Budget & Kosten
Was kostet Montenegro?
Montenegro zahlt mit dem Euro — obwohl es kein EU-Mitglied ist. Das macht die Preisvergleiche für deutsche Reisende besonders einfach. Insgesamt liegt das Preisniveau 30–50% unter dem deutschen, wobei die touristischen Hotspots (Kotor, Sveti Stefan, Budva) teurer sind als das Hinterland.
Typische Preise (Richtwerte 2025/2026)
| Posten | Preis (€) |
|---|---|
| Espresso im Café | 1,00–1,50 |
| Mittagessen (lokales Restaurant) | 6–12 |
| Abendessen im Restaurant | 12–25 |
| Bier (0,5l im Restaurant) | 2,00–3,50 |
| Bier (0,5l im Supermarkt) | 0,80–1,50 |
| Supermarkt-Einkauf (1 Tag) | 8–15 |
| Hostel (Schlafsaal) | 10–20 |
| Hotel (Mittelklasse, DZ) | 50–100 |
| Apartment (2 Personen) | 35–80 |
| Luxus-Hotel (5-Sterne) | 150–500 |
| Bus Kotor–Budva | 3–5 |
| Bus Podgorica–Kotor | 8–12 |
| Mietwagen (pro Tag) | 25–50 |
| Tara-Rafting (Tagestour) | 50–90 |
| Bootstour Bucht von Kotor | 20–40 |
Budget-Stufen
Backpacker / Budget (30–50€ pro Tag)
Hostels (10–20€) oder Camping (5–10€), Selbstverpflegung im Supermarkt, Ćevapi und Burek von der Straße (2–4€), lokale Busse, freie Strände statt Beach Clubs. Montenegro hat eine hervorragende Backpacker-Infrastruktur: günstige Hostels in Kotor, Budva und Žabljak, Street Food an jeder Ecke und viele kostenlose Aktivitäten (Wandern, Schwimmen, Altstädte). Im Hinterland sind die Preise nochmals 30% niedriger als an der Küste.
Mittelklasse (60–120€ pro Tag)
Apartments oder 3-Sterne-Hotels (40–80€), Mix aus Selbstkochen und Restaurantbesuchen, Mietwagen oder Busse, gelegentlich geführte Touren (Rafting, Bootstour). Die komfortabelste Art, Montenegro zu erleben. Für 100€ pro Tag bekommst du ein schönes Apartment mit Meerblick, isst zweimal auswärts und kannst eine Aktivität pro Tag einplanen.
Komfort / Luxus (150–400€+ pro Tag)
Boutique-Hotels in Kotor oder Perast (120–300€), Fine Dining in Budva, private Bootstouren in der Bucht, Weinverkostungen, Premium-Mietwagen. Sveti Stefan (Aman Resorts) gehört zu den exklusivsten Hoteladressen des Mittelmeerraums — mit Preisen ab 800€/Nacht. Aber auch abseits davon gibt es immer mehr stilvolle Boutique-Hotels zu vernünftigen Preisen.
Tipp
Montenegros größter Spar-Hack: Iss dort, wo die Einheimischen essen. In den „Konoba"-Gasthäusern abseits der Touristenmeilen bekommst du riesige Portionen Grillgerichte, frischen Fisch und hausgemachte Beilagen für 8–15€. In Kotor und Budva: die Seitengassen statt der Hauptpromenade — die Preise halbieren sich oft innerhalb von 50 Metern.
Spar-Tipps
Montenegro bietet von Haus aus ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis — mit diesen Strategien wird es noch besser:
- Nebensaison nutzen: Mai/Juni und September/Oktober bieten perfektes Wetter bei Preisen, die 30–50% unter der Hochsaison (Juli/August) liegen. Viele Hotels haben dann Sonderangebote.
- Apartments statt Hotels: Auf Booking.com und lokalen Portalen findest du Apartments mit Küche ab 30€/Nacht. Selbst kochen spart enorm — die Märkte und Supermärkte (Voli, Idea) sind günstig.
- Street Food: Ćevapi (4–5 Stück für 3€), Burek (Börek, 1,50–2€) und Pljeskavica (gegrillter Hacksteak-Burger, 3–4€) sind sättigend, lecker und allgegenwärtig.
- Leitungswasser an der Küste: In den meisten Küstenstädten ist das Leitungswasser trinkbar — eine Flasche zum Nachfüllen spart über die Reise viel Geld.
- Busse statt Taxi: Das Busnetz ist günstig und verbindet alle touristischen Orte. Kotor–Budva: 3€ per Bus, 15–20€ per Taxi.
- Freie Strände: Die meisten montenegrinischen Strände sind frei zugänglich. Die kostenpflichtigen Beach Clubs mit Liegen (5–15€ pro Liege) sind optional — es gibt fast immer einen freien Strandabschnitt daneben.
- Kotor-Festung am Nachmittag: Der Aufstieg zur Festung San Giovanni kostet tagsüber 8€ Eintritt. In der Nebensaison und ab dem späten Nachmittag ist der Zugang oft frei — und das Licht ist ohnehin schöner.
- Wein vom Weingut: Montenegrinischer Wein (besonders Vranac) ist direkt beim Erzeuger spottbillig — eine Flasche ab 3–5€. In Restaurants zahlt man das Dreifache.
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