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Geschichte · Abschnitt 1/2

Gründung & Die großen Dynastien

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Gründung & Die großen Dynastien

Marrakech wurde 1062 von den Almoraviden gegründet — einer Berber-Dynastie aus der Sahara, die ein Reich von Spanien bis zum Senegal errichtete. Der Almoraviden-Herrscher Youssef ibn Tachfin machte Marrakech zur Hauptstadt und legte die erste Bewässerungsanlage (Khettaras) an, die die Stadt in der Wüste überhaupt erst lebensfähig machte.

Die Almohaden (1147–1269)

Die Almohaden stürzten die Almoraviden und machten Marrakech zu einem Zentrum der islamischen Gelehrsamkeit. Sie bauten die Koutoubia-Moschee (deren Minarett bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist), die Menara-Gärten und die Kasbah. Unter dem Kalifen Yacoub el-Mansour erlebte Marrakech seine erste Blütezeit.

Die Saadier (1549–1668)

Die Saadier-Dynastie brachte Marrakech eine zweite Blütezeit. Sultan Ahmad al-Mansur (der Goldene) finanzierte seinen Reichtum durch die Kontrolle des Transsahara-Goldhandels und den Einfall in das Songhai-Reich. Er baute den El-Badi-Palast (heute eine imposante Ruine) und die Saadier-Gräber — Mausoleen von einer Pracht, die selbst die Nachfolgedynastie respektierte (und dann 200 Jahre lang zumauerte).

Die Alawiden (ab 1668)

Die Alawiden — die noch heute regierende Dynastie — verlegten die Hauptstadt nach Fès und Meknès. Marrakech verlor seinen Hauptstadtstatus, blieb aber eine wichtige Handelsstadt. Sultan Moulay Hassan baute im 19. Jahrhundert den Bahia-Palast — ein Meisterwerk, das zeigt, dass Marrakech seine Pracht nie ganz verlor.

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