jahr Tausende von Lernenden aus aller Welt an. Die Vulkanbesteigungen sind das Abenteuer-Highlight. Der Acatenango (3.976 m) bietet bei einer Übernachtung am Kraterrand den spektakulären Blick auf den benachbarten Vulkan Fügo, der regelmäßig Lava und Asche ausstößt — ein Naturschauspiel in sicherer Entfernung. Der Pacaya-Vulkan ist leichter zu besteigen und belohnt mit erkalteten Lavafeldern und gelegentlich glühender Lava.
Antigua Guatemala (Altstadt)
Antigua Guatemala liegt in einem Tal, umgeben von drei Vulkanen, und vereint koloniale Pracht mit einer Lebendigkeit, die viele lateinamerikanische Städte verloren haben. Die ehemalige Hauptstadt des Generalkapitanats Guatemala, UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979, wurde im 18. Jahrhundert von Erdbeben zerstört und nie vollständig wiederaufgebaut — und genau dieser Zustand zwischen Erhalt und malerischem Verfall macht ihren unwiderstehlichen Charme aus. Die Kopfsteinpflasterstraßen sind gesäumt von ein- und zweistöckigen Kolonialgebäuden in Pastellfarben: Ockergelb, Terrakotta, Himmelblau und Mintgrün, dazwischen üppig blühende Bougainvilleen, die über die Mauern klettern. Durch offene Eingangstüren erhascht man Blicke auf schattige Innenhöfe mit Springbrunnen und Orangenbäumen — viele dieser kolonialen Casas beherbergen heute Boutique-Hotels, Cafés und Sprachschulen. Die Ruinen sind Antiguas Seele: Die Kathedrale San José, einst die prächtigste Mittelamerikas, zeigt noch ihre massive Fassade, während das Dach seit dem Erdbeben von 1773 fehlt und den Blick auf den Himmel und den Vulkan Agua freigibt. Die Klosterruine Santa Clara, der Konvent der Capuchinas und vor allem die fotogene Ruine von La Recolección mit ihrem steinernen Bogen sind atmosphärische Zeugen einer versunkenen Pracht. Der Vulkan Acatenango, der als Zweitages-Wanderung von Antigua aus bestiegen wird, bietet nachts ein unvergessliches Schauspiel: Vom Basiscamp auf 3.600 Metern beobachtet man den aktiven Nachbarvulkan Fügo, der alle 15-20 Minuten Lava und glühende Gesteinsbrocken in den Nachthimmel spuckt — ein Naturschauspiel, das man mit keinem Feuerwerk der Welt vergleichen kann.
Chichicastenango
Chichicastenango, von den Einheimischen liebevoll „Chichi" genannt, liegt auf 2.070 Metern Höhe im guatemaltekischen Hochland und beherbergt einen der farbenprächtigsten und authentischsten Indianermärkte Lateinamerikas. Jeden Donnerstag und Sonntag verwandelt sich die Maya-K'iche'-Stadt in ein explosives Kaleidoskop aus Farben, Gerüchen und Klängen. Der Markt von Chichicastenango ist kein Touristen-Spektakel, sondern ein lebendiger Handelsplatz, auf dem die indigene K'iche'-Bevölkerung seit Jahrhunderten ihre Waren tauscht. Hunderte von Verkaufsständen, überdacht mit blaün Planen, bieten handgewebte Textilien in leuchtenden Farben, Masken, Keramik, Lederwaren, Heilkräuter und frische Produkte. Die Atmosphäre ist überwältigend und alle Sinne werden gleichzeitig angesprochen. Die Kirche Santo Tomás, eine weiß getünchte Kolonialkirche auf den Fundamenten eines Maya-Tempels, bildet das spirituelle Zentrum des Markttreibens. Auf den 18 Stufen — eine für jeden Monat des Maya-Kalenders — verbrennen Schamanen (Ajq'ijab') Copal-Weihrauch und führen Maya-Rituale durch, während nebenan katholische Messen gelesen werden. Diese Verschmelzung von Maya-Spiritualität und Katholizismus ist in ihrer Offenheit einzigartig. Gegenüber der Kirche liegt der Friedhof, einer der farbenfrohsten der Welt. Die Gräber sind in leuchtenden Blau-, Grün-, Gelb- und Rosatönen gestrichen — jede Farbe hat eine eigene Bedeutung in der Maya-Kosmologie. Es ist ein Ort der Feier des Lebens, nicht der Trauer. Der Pascual Abaj, ein vorkolonialer Maya-Schrein auf einem Hügel am Stadtrand, wird noch heute aktiv für Zeremonien genutzt. Der Aufstieg durch Kiefernwälder führt zu einer Steinidol-Stätte, wo Schamanen Opfergaben darbringen — ein seltener Einblick in die lebendige Maya-Spiritualität. Chichicastenango liegt strategisch günstig zwischen Guatemala-Stadt und dem Atitlán-See und lässt sich ideal mit einem Besuch des spektakulären Kratersees kombinieren. Die Umgebung bietet zudem Wandermöglichkeiten in die Maya-Dörfer des Hochlands, wo die Zeit noch langsamer zu vergehen scheint.
Flores (Guatemala)
Flores ist eine zauberhafte Inselstadt im Petén-See, verbunden mit dem Festland durch einen schmalen Damm — das Tor zu den legendären Maya-Ruinen von Tikal. Die bunten, pastellfarbenen Häuser der winzigen Insel spiegeln sich malerisch im See, während ringsherum der dichte Dschungel des Petén beginnt. Die entspannte Atmosphäre, günstigen Preise und die Nähe zu mehreren Maya-Stätten machen Flores zum beliebten Backpacker-Zentrum Guatemalas.
Guatemala-Stadt
Guatemala-Stadt, kurz Guate, ist die größte Stadt Mittelamerikas und das pulsierende Herz eines Landes voller Maya-Erbe und vulkanischer Landschaften. Auf 1.500 Metern Höhe im Valle de la Ermita gelegen, bietet die Drei-Millionen-Metropole ein Kontrastprogramm zwischen modernen Hochhäusern, kolonialen Resten und lebendigen Märkten. Die Stadt ist kein klassisches Touristenziel, aber ein faszinierender Ausgangspunkt: Der Mercado Central unter der Plaza de la Constitución ist ein Labyrinth aus Maya-Textilien, Jade-Schmuck und Straßenessen. Das Museo Nacional de Arqueología y Etnología beherbergt die weltbeste Sammlung an Maya-Artefakten — Jade-Masken, Stelen und Keramik, die in Tikal und anderen Stätten ausgegraben wurden. Die Zona Viva (Zone 10) ist das moderne Gesicht der Stadt: Restaurants, Bars, Galerien und das Museo Ixchel del Traje Indígena, das die farbenprächtigen Trachten der 22 Maya-Völker Guatemalas zeigt. In Zone 1, dem historischen Zentrum, steht der imposante Palacio Nacional de la Cultura. Von Guatemala-Stadt aus erreicht man in wenigen Stunden Antigua Guatemala (UNESCO), den Atitlán-See, Vulkan Pacaya und Chichicastenango — die Stadt ist das Tor zu Guatemalas spektakulären Naturwundern und Maya-Stätten.
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Guatemala gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Nordamerika und begeistert mit Maya, Abenteuer, Kultur und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Guatemala ist November–April (Trockenzeit), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 20–35€ (Budget) bis 70–180€ (Luxus) ist Guatemala für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Guatemala-Stadt aus lässt sich Guatemala hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Spanisch, die Währung Quetzal (GTQ). Ab Deutschland erreichst du Guatemala in ca. 14–16 Stunden (mit Umstieg). Ob du die kulinarischen Highlights wie Pepián, Kak'ik, Tamales probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Guatemala hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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