Geschichte & Renaissance · Abschnitt 1/3

Von den Etruskern zum Mittelalter

🇮🇹 Florenz Reiseführer

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Von den Etruskern zum Mittelalter

Florenz wurde 59 v. Chr. als römische Kolonie Florentia gegründet — „die Blühende". Doch der Hügel von Fiesole war schon Jahrhunderte zuvor ein etruskisches Zentrum. Die römische Stadt lag an der Via Cassia und besaß ein Forum (heute Piazza della Repubblica), ein Amphitheater und Thermen. Nach dem Untergang Roms wurde Florenz von Goten, Byzantinern und Langobarden beherrscht, bis die Stadt im 11. Jahrhundert als freie Kommune aufblühte.

Guelfen und Ghibellinen

Im 12. und 13. Jahrhundert wurde Florenz von den Machtkämpfen zwischen Guelfen (papsttreu) und Ghibellinen (kaisertreu) zerrissen — Familienfehden, Straßenschlachten und Verbannungen waren an der Tagesordnung. Dante Alighieri war Guelfe — als die Guelfen sich in Schwarze und Weiße spalteten, landete Dante auf der Verliererseite und wurde 1302 aus Florenz verbannt. Er kehrte nie zurück und starb 1321 in Ravenna. Die „Göttliche Komödie" ist auch ein Werk des Exils und der Sehnsucht nach Florenz.

Die Tuchhandel-Ära

Florenz' Reichtum basierte auf Wolle und Seide. Die Zunft der Wollweber (Arte della Lana) und die Bankiers machten die Stadt im 13.–14. Jahrhundert zu einer der reichsten Europas. Der Florin (Fiorino d'oro) wurde zur Leitwährung des europäischen Handels — das Äquivalent des Dollars im Mittelalter.

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