🇱🇰

Sri Lanka

Die Träneninsel bietet auf kleinem Raum eine unglaubliche Vielfalt: Teeplantagen im Hochland, wilde Elefanten in Nationalparks, goldene Tempel, Traumstrände im Süden und die legendäre Zugfahrt durch die Berge.

Hauptstadt

Colombo

Sprache

Singhalesisch, Tamil

Währung

Sri Lanka Rupie (LKR)

Zeitzone

UTC+5:30

Flugzeit ab DE

ca. 10–11 Stunden

Einreise

Reisepass, E-Visum (ETA)

Top 5 Highlights in Sri Lanka

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Sigiriya

Der Löwenfelsen: Eine Festung auf einem 200m hohen Felsen – UNESCO-Welterbe.

2

Ella

Teeplantagen, Nine Arch Bridge und die schönste Zugstrecke der Welt.

3

Yala Nationalpark

Die höchste Leoparden-Dichte der Welt plus Elefanten, Krokodile und Vögel.

4

Galle

Holländische Festung am Meer, charmante Boutiquen und Sonnenuntergänge.

5

Mirissa

Whale Watching, Surfstrände und entspannte Backpacker-Atmosphäre.

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Berge & Meer – 170 Tage Cookie

Beste Reisezeit für Sri Lanka

Empfohlene Reisezeit

Dezember–März (Süd-/Westküste)

Sommer

28–32°C

Winter

26–30°C

Was kostet ein Urlaub in Sri Lanka?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

25–40€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

40–80€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

80–200€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Sri Lanka

Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.

Die Zugfahrt Kandy–Ella ist ein absolutes Must-Do

Tuk-Tuks mit Festpreis vereinbaren vor Fahrtantritt

Ayurveda-Kuren sind authentisch und sehr günstig

Vollmond-Tage (Poya Days) – Alkoholverkauf verboten

Linkverkehr – beim Straßen überqueren nach rechts schauen

Essen & Trinken in Sri Lanka

Diese Gerichte musst du probieren!

Rice and Curry
Hoppers
Kottu Roti
Dhal Curry
Ceylon-Tee
Pol Sambol

Entdecke Sri Lanka

12 Regionen, Städte und Highlights in Sri Lanka

Städte

Colombo

Colombo, die Handelshauptstadt Sri Lankas, ist eine vibrierende Mischung aus kolonialer Vergangenheit, buddhistischen Tempeln und moderner Aufbruchstimmung. Die Hafenstadt am Indischen Ozean vereint singhalesische, tamilische, muslimische und koloniale Einflüsse zu einer faszinierenden kulturellen Mischung. Das Fort-Viertel mit seiner britischen Kolonialarchitektur kontrastiert mit dem farbenfrohen Gangaramaya-Tempel, der Lichtinstallationen mit buddhistischer Tradition verbindet. Pettah, der chaotische Basar-Distrikt, überwältigt mit seiner Intensität aus Gewürzen, Stoffen und Goldschmuck. Die Galle Face Green Promenade am Meer ist der Treffpunkt der Stadt bei Sonnenuntergang, wo Familien Drachen steigen lassen und Streetfood-Stände Isso Vade (Garnelenbrötchen) anbieten. Colombo ist das Tor zum kulturellen Dreieck, zu den Teeplantagen im Hochland und zu den Stränden des Südens.

TempelKolonialGewürze

Ella

Ella ist ein verschlafenes Bergdorf im Hochland Sri Lankas, das sich zum Liebling der Backpacker-Szene entwickelt hat — und das völlig zu Recht. Eingebettet in smaragdgrüne Teeplantagen auf 1.000 Metern Höhe bietet Ella eine Kombination aus spektakulären Wanderungen, kolonialer Eisenbahnromantik und einer entspannten Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die Nine Arch Bridge ist Ellas Wahrzeichen und eines der fotogensten Bauwerke Sri Lankas. Die imposante Steinbrücke aus der Kolonialzeit überspannt eine tiefe Schlucht inmitten von Dschungel und Teeplantagen. Wenn der blaü Zug über die neun Bögen rattert, entsteht ein Bild von solcher Schönheit, dass es schon millionenfach auf Instagram geteilt wurde — aber in Wirklichkeit noch viel beeindruckender ist. Der Little Adam's Peak ist eine leichte Wanderung (ca. 45 Minuten) durch Teeplantagen zu einem Aussichtspunkt mit 360-Grad-Panorama über das Ella Gap — eine tiefe Schlucht, die den Blick bis zur Südküste freigibt. Der Ella Rock ist die anspruchsvollere Alternative (2-3 Stunden) und bietet noch spektakulärere Aussichten, besonders bei Sonnenaufgang. Die Zugfahrt nach Ella gehört zu den berühmtesten Bahnstrecken der Welt. Von Kandy oder Nuwara Eliya schlängelt sich der Zug durch endlose Teeplantagen, über Viadukte und durch Tunnel, während sri-lankische Passagiere in den offenen Türen sitzen und die Aussicht genießen. Das „Hanging out the Train"-Foto an der offenen Tür ist DAS Sri-Lanka-Bild schlechthin. Ellas entspannte Atmosphäre lädt zum Bleiben ein. Gemütliche Cafés mit Bergblick, günstige Kochkurse für sri-lankische Küche, Besuche in Teefabriken und Ayurveda-Massagen füllen die Tage zwischen den Wanderungen. Abends treffen sich Reisende in den Restaurants der Hauptstraße, tauschen Geschichten aus und genießen die kühle Bergluft — ein willkommener Kontrast zur tropischen Hitze der Küste.

Sri LankaBackpackingWandern

Galle

Galle an der Südwestküste Sri Lankas ist eine Perle kolonialer Geschichte und tropischen Charmes: Das von den Portugiesen gegründete und von den Niederländern im 17. Jahrhundert ausgebaute Fort zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und bildet mit seinen massiven Festungsmauern, dem Leuchtturm und den koloniale Gebäuden einen faszinierenden Kontrast zum türkisblaün Indischen Ozean. Die Festungsstadt ist heute ein lebendiges Viertel mit Boutique-Hotels in restaurierten Kolonialvillen, unabhängigen Galerien, Designläden und atmosphärischen Cafes entlang der kopfsteingepflasterten Gassen. Ein Spaziergang auf den Festungsmauern bei Sonnenuntergang, wenn Cricket-Spieler auf dem Platz im Festungsinneren ihre letzte Runde spielen und die Sonne im Meer versinkt, gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnissen Sri Lankas. Die holländische Reformierte Kirche, die Meera Mosque und der hindu-buddhistische Tempel stehen friedlich nebeneinander und spiegeln Galles multikulturelle Geschichte wider. Der nahe Unawatuna Beach ist einer der schönsten Strände Sri Lankas mit hervorragendem Schnorcheln. Walbeobachtungstouren ab Mirissa, nur 40 Minuten entfernt, bieten Begegnungen mit Blauwalen, den größten Tieren der Erde. November bis April ist die beste Reisezeit für die Südwestküste.

UNESCOFortKolonial

Hikkaduwa

Hikkaduwa ist Sri Lankas ältester und lebhaftester Badeort – eine Surfer-Stadt mit Korallenriff, Meeresschildkröten und einer Prise Hippie-Nostalgie, die seit den 1970er Jahren Reisende aus der ganzen Welt anzieht. Die Hauptstraße entlang der Küste pulsiert vor Energie: Surfshops, Reggae-Bars, Yoga-Studios und Restaurants mit Meerblick reihen sich aneinander, während am Strand die Wellen brechen und Meeresschildkröten direkt in der Brandungszone schwimmen. Das Korallenriff vor Hikkaduwa ist eines der zugänglichsten Sri Lankas und als Marine Sanctuary geschützt. Schnorchler können vom Strand aus zu den Korallengärten schwimmen und zwischen bunten Rifffischen, Meeresschildkröten und gelegentlich kleinen Riffhaien tauchen. Besonders berühmt ist der Abschnitt vor dem Coral Gardens Hotel, wo Grüne Meeresschildkröten so an Menschen gewöhnt sind, dass sie bis auf Armlänge heranschwimmen. Obwohl das Riff durch den Tsunami 2004 und Bleaching-Ereignisse gelitten hat, regeneriert es sich stetig. Hikkaduwa teilt sich in zwei Zonen: Der Norden mit Narigama Beach ist das Surferparadies mit größeren Wellen und einer entspannten Backpacker-Szene, während der Süden mit dem geschützten Riffbereich ruhigeres Wasser zum Schnorcheln bietet. Das Nachtleben ist für Sri Lanka ungewöhnlich lebendig – am Wochenende kommen Einheimische aus Colombo und Galle zum Feiern, und die Beach Bars spielen bis spät Reggae und Electronic. Die Stadt liegt nur 17 Kilometer nordwestlich von Galle an der berühmten Küstenbahnlinie und ist damit ein idealer Stopp auf der Süd-Westküsten-Route. Die Schildkröten-Aufzuchtstation in Kosgoda, nur 15 Minuten entfernt, bietet Einblicke in den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten.

SurfenKorallenriffSchildkröten

Kandy

Kandy ist das kulturelle Herz Sri Lankas und die letzte Königsstadt der Insel. Eingebettet in grüne Hügel im zentralen Hochland, umgeben von Teeplantagen und tropischen Gärten, verbindet die UNESCO-Welterbestadt eine über 2.000-jährige buddhistische Tradition mit dem Charme einer lebendigen, modernen Stadt. Der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa) ist das spirituelle Zentrum des buddhistischen Sri Lankas. In einem goldenen Schrein wird hier der heiligste Reliquie des Landes aufbewahrt: ein Zahn Buddhas. Dreimal täglich findet die Puja-Zeremonie statt, bei der der Schrein geöffnet wird — begleitet von Trommelklängen, Blumenopfern und dem Duft von Weihrauch. Das Esala Perahera Festival im Juli/August, bei dem die Reliquie auf einem geschmückten Elefanten durch die Stadt getragen wird, ist Sri Lankas spektakulärstes Fest. Der Kandy Lake, von den letzten Königen künstlich angelegt, bildet das malerische Zentrum der Stadt. Ein Spaziergang um den See am frühen Morgen, wenn der Nebel über dem Wasser liegt und die Tempel am Ufer in goldenes Licht getaucht sind, ist einer der friedlichsten Momente, die Sri Lanka bietet. Die umliegenden Hügel mit dem Upper Lake Drive bieten Panoramablicke über Stadt und See. Der Royal Botanical Garden in Peradeniya, nur 6 Kilometer entfernt, gehört zu den schönsten botanischen Gärten Asiens. Auf 60 Hektar wachsen Orchideen in allen Farben, riesige Java-Feigenbäume mit weit ausladenden Kronen, eine Gewürzsammlung und ein Palmenhaus mit 200 Arten. Flughunde hängen kopfüber in den Bäumen — ein skurriler Anblick. Kandy ist auch das Tor zum Teeland Sri Lankas. Die Fahrt von Kandy nach Ella mit dem Zug — eine der berühmtesten Zugstrecken der Welt — führt durch endlose Teeplantagen, über spektakuläre Viadukte und durch nebelverhangene Berglandschaften. Unterwegs kann man Teefabriken besuchen und erleben, wie aus den grünen Blättern Ceylon-Tee wird.

Sri LankaBuddhismusTempel

Mirissa

Mirissa ist Sri Lankas Traumbucht an der Südküste – ein goldener Halbmond aus Sand, gesäumt von Kokospalmen, mit einem markanten kleinen Felsen namens Parrot Rock am östlichen Ende, der bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist und den perfekten Sonnenuntergangs-Aussichtspunkt bildet. Was Mirissa von den anderen Strandorten Sri Lankas unterscheidet, ist die einzigartige Kombination: Hier kann man morgens Blauwale beobachten, mittags surfen, nachmittags am Strand entspannen und abends frischen Fisch direkt am Meer essen. Die Walbeobachtung vor Mirissa ist das Highlight der Südküste und einer der besten Orte weltweit, um Blauwale – die größten Tiere, die je auf der Erde gelebt haben – in freier Wildbahn zu sehen. Von November bis April ziehen die Meeresriesen durch den tiefen Graben nur wenige Kilometer vor der Küste, und die Sichtungsrate liegt bei über 90 Prozent. Neben Blauwalen zeigen sich regelmäßig Pottwale, Delfinschwärme und gelegentlich Walhaie. Die Touren starten morgens um 6 Uhr vom Hafen Mirissa und dauern etwa vier bis sechs Stunden. Mirissa hat sich in den letzten Jahren vom verschlafenen Fischerdorf zum beliebten Hotspot der Südküsten-Route entwickelt, bewahrt aber seinen entspannten Charme. Die Strandstraße bietet eine wachsende Auswahl an Cafes, Yoga-Studios und Boutique-Unterkünften, ohne den Rummel von Unawatuna zu erreichen. Für Surfer bietet Mirissa eine konsistente Linkswelle, die besonders für Anfänger und Intermediates geeignet ist. Der Fischerhafen am östlichen Ende des Strandes ist jeden Morgen Schauplatz eines lebendigen Fischmarktes, wo der Tagesfang direkt verkauft wird. Von Mirissa aus sind Galle (40 Minuten), Unawatuna (30 Minuten) und der Yala-Nationalpark (2 Stunden) bequem als Tagesausflüge erreichbar.

WaleBlauwalSurfen

Negombo

Negombo ist Sri Lankas Tor zur Tropeninsel – die Stadt liegt nur sieben Kilometer vom internationalen Flughafen Bandaranaike entfernt und ist damit der natürliche erste und letzte Stopp jeder Sri-Lanka-Reise. Doch Negombo verdient weit mehr als nur eine Übernachtung vor dem Rückflug: Die Stadt an der Westküste bietet einen kilometerlangen, goldbraunen Sandstrand, ein faszinierendes holländisches Kolonialerbe, den größten Fischmarkt des Landes und ein ausgedehntes Lagunen- und Kanalsystem, das ihr den Beinamen Klein-Amsterdam eingebracht hat. Der Negombo-Fischmarkt ist ein überwältigendes Schauspiel und gehört zu den größten und aktivsten Fischmärkten Südasiens. Jeden Morgen ab 5 Uhr kehren die Auslegerboote (Oruwa) mit dem nächtlichen Fang zurück, und der Strand verwandelt sich in ein chaotisches, farbenfrohes Spektakel: Thunfische, Schwertfische, Haie, Rochen, Garnelen und Krabben werden direkt am Strand versteigert, zerlegt und auf Lkws verladen. Der Geruch ist intensiv, das Erlebnis unvergesslich. Der angrenzende überdachte Markt bietet den frischesten Fisch der Insel zu unschlagbaren Preisen. Die holländischen Kanäle, die im 17. Jahrhundert zur Gewürzverfrachtung angelegt wurden, durchziehen die Stadt und die umliegende Lagunenlandschaft. Bootsfahrten durch die von Mangroven und Kokospalmen gesäumten Kanäle zeigen ein ländliches Sri Lanka, das nur Minuten vom Strand entfernt liegt – Warane sonnen sich am Ufer, Eisvögel tauchen nach Fischen, und Fischer werfen ihre Netze von Holzstegen aus. Die St. Mary's Church im Zentrum ist eine der prächtigsten Kirchen Sri Lankas mit farbenfrohen Deckengemälden, denn Negombo ist das katholische Herz des überwiegend buddhistischen Landes. Der lange Stadtstrand ist weniger fotogen als die Südküste, bietet aber atmosphärische Sonnenuntergänge und eine wachsende Auswahl an Strandrestaurants und Boutique-Hotels.

FlughafennahFischmarktKanäle

Nuwara Eliya

Nuwara Eliya ist Sri Lankas „Little England" — ein kolonialer Hill-Station auf 1.868 Metern, umgeben von smaragdgrünen Teeplantagen. Die Briten schufen hier im 19. Jahrhundert einen Rückzugsort mit Golf, Pferderennen und Tudor-Häusern, der heute durch die endlosen Teelandschaften und das kühle Klima besticht. Die berühmte Zugfahrt von Kandy durch die Teeplantagen ist eine der schönsten Bahnstrecken der Welt.

TeeplantagenZugfahrtBerge

Trincomalee

Trincomalee an Sri Lankas Ostküste besitzt einen der schönsten Naturhäfen der Welt und traumhafte, noch weitgehend unberührte Strände. Während die Süd- und Westküste touristisch entwickelt sind, bietet „Trinco" authentisches Sri Lanka mit hinduistischen Tempeln, Walbeobachtung und türkisem Indischen Ozean. Nilaveli und Uppuveli Beach nördlich der Stadt sind Bilderbuchstrände mit warmem, kristallklarem Wasser und kaum anderen Touristen.

StrandTauchenWale

Inseln

Sri Lanka

Sri Lanka ist eine Tropeninsel von überwältigender Vielfalt - ein Land, das auf einer Fläche kaum größer als Bayern acht UNESCO-Welterbekstätten, uralte Tempelanlagen, endlose Palmenstrände, nebelverhangene Teeplantagen, wilde Elefantenherden und eine Küche vereint, die zu den aufregendsten der Welt gehört. Die Tränenförmige Insel vor der Südspitze Indiens hat sich nach Jahren des Bürgerkriegs und der Tsunami-Katastrophe eindrucksvoll zurückerarbeitet und ist heute eines der faszinierendsten Reiseziele Asiens. Das kulturelle Dreieck im Landesinneren birgt Schätze von Weltrang. Sigiriya, die Felsenfestung, erhebt sich 200 Meter über dem Dschungel - ein massiver Granitmonolith, auf dessen Gipfel ein König im 5. Jahrhundert einen Palast errichten ließ. Die Wolkenmädchen-Fresken auf halber Höhe sind über 1.500 Jahre alt und zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken Südasiens. Polonnaruwa und Anuradhapura, ehemalige Königstädte, beeindrucken mit riesigen Buddha-Statuen, alten Stupas und Ruinen, die von einer Hochkultur zeugen, die zeitgleich mit dem Römischen Reich blühte. Das Hochland von Sri Lanka ist eine Welt für sich. Rund um die koloniale Bergstadt Nuwara Eliya erstrecken sich endlose Teeplantagen, die sich in sattgrünen Terrassen über die Hügel ziehen. Die berühmte Zugfahrt von Kandy nach Ella, die sich durch Teegärten, über Viadukte und durch Tunnel windet, gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt. In Ella selbst wandert man zum Little Adam's Peak oder zur Nine Arch Bridge, einem kolonialen Meisterwerk der Ingenieurskunst. Die Küsten bieten je nach Jahreszeit unterschiedliche Highlights. Die Süküste rund um Mirissa und Unawatuna lockt von November bis April mit ruhigem Wasser, Walbeobachtung und entspannten Strandtagen. Die Ostküste mit Trincomalee und Arugam Bay ist von Mai bis September Surfer-Paradies. Yala-Nationalpark beherbergt die höchste Leopardendichte der Welt, und in Udawalawe und Minneriya lassen sich wilde Elefantenherden in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Von Deutschland aus fliegt man mit einem Zwischenstopp in etwa 11 bis 13 Stunden nach Colombo. Sri Lanka ist ein erschwingliches Reiseland - selbst mit komfortablen Hotels, privatem Fahrer und allen Eintrittsgebühren kommt man mit einem moderaten Budget aus. Die Menschen sind herzlich und gastfreundlich, und Englisch wird weitverbreitet gesprochen. Eine Sri-Lanka-Rundreise von zwei bis drei Wochen gehört zu den eindrücklichsten Reiseerlebnissen, die Asien zu bieten hat.

TropeninselTempelTeeplantagen

Strände

Unawatuna

Unawatuna ist Sri Lankas berühmtester Strandort – eine perfekt geschwungene Bucht, die von einer natürlichen Korallenbarriere geschützt wird und damit ruhiges, warmes Wasser bietet, das ideal zum Schwimmen ist. Die palmengesäumte Bucht liegt nur fünf Kilometer südlich der UNESCO-Welterbestadt Galle und verbindet damit Strandurlaub mit Kultur auf engstem Raum. Einst als einer der zehn schönsten Strände der Welt gelistet, hat Unawatuna trotz zunehmender Bebauung seinen Reiz bewahrt: Das Wasser schimmert türkis, die Wellen sind sanft, und am westlichen Ende des Strandes beginnt der Dschungel. Die Nähe zu Galles berühmtem Fort macht Unawatuna einzigartig unter Sri Lankas Strandorten. Das holländische Fort von Galle aus dem 17. Jahrhundert ist eine der besterhaltenen Kolonialfestungen Asiens, mit atmosphärischen Gassen, Boutiquen, Cafes und dem ikonischen Leuchtturm auf der Festungsmauer. Man kann morgens am Strand schwimmen, mittags durch Galles Fort schlendern und abends zum Sonnenuntergang am Japanese Peace Pagoda oberhalb von Unawatuna stehen – alles ohne Auto. Unawatuna ist lebhafter und touristischer als die meisten anderen Orte der Südküste, was Vor- und Nachteile hat: Die Restaurantauswahl ist exzellent mit internationaler und sri-lankischer Küche, es gibt Surfschulen, Tauchshops und Yoga-Studios, aber in der Hochsaison kann es voll werden. Die Jungle Beach, eine versteckte kleine Bucht hinter dem Rumassala-Hügel, bietet eine ruhige Alternative mit hervorragendem Schnorcheln. Der Hügel selbst ist laut einer Legende ein Stück des Himalaya, das der Affengott Hanuman hierher trug – der Tempel auf dem Gipfel erzählt die Geschichte. Unawatuna erreicht man vom Flughafen Colombo in etwa drei Stunden mit dem Zug oder Auto.

BuchtGalleUNESCO

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Sri Lanka gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien und begeistert mit Natur, Tempel, Strand und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Sri Lanka ist Dezember–März (Süd-/Westküste), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 25–40€ (Budget) bis 80–200€ (Luxus) ist Sri Lanka für verschiedene Reisebudgets geeignet.

Von der Hauptstadt Colombo aus lässt sich Sri Lanka hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Singhalesisch, Tamil, die Währung Sri Lanka Rupie (LKR). Ab Deutschland erreichst du Sri Lanka in ca. 10–11 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Rice and Curry, Hoppers, Kottu Roti probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Sri Lanka hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.

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