Kolonialstädte: Sucre, Potosí & Santa Cruz · Abschnitt 2/4

Potosí

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Potosí

Potosí liegt auf 4.090 m — eine der höchstgelegenen Städte der Welt — und war im 16./17. Jahrhundert durch den Silberberg Cerro Rico eine der reichsten Städte der Erde. „Vale un Potosí" (ein Vermögen wert) ist bis heute eine spanische Redewendung.

  • Cerro Rico — der „Reiche Berg", aus dem vom 16. bis ins 19. Jh. ein Großteil des weltweiten Silbers kam. Die Bedingungen in den Minen waren brutal; bis heute wird dort unter extrem schweren Bedingungen abgebaut
  • Casa Nacional de la Moneda (Königliche Münzstätte) — eines der bedeutendsten Kolonial-Museen Südamerikas, Führung dauert ca. 2 h
  • Minentouren — angeboten von ehemaligen Minenarbeitern. Körperlich und emotional anspruchsvoll; die Realität der arbeitenden Minenarbeiter ist harsch. NICHT für klaustrophobische oder gesundheitlich eingeschränkte Personen
  • Kirche San Lorenzo, Barockkirchen im Zentrum
  • Altstadt — UNESCO-Welterbe seit 1987

💡 Tipp

Potosí liegt höher als La Paz. Wer nicht akklimatisiert ist, kann hier kräftige Höhensymptome bekommen. Idealerweise erst La Paz oder Sucre besuchen.

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