Praktisches A–Z · Abschnitt 2/4

Sicherheit

🇲🇦 Marrakech Reiseführer

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Sicherheit

Marrakech ist eine sichere Stadt — Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten. Die Hauptprobleme: Kleinkriminalität, Betrug und aggressive Verkäufer.

Typische Situationen

  • Falsche Führer: Junge Männer bieten an, dich „zum Djemaa" oder „zum Riad" zu führen — und verlangen am Ende 50–200 MAD. Wenn du einen Guide brauchst: buche einen offiziellen über dein Riad.
  • Souk-Druck: Händler können hartnäckig sein — „just looking" wird oft als Einladung zum Verkaufsgespräch verstanden. Ein freundliches „La, shukran" (Nein, danke) und Weitergehen ist normal und akzeptiert.
  • Taschendiebstahl: In den Souks und auf dem Djemaa — Wertsachen eng am Körper, Rucksack vorne, Handy nicht offen in der Hand.
  • Petit-Taxi-Betrug: Ohne Taxameter zahlen Touristen 3–5x soviel. Immer auf Taxameter bestehen.
  • Moped-Verkehr: In den engen Medina-Gassen rasen Mopeds vorbei — immer ein Ohr auf den Verkehr haben. „Balek!" (Achtung!) heißt: Platz machen.
RisikoBewertungHinweis
TaschendiebstahlMittelSouks, Djemaa el-Fna
GewaltkriminalitätSehr niedrigExtrem selten gegen Touristen
Betrug/ScamsMittel–HochFalsche Guides, Taxi ohne Taxameter
NaturgefahrenNiedrigErdbeben möglich (2023), extreme Hitze im Sommer

Achtung

Notruf: 190 (Polizei), 150 (Feuerwehr/Rettung). Touristenpolizei: am Djemaa el-Fna (neben dem Café de France). Bei Diebstahl: Anzeige bei der Polizei erstatten (nötig für Versicherung).

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*Entschädigung abzgl. Erfolgsprovision (i. d. R. 20–30 % zzgl. MwSt.). Bei Gerichtsverfahren kann ein anwaltlicher Zuschlag von 14 % anfallen.

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