Kleinseite & Malá Strana · Abschnitt 1/4

Die Kleinseite entdecken

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Die Kleinseite entdecken

Die Malá Strana (Kleinseite) wurde im 13. Jahrhundert als eigenständige Stadt unterhalb der Burg gegründet und nach einem Brand 1541 im Renaissance- und Barockstil komplett neu aufgebaut. Heute ist sie ein Ensemble aus Palästen, Kirchen, verwinkelten Gassen und Gärten, das wirkt, als hätte sich seit 300 Jahren nichts verändert. Tatsächlich ist die Kleinseite einer der am besten erhaltenen Barockstadtteile Europas.

Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí)

Der zentrale Platz der Kleinseite, dominiert von der Nikolauskirche (Kostel sv. Mikuláše) — dem barocken Meisterwerk der Dientzenhofer-Familie. Der Platz ist umgeben von Restaurants, Cafés und Palästen und deutlich ruhiger als der Altstädter Ring. Von hier führen Gassen in alle Richtungen: zur Burg hinauf (Nerudova), zur Moldau hinab (Mostecká) und in versteckte Hinterhöfe.

Nerudova-Gasse

Die Nerudova ist Prags fotogenste Straße: steil, kopfsteingepflastert und gesäumt von barocken Häusern mit kunstvollen Hauszeichen — bevor Häuser nummeriert wurden, hatten sie Symbole: „Zu den zwei Sonnen" (Nr. 47, Geburtshaus des Dichters Jan Neruda), „Zum goldenen Kelch", „Zu den drei Geigen". Die Gasse führt steil hinauf zur Burg — anstrengend, aber architektonisch ein Fest.

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