Sicherheit
Marrakech ist eine sichere Stadt — Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten. Die Hauptprobleme: Kleinkriminalität, Betrug und aggressive Verkäufer.
Typische Situationen
- Falsche Führer: Junge Männer bieten an, dich „zum Djemaa" oder „zum Riad" zu führen — und verlangen am Ende 50–200 MAD. Wenn du einen Guide brauchst: buche einen offiziellen über dein Riad.
- Souk-Druck: Händler können hartnäckig sein — „just looking" wird oft als Einladung zum Verkaufsgespräch verstanden. Ein freundliches „La, shukran" (Nein, danke) und Weitergehen ist normal und akzeptiert.
- Taschendiebstahl: In den Souks und auf dem Djemaa — Wertsachen eng am Körper, Rucksack vorne, Handy nicht offen in der Hand.
- Petit-Taxi-Betrug: Ohne Taxameter zahlen Touristen 3–5x soviel. Immer auf Taxameter bestehen.
- Moped-Verkehr: In den engen Medina-Gassen rasen Mopeds vorbei — immer ein Ohr auf den Verkehr haben. „Balek!" (Achtung!) heißt: Platz machen.
| Risiko | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Taschendiebstahl | Mittel | Souks, Djemaa el-Fna |
| Gewaltkriminalität | Sehr niedrig | Extrem selten gegen Touristen |
| Betrug/Scams | Mittel–Hoch | Falsche Guides, Taxi ohne Taxameter |
| Naturgefahren | Niedrig | Erdbeben möglich (2023), extreme Hitze im Sommer |
Achtung
Notruf: 190 (Polizei), 150 (Feuerwehr/Rettung). Touristenpolizei: am Djemaa el-Fna (neben dem Café de France). Bei Diebstahl: Anzeige bei der Polizei erstatten (nötig für Versicherung).