Packliste für die Mongolei
Die Mongolei erfordert eine durchdachte Packliste. Die Bedingungen sind extrem — von brennender Sonne über Eiseskälte bis zu stundenlangem Staub im Jeep. Hier das Wichtigste:
Kleidung (Zwiebelschicht-Prinzip!)
- Warmer Schlafsack (Komfortbereich 0°C bis −5°C): Ger-Camps haben Decken, aber der eigene Schlafsack ist Gold wert. Nachts wird es selbst im Sommer empfindlich kalt.
- Fleecejacke + leichte Daunenjacke: Für die kalten Morgen und Abende.
- Regenjacke: Leicht und packbar. Nachmittagsgewitter kommen schnell.
- Sonnenhut + Sonnenbrille: Die UV-Strahlung in 1.500 m Höhe ist intensiv.
- Buff/Tuch: Gegen Staub im Jeep — dein bester Freund auf den Schotterpisten.
- Feste Wanderschuhe: Für Schluchten, Dünen und unebenes Gelände.
Ausrüstung
- Stirnlampe: In der Steppe gibt es kein Licht. Nachts zum Plumpsklo gehen ohne Lampe: unmöglich.
- Sonnencreme (LSF 50+): Pflicht! Die trockene Höhenluft und die starke Sonne verbrennen die Haut schnell.
- Toilettenpapier: Es gibt keine Toiletten in der Steppe. Pack genug ein und eine kleine Schaufel.
- Wasserflaschen (wiederverwendbar): 2–3 Liter Kapazität. Dein Guide füllt sie auf, aber die Flaschen brauchst du selbst.
- Ohrstöpsel + Kissen: Für Ger-Camps (andere Gäste, Wind) und den Jeep.
- Powerbank: Steckdosen gibt es nur in UB und einigen Ger-Camps.
Geschenke für Nomadenfamilien
- Süßigkeiten, Buntstifte und kleine Spielzeuge für Kinder
- Tee (loser schwarzer Tee), Mehl und Reis für die Erwachsenen
- Schnupftabak für ältere Männer (eine traditionelle Geste)
- Kein Geld — das verändert die Dynamik der Gastfreundschaft
💡 Tipp
Pack leicht, aber smart. Die wichtigsten drei Dinge: warme Schichten (auch im Sommer!), Sonnenschutz und Geduld. Die Mongolei ist kein Land für Perfektionisten — Pläne ändern sich, Straßen verschwinden, der Jeep bleibt im Schlamm stecken und das Essen ist jeden Tag Hammelfleisch. Genau das macht den Reiz aus.