Chile
Chile erstreckt sich über 4.300 km von der trockensten Wüste der Welt bis zu den Gletschern Patagoniens. Die Atacama-Wüste bietet den klarsten Sternenhimmel der Erde, Torres del Paine ist ein Wanderparadies und die Osterinsel gehört zu den mysteriösesten Orten der Welt. Dazu kommen exzellente Weine und Santiago als kosmopolitische Hauptstadt.
Hauptstadt
Santiago de Chile
Sprache
Spanisch
Währung
Chilenischer Peso (CLP)
Zeitzone
UTC-3
Flugzeit ab DE
ca. 14–16 Stunden
Einreise
Reisepass, 90 Tage visumfrei
Top 5 Highlights in Chile
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Torres del Paine
Patagoniens Kronjuwel: Granittürme, Gletscher, türkise Seen und der legendäre W-Trek.
Atacama-Wüste
Geysire, Salzseen, Flamingos und der klarste Sternenhimmel der Welt für Sternenbeobachtung.
Osterinsel (Rapa Nui)
Mysteriöse Moai-Statuen auf der abgelegensten bewohnten Insel der Welt.
Valparaíso
Bunte Hafenstadt mit Street Art, Standseilbahnen und bohèmer Atmosphäre (UNESCO).
Santiago
Moderne Hauptstadt vor Andenkulisse: Mercado Central, Cerro San Cristóbal und Weinanbaugebiete.
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Beste Reisezeit für Chile
Empfohlene Reisezeit
Oktober–März (Südhalbkugel-Sommer)
Sommer
18–30°C
Winter
5–15°C
Was kostet ein Urlaub in Chile?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
40–60€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
60–120€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
120–300€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Chile
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Torres del Paine: Campingplätze und Refugios Monate im Voraus buchen
Atacama: Viel Wasser trinken – die Höhe (2.400m) und Trockenheit dehydrieren schnell
Osterinsel-Flüge nur mit LATAM – frühzeitig buchen
Chilenischer Wein ist hervorragend und günstiger als in Europa
Patagonien: Wind und Kälte nie unterschätzen – auch im Sommer Winterjacke dabei
Essen & Trinken in Chile
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Chile
10 Regionen, Städte und Highlights in Chile
Gebiete
Atacama-Wüste
Die Atacama-Wüste im Norden Chiles ist der trockenste Ort der Erde — eine außerirdische Landschaft aus Salzseen, Geysiren, Mondtälern und flamingobewohnten Lagunen auf über 2.400 Metern Höhe. San Pedro de Atacama, das Basislager für alle Abenteuer, ist ein charmantes Oasendorf aus Lehmziegelhäusern. Der wolkenloseste Himmel der Welt macht die Atacama zum besten Ort für Sternbeobachtung auf dem Planeten.
Salar de Atacama
Der Salar de Atacama ist Chiles größter Salzsee und eines der surrealistischsten Naturphänomene Südamerikas: Eine 3.000 Quadratkilometer große Kruste aus Salz und Mineralien erstreckt sich auf 2.300 Metern Höhe, durchbrochen von türkisfarbenen und smaragdgrünen Lagunen, in denen drei Flamingo-Arten auf einem Bein stehen und nach Salinenkrebsen filtern. Die Laguna Chaxa, zugänglich über einen Holzsteg, bietet den nächsten Kontakt zu den Flamingos: Chilenische, Anden- und James-Flamingos waten durch das flache, mineralreiche Wasser, ihre rosa Federn leuchten vor der blendend weißen Salzkruste und den schneebedeckten Vulkanen im Hintergrund. Bei Sonnenuntergang spiegeln sich die Andengipfel im stillen Wasser, und die gesamte Szenerie nimmt Farben an, die kein Fotofilter je reproduzieren könnte. Die Salzkruste selbst ist ein geologisches Kunstwerk: Aufgebrochene Salzplatten bilden bizarre Muster, die an die Oberfläche eines fremden Planeten erinnern. An den Rändern des Salars treten Süßwasserquellen aus, die in der Wüste winzige Oasen bilden, und die Kombination aus extremer Trockenheit, Höhe und Mineralreichtum erzeugt Landschaften, die Mars-Forschern als Analogie dienen. Von San Pedro de Atacama aus, der nahegelegenen Oase, die als Basis für die Erkundung der Region dient, sind auch die Hochlandseen Miscanti und Miñiques erreichbar — auf über 4.000 Metern gelegen, umgeben von Vulkanen und in einem unnatürlich intensiven Blau, das die trockene Luft und die Mineralien des Wassers erzeugen. Die gesamte Salar-de-Atacama-Region ist ein Ort, der die Grenzen des Vorstellbaren verschiebt und zeigt, zu welcher Schönheit die Natur in ihren extremsten Formen fähig ist.
Städte
Pucón
Pucón ist Chiles Abenteuer-Hauptstadt — ein malerisches Städtchen am Ufer des Villarrica-Sees, überragt vom perfekt kegelförmigen Vulkan Villarrica, der nachts rot glüht. Im Sommer bietet Pucón Vulkanbesteigung, Rafting, Canopy und Thermalquellen, im Winter ist es ein Skigebiet. Die Kombination aus Vulkan, See, Araukarien-Wäldern und chilenischer Gastfreundschaft macht Pucón zum Outdoor-Mekka Südamerikas.
Puerto Natales
Puerto Natales am Última Esperanza Fjord ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark und die südlichste Touristenstadt Chiles vor der Antarktis. Die kleine Hafenstadt mit ihren bunten Wellblechhäusern strahlt raue Patagonien-Romantik aus. Von hier starten die legendären W-Trek und O-Circuit durch das Torres-del-Paine-Massiv. Zwischen Gletschern, türkisfarbenen Seen und endloser Pampa bietet die Region eines der letzten echten Wildnis-Erlebnisse Südamerikas.
Santiago de Chile
Santiago de Chile ist eine pulsierende Metropole, eingerahmt von den schneebedeckten Gipfeln der Anden — eine Stadt, in der kosmopolitisches Großstadtleben auf eine der dramatischsten Bergkulissen der Welt trifft. Mit über sieben Millionen Einwohnern ist Santiago das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz Chiles und zugleich Südamerikas unterschätzteste Hauptstadt. Der Cerro San Cristobal erhebt sich 880 Meter über die Stadt und bietet vom Gipfel mit seiner 22 Meter hohen Marienstatü ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama: Im Osten die majestätige Andenkette, deren Gipfel bis über 6.000 Meter aufragen, im Westen die endlose Weite des Stadtmeers bis zum Küstenkordillere. Die Seilbahn (Teleférico) und die historische Zahnradbahn (Funicular) bringen Besucher durch botanische Gärten und Weinterrassen zum Gipfel. Das Barrio Lastarria und Barrio Bellavista sind Santiagos kreative Seele: In Lastarria reihen sich unabhängige Buchläden, Autorencafes und Gallerien in neoklassizistischen Gebäuden aneinander, während Bellavista mit farbenfrohen Hausfassaden, Street Art, Bars und Pablo Nerudas Wohnhaus La Chascona bezaubert — einem verwunschenen Haus, das der Dichter und Nobelpreisträger wie ein Schiff erbaün liess. Der Mercado Central, 1872 in einer prachtvollen Eisenkonstruktion eröffnet, gilt als einer der zehn besten Märkte der Welt: Unter dem schmiedeeisernen Dach werden frische Meeresfrüechte aus dem Pazifik zu Ceviche, Caldillo de Congrio (Seeaal-Eintopf) und Paila Marina verarbeitet. Die National Geographic hat diesen Markt als besten Fischmarkt Südamerikas bezeichnet. Santiagos Weintradition ist weltberühmt: Das Maipo-Tal beginnt nur 30 Minuten südlich der Stadt und beherbergt Weingüter wie Concha y Toro und Santa Rita, die erstklassigen Cabernet Sauvignon und Carmenere keltern. Weinverkostungen mit Andenblick gehören zu den unvergesslichsten Erlebnissen der Hauptstadt.
Santiago de Chile
Santiago de Chile liegt in einem Talkessel, eingerahmt von den schneebedeckten Gipfeln der Anden — ein Panorama, das an klaren Tagen atemberaubend ist. Chiles Hauptstadt ist eine kosmopolitische Metropole mit lebendigen Stadtvierteln, Weltklasse-Weinregionen vor der Haustür und einem Sprungbrett zu den Wundern Chiles: Atacama-Wüste, Patagonien und Osterinsel. Das Viertel Lastarria bezaubert mit Cafés, Buchhandlungen und Street Art, während Bellavista mit Nerudas Haus "La Chascona" und dem Patio Bellavista das Bohème-Herz der Stadt ist. Der Cerro San Cristóbal bietet mit seiner Standseilbahn den besten Überblick über die Stadt und die Andenkette. Die chilenische Weinkultur mit den Tälern Maipo und Casablanca nur eine Stunde entfernt macht Santiago zu einem der besten Weinreiseziele der Welt.
Valdivia
Valdivia ist Chiles charmanteste Flussstadt — eine Universitätsstadt mit deutschen Wurzeln, die am Zusammenfluss zweier Flüsse liegt und für ihre Bierkultur, Seelöwen-Kolonien und den berühmten Fischmarkt bekannt ist. Die deutsche Einwanderung im 19. Jahrhundert hinterließ Brauereien (Kunstmann), Kuchen-Kultur und Fachwerkhäuser. Am Flussufer des Mercado Fluvial balgen sich Seelöwen um Fischreste — ein einzigartiges urbanes Naturschauspiel.
Valparaíso
Valparaíso, liebevoll „Valpo" genannt, ist Chiles bunteste, wildeste und pötischste Stadt. Die UNESCO-Welterbe-Hafenstadt klettert über 42 Hügel (Cerros) hinauf, und jeder dieser Hügel hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Farbpalette und seine eigene Geschichte. Es ist eine Stadt, die sich nicht ergründen lässt, sondern erlebt werden muss — Schritt für Schritt, Aufzug für Aufzug, Wandbild für Wandbild. Die Street Art von Valparaíso hat die Stadt zum Freilichtmuseum gemacht. Jede Mauer, jede Treppe, jede Fassade ist potenzielle Leinwand, und die Qualität der Kunst reicht von spontanem Graffiti bis zu museumswürdigen Murals. Die Cerros Alegre und Concepción sind die touristischen Herzstücke mit den dichtesten Ansammlungen von Wandmalereien, Design-Shops und Cafés in umgebauten Kolonialhäusern. Die Ascensores, historische Standseilbahnen aus dem 19. Jahrhundert, verbinden die Unterstadt mit den Hügeln. Von den ursprünglich 30 Aufzügen funktionieren noch einige, und eine Fahrt im knarrenden Ascensor Reina Victoria oder El Peral gehört zu den authentischsten Erlebnissen der Stadt. Jede Fahrt kostet nur wenige Cent und bietet einen Panoramablick, der jeden Centavo wert ist. Pablo Nerudas Haus „La Sebastiana", hoch auf einem Hügel mit Blick über die Bucht, ist heute Museum und gibt Einblick in das kreative Chaos des Nobelpreisträgers. Die Räume sind so geblieben, wie Neruda sie hinterließ — voller Kuriositäten, Schiffsmodelle und Poesie. Die Hafengegend (El Plan) mit dem alten Marktgebäude, dem Mercado Puerto, bietet frischen Fisch und Meeresfrüchte direkt vom Boot. Die Empanadas de Mariscos (Meeresfrüchte-Teigtaschen) in den kleinen Ständen am Hafen sind legendär. Valparaíso ist auch die heimliche Musikhauptstadt Chiles. Live-Musik in den Kneipen der Cerros, von Cüca über Jazz bis Cumbia, gehört zu den Abenden in Valpo wie der Nebel, der nachmittags vom Pazifik hereinrollt.
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Chile gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Südamerika und begeistert mit Natur, Wandern, Wüste und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Chile ist Oktober–März (Südhalbkugel-Sommer), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 40–60€ (Budget) bis 120–300€ (Luxus) ist Chile für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Santiago de Chile aus lässt sich Chile hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Spanisch, die Währung Chilenischer Peso (CLP). Ab Deutschland erreichst du Chile in ca. 14–16 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Empanadas de Pino, Pastel de Choclo, Curanto probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Chile hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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