Kanada
Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt und bietet Natur im Überfluss: Die Rocky Mountains, die Niagarafälle, endlose Wälder, wilde Küsten und die Nordlichter. Dazu kommen kosmopolitische Städte wie Vancouver, Toronto und Montréal, die französische Lebensart in Québec und eine Freundlichkeit, die sprichwörtlich ist.
Hauptstadt
Ottawa
Sprache
Englisch, Französisch
Währung
Kanadischer Dollar (CAD)
Zeitzone
UTC-3:30 bis -8
Flugzeit ab DE
ca. 8–10 Stunden
Einreise
Reisepass + eTA
Top 5 Highlights in Kanada
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Rocky Mountains
Banff und Jasper Nationalpark: Türkise Seen, Gletscher, Bären und die schönste Bergstraße der Welt.
Vancouver
Berge, Ozean und Metropole vereint: Stanley Park, Granville Island und Skifahren am Grouse Mountain.
Niagarafälle
Die berühmtesten Wasserfälle der Welt – die kanadische Seite bietet die bessere Aussicht.
Québec City
Ein Stück Frankreich in Nordamerika: Kopfsteinpflaster, Château Frontenac und Crêpes.
Nordlichter (Yukon & NWT)
Whitehorse und Yellowknife gehören zu den besten Nordlicht-Spots der Welt.
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Pauschalreisen & Rundreisen
Berge & Meer – 170 Tage Cookie
Beste Reisezeit für Kanada
Empfohlene Reisezeit
Juni–September (Sommer), Jan–Mär (Ski/Nordlichter)
Sommer
18–30°C
Winter
-20–0°C
Was kostet ein Urlaub in Kanada?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
70–100€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
100–180€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
180–400€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Kanada
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Icefields Parkway (Banff-Jasper) ist eine der schönsten Straßen der Welt
Parks-Canada-Jahrespass lohnt sich bei mehreren Nationalpark-Besuchen
Bären-Spray im Outdoor-Laden kaufen für Wanderungen in den Rockies
Montréal hat exzellente Bagels – besser als New York (sagen die Kanadier)
Trinkgeld 15-20% wie in den USA üblich
Essen & Trinken in Kanada
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Kanada
9 Regionen, Städte und Highlights in Kanada
Städte
Banff
Banff ist das Juwel der kanadischen Rocky Mountains — eine kleine Bergstadt inmitten des ältesten Nationalparks Kanadas, umgeben von türkisschimmernden Gletscherseen, schneebedeckten Gipfeln und einer Wildnis, die zu den spektakulärsten Landschaften der Erde gehört. Der Banff National Park (UNESCO-Welterbe) ist Kanadas meistbesuchter Nationalpark und der Inbegriff alpiner Pracht. Lake Louise ist Banffs Kronjuwel und einer der am meisten fotografierten Seen der Welt: Das unwirklich türkisfarbene Gletscherwasser, eingerahmt vom Victoria-Gletscher und dunklen Nadelwäldern, wirkt wie ein Gemälde, das kein Foto je gerecht einfangen kann. Das historische Fairmont Chateau Lake Louise thront seit 1890 am Ufer — Nachmittagstee mit Blick auf den See gehört zu Kanadas ikonischsten Erlebnissen. Der Moraine Lake, zehn Kilometer von Lake Louise entfernt, ist vielleicht noch spektakulärer: Zehn spitze Gipfel (Valley of the Ten Peaks) spiegeln sich im tieftürkisen Wasser — dieses Bild zierte früher den kanadischen 20-Dollar-Schein. Die Farbe des Sees entsteht durch Gesteinsmehl, das Gletscher in das Wasser mahlen. Die Banff Gondola schwebt in acht Minuten auf den 2.281 Meter hohen Sulphur Mountain: Oben eröffnet sich ein 360-Grad-Panorama über sechs Bergketten, den Bow River und die Stadt Banff, die winzig klein im Tal liegt. Ein Holzsteg führt zum Cosmic Ray Station — einer historischen Wetterstation aus den 1950er-Jahren. Die Banff Upper Hot Springs dampfen auf 1.585 Metern Höhe am Hang des Sulphur Mountain: Natürlich heißes Thermalwasser (37-40 °C), in dem man unter freiem Himmel mit Blick auf den Mount Rundle badet — besonders im Winter, wenn Schnee auf den Bergen liegt und Dampf in die kalte Luft steigt, ein magisches Erlebnis.
Calgary
Calgary ist die größte Stadt der kanadischen Provinz Alberta und das Tor zu den kanadischen Rocky Mountains. Die Metropole am Zusammenfluss von Bow River und Elbow River liegt auf 1.045 Metern Höhe in der Prärie und bietet einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Rockies, die nur 80 Kilometer westlich aufragen. Die Calgary Stampede, alljaährlich im Juli, ist das größte Rodeo-Festival der Welt und wird als The Greatest Outdoor Show on Earth vermarktet. Zehn Tage lang verwandelt sich die Stadt in eine riesige Western-Party: Rodeo-Wettkämpfe, Chuckwagon-Rennen, Konzerte, Pferdeausstellungen und Pancake-Frühstücke an jeder Straßenecke. Über 1,2 Millionen Besucher strömen jährlich zur Stampede, und die ganze Stadt trägt Cowboyhut und Stiefel. Der Banff-Nationalpark, Kanadas ältester Nationalpark und UNESCO-Welterbe, liegt nur 90 Minuten westlich: Türkisfarbene Gletscherseen wie Lake Louise und Moraine Lake, majestätische Berggipfel und eine reiche Tierwelt mit Grizzlybären, Elchen und Wapiti-Hirschen machen ihn zu einem der spektakulärsten Naturgebiete der Erde. Der Calgary Tower (190 m) bietet einen Panoramablick über die Stadt bis zu den Rockies. Das Studio Bell, Heimat des National Music Centre, ist ein architektonisch beeindruckendes Museum, das Kanadas Musikgeschichte interaktiv präsentiert. Der Peace Bridge von Santiago Calatrava, eine leuchtend rote Fußgängerbrücke über den Bow River, ist Calgarys modernes Wahrzeichen. Die Kensington- und Inglewood-Viertel sind Calgarys kreative Zentren: Unabhängige Cafes, Craft-Brauereien, Vintage-Läden und Galerien prägen das Straßenbild. Calgarys Wirtschaft, lange von der Oelindustrie dominiert, diversifiziert sich zunehmend in Richtung Technologie und erneürbare Energien, was der Stadt eine spürbare Aufbruchstimmung verleiht.
Edmonton
Edmonton ist das Tor zu den kanadischen Rocky Mountains und zugleich die nördlichste Großstadt Nordamerikas mit über einer Million Einwohner — eine Stadt, die trotz ihrer extremen Winter mit einer überraschenden Lebensfreude und einem dichten Festivalprogramm glänzt, das ihr den Beinamen Festival City eingebracht hat. Als Hauptstadt der ölreichen Provinz Alberta verbindet Edmonton wirtschaftliche Kraft mit einem kulturellen Angebot, das Städte der doppelten Größe neidisch macht. Das North Saskatchewan River Valley bildet das grüne Herz der Stadt: Mit 7.284 Hektar ist es das größte zusammenhängende Stadtpark-System Nordamerikas — 22 Mal größer als der Central Park in New York. Über 150 Kilometer Wander- und Radwege schlangeln sich entlang des Flussufers durch Wälder, Schluchten und über historische Brücken. Im Winter verwandeln sich die Wege in Langlaufloipen und die Hänge in Rodelbahnen. Die West Edmonton Mall war bei ihrer Eröffnung 1981 das größte Einkaufszentrum der Welt und ist noch immer eine der größten Malls des Planeten: Über 800 Geschäfte, ein Indoor-Wasserpark (World Waterpark mit der größten Indoor-Welle), eine Eislaufbahn in NHL-Größe, ein Freizeitpark mit Achterbahnen und sogar ein Sea-Life-Aquarium finden sich unter einem Dach. Im Winter (September bis März) tanzen die Nordlichter (Aurora Borealis) regelmäßig über den Himmel Edmontons — die Stadt liegt weit genug nördlich (53. Breitengrad), um das Phänomen direkt aus der Stadt heraus zu beobachten. Elk Island National Park, nur 40 Minuten östlich, bietet als Dark Sky Preserve noch bessere Bedingungen und dazu freilebende Bisonherden. Der Jasper National Park, einer der spektakulärsten Nationalparks der Rocky Mountains, ist in nur 3,5 Autostunden erreichbar: Türkisblaü Seen, Gletscher, Grizzlybären und der Icefields Parkway (eine der schönsten Panoramastraßen der Welt) machen den Tagesausflug oder das Wochenend-Abenteuer ab Edmonton zum Muss.
Jasper
Jasper ist die wilde, unberüehrte Seele der kanadischen Rocky Mountains — größer, ruhiger und wilder als sein berüehmter Nachbar Banff, mit einer Wildnis, die noch so aussieht wie vor Tausenden von Jahren. Der Jasper National Park (UNESCO-Welterbe) ist mit 10.878 Quadratkilometern der größte Nationalpark in den kanadischen Rockies und beherbergt das größte Dark Sky Preserve der Welt. Das Columbia Icefield ist das größte Eisfeld der Rocky Mountains: 325 Quadratkilometer Gletschereis, aus dem Schmelzwasser in drei Ozeane fließt — den Pazifik, den Atlantik und den Arktischen Ozean. Der Athabasca-Gletscher ist per Ice Explorer (geländegängiger Spezialbus) befahrbar, und der Glacier Skywalk — eine gläserne Aussichtsplattform 280 Meter über der Schlucht — bietet schwindelerregende Tiefblicke. Maligne Lake ist Jaspers Juwel: Der größte natürliche See in den kanadischen Rockies erstreckt sich über 22 Kilometer zwischen schneebedeckten Gipfeln. Spirit Island, eine winzige, baumbestandene Insel am Südende des Sees, erreichbar nur per Boot, ist eines der meistfotografierten Motive Kanadas und ein heiliger Ort der Stoney Nakoda First Nation. Der Maligne Canyon ist eine 50 Meter tiefe Kalksteinschlucht, durch die sich der Maligne River in Jahrtausenden gefressen hat: Sechs Brücken führen über die Schlucht, und im Winter verwandeln sich die Wasserfälle in bizarre Eisskulpturen, die bei geführten Icewalk-Touren aus der Tiefe der Schlucht bestaunt werden können. Jaspers Dark Sky Preserve ist das größte der Welt: Im Oktober feiert das Dark Sky Festival die Abwesenheit von Lichtverschmutzung mit Teleskop-Näechten, Vorträgen und geführten Sternenbeobachtungen. Die Milchstraße erstrahlt hier in einer Klarheit, die in Europa kaum noch möglich ist.
Montreal
Montreal ist die größte Stadt der kanadischen Provinz Quebec und nach Paris die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt. Die Metropole liegt auf einer Insel im Sankt-Lorenz-Strom und vereint europäisches Flair mit nordamerikanischer Energie — eine Stadt, in der Französisch und Englisch gleichberechtigt nebeneinander existieren und sich kulturell befruchten. Vieux-Montreal (Old Montreal) ist das historische Herz der Stadt: Kopfsteinpflasterstraßen, prachtvolle Steinbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und die atemberaubende Basilique Notre-Dame mit ihrem blau-goldenen Innenraum, der zu den schönsten Kircheninterieurs Nordamerikas zählt. Der Alte Hafen wurde in eine lebendige Uferpromenade verwandelt mit Riesenrad, Wissenschaftszentrum und Bootstouren auf dem Sankt-Lorenz-Strom. Der Mount Royal, der 233 Meter hohe Hausberg mitten in der Stadt, wurde von Frederick Law Olmsted gestaltet — demselben Landschaftsarchitekten, der den New Yorker Central Park entwarf. Vom Belvedere-Aussichtspunkt bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über die gesamte Skyline und den Fluss. Montreal ist die unbestrittene Kulturhauptstadt Kanadas: Das Montreal Jazz Festival (Festival International de Jazz de Montreal) ist das größte Jazzfestival der Welt mit über 3.000 Künstlern und 2 Millionen Besuchern. Just for Laughs ist das größte Comedy-Festival weltweit. Die Quartiere Le Plateau-Mont-Royal und Mile End sind Epizentren der Street Art, der unabhängigen Musikszene und der kulinarischen Kreativität. Die Esskultur Montreals ist legendär: Poutine — Pommes mit Bratensauce und Käsebrocken — ist das kanadische Nationalgericht und hier in seiner reinsten Form zu finden. Montreal-Style Bagels, Smoked Meat und die lebhafte Restaurantszene machen die Stadt zu einem der besten kulinarischen Reiseziele Nordamerikas.
Ottawa
Ottawa, Kanadas Hauptstadt am Zusammenfluss von Ottawa River, Rideau River und Rideau Canal, überrascht mit einer Mischung aus politischer Bedeutung, Natur und zweisprachigem Charme. Die Stadt mit knapp einer Million Einwohnern liegt an der Grenze zwischen Ontario und Québec — Englisch und Französisch verschmelzen hier im Alltag. Das Parliament Hill thront majestätisch über dem Ottawa River: Die neogotischen Gebäude mit dem Peace Tower sind Kanadas politisches Herz und bieten kostenlose Führungen. Gegenüber, nur eine Brücke entfernt, liegt bereits Gatineau in Québec — mit dem Musée canadien de l'histoire, einem der meistbesuchten Museen Kanadas. Ottawa ist eine Museumsstadt: Die National Gallery of Canada (mit der ikonischen Glasspinne von Louise Bourgeois davor), das Canadian War Museum, das Canada Aviation and Space Museum und das Canadian Museum of Nature bieten Weltklasse-Ausstellungen bei meist freiem Eintritt. Der Rideau Canal, UNESCO-Welterbe seit 2007, verwandelt sich im Winter in die längste Eisbahn der Welt (7,8 km) — Beamte und Studenten skaten zur Arbeit, BeaverTails (Teigfladen) in der Hand. Im Sommer paddelt man Kajak zwischen den Schleusen. Das jährliche Winterlude-Festival und das Canadian Tulip Festival im Mai (mit über einer Million Tulpen) sind legendär.
Québec City
Québec City, die Wiege der französischen Kultur in Nordamerika, ist die einzige befestigte Stadt nördlich von Mexiko und ein Ort, der sich anfühlt, als hätte man ein Stück Europa mitten nach Kanada verpflanzt. Das UNESCO-Welterbe Vieux-Québec (Alte Stadt) mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen, den steilen Dächern und den graün Steinfassaden erinnert mehr an eine bretonische Kleinstadt als an eine nordamerikanische Metropole. Das Château Frontenac, das meistfotografierte Hotel der Welt, thront wie ein französisches Märchenschloss über der Stadt und dem breiten Sankt-Lorenz-Strom. Die Terrasse Dufferin davor bietet einen der grandiosesten Stadtausblicke Kanadas. Das Hotel selbst, 1893 eröffnet, definiert die Silhouette von Québec City und ist zum Symbol der ganzen Provinz geworden. Die Unterstadt (Basse-Ville) rund um den Place Royale ist der Geburtsort der französischen Zivilisation in Nordamerika. Hier gründete Samuel de Champlain 1608 die Kolonie, und die Kirche Notre-Dame-des-Victoires (1688) ist die älteste Steinkirche Nordamerikas. Die schmalen Gassen des Quartier Petit-Champlain, gesäumt von Boutiquen und Bistros, gelten als die malerischste Straße Kanadas. Der Karneval von Québec, der größte Winterkarneval der Welt, verwandelt die Stadt im Februar in ein Winterwunderland. Eisskulpturen, Schneebaden, Hundeschlittenrennen und Bonhomme, das lachende Schneemann-Maskottchen, ziehen Hunderttausende Besucher an. Die Québécois zelebrieren den Winter statt ihn zu fürchten. Im Sommer verwandelt sich die Stadt in eine lebendige Festivalmetropole. Das Festival d'été (Sommerfestival) bringt internationale Musikacts auf die Bühnen, die Terrassen der Restaurants füllen sich, und die Promenaden am Strom pulsieren bis in die Nacht. Die kulinarische Szene von Québec City verbindet französische Raffinesse mit kanadischer Herzlichkeit. Von der Poutine (Pommes mit Käsebruch und Bratensauce) über Tourtière (Fleischpastete) bis zu Ahornsirup-Desserts — die Küche ist ein Fest der Genüsse. Die Île d'Orléans, nur 15 Minuten von der Stadt entfernt, ist Québecs Garten Eden mit Erdbeerfelden, Ahornsirup-Farmen und Cidre-Produzenten.
Toronto
Toronto ist mit über 2,9 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Metropole am Nordwestufer des Ontariosees ist eine der multikulturellsten Städte der Welt — über die Hälfte der Bevölkerung wurde außerhalb Kanadas geboren, und es werden mehr als 200 Sprachen gesprochen. Der CN Tower war mit 553 Metern von 1975 bis 2007 das höchste freistehende Bauwerk der Welt und ist noch immer das Wahrzeichen der Stadt. Der EdgeWalk — ein freier Rundgang auf der Außenkante in 356 Metern Höhe ohne Geländer — gilt als einer der aufregendsten Stadtspaziergänge weltweit. Der Glassboden im Aussichtsgeschoss bietet schwindelerregenden Tiefblick. Das Royal Ontario Museum (ROM) ist eines der größten Museen Nordamerikas: Naturgeschichte, Weltkultur und Kunst unter einem Dach, erweitert durch den spektakulären Michael Lee-Chin Crystal — einen kristallförmigen Anbau des Stararchitekten Daniel Libeskind. Kensington Market ist Torontos buntestes Viertel: Vintage-Läden, internationale Lebensmittelgeschäfte, Street Art und multikulturelle Küche in einem lebhaften, autofreien Kiez. Das benachbarte Chinatown ist eines der größten Nordamerikas. Die Toronto Islands, eine Inselgruppe im Ontariosee, sind per Fähre in 15 Minuten erreichbar und bieten Strände, Radwege und einen spektakulären Blick auf die Skyline. Der Distillery District mit seinen viktorianischen Industriegebäuden beherbergt Galerien, Restaurants und Craft-Brauereien.
Vancouver
Vancouver ist eine der schönsten Städte der Welt — eingebettet zwischen den schneebedeckten Gipfeln der Coast Mountains und dem glänzenden Pazifik, vereint die Metropole an Kanadas Westküste urbane Weltklasse mit unmittelbarer Wildnis. Innerhalb einer halben Stunde kann man vom Wolkenkratzer-Viertel Downtown auf einer Skipiste stehen oder in einem Regenwald wandern. Der Stanley Park ist das grüne Herz der Stadt: Mit 405 Hektar ist er einer der größten Stadtparks Nordamerikas — größer als der Central Park in New York. Die 8,8 Kilometer lange Seawall-Promenade umrundet den Park mit Blick auf die Lions Gate Bridge, die North Shore Mountains und den Hafen. Im Inneren finden sich Totempfähle der Coast Salish First Nations, Seen, Rosengareten und das Vancouver Aquarium. Granville Island, eine ehemalige Industrieinsel unter der Granville Bridge, hat sich zum pulsierenden Kulturviertel gewandelt: Der Public Market bietet frische Meeresfrüche, lokale Käsesorten, handwerkliche Biere und Kunsthandwerk. Galerien, Theater und Mikrobraüreien reihen sich in den umgebauten Lagerhäusern aneinander. Das Viertel Gastown ist Vancouvers historischer Kern: Kopfsteinpflasterstraßen, die berühmte Dampfuhr (Steam Clock) und trendige Bars und Restaurants in viktorianischen Backsteingebäuden. Chinatown, das drittgrößte Nordamerikas, beherbergt den klassischen Dr. Sun Yat-Sen Garden — den ersten authentischen chinesischen Garten außerhalb Chinas. Die Grouse Grind — 2.830 Stufen steil den Grouse Mountain hinauf — ist Vancouvers berüehmtester Fitness-Trail. Oben wartet ein Panorama, das bei klarem Wetter von Vancouver Island bis zum Mount Baker reicht.
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