Spar-Tipps
Bulgarien ist schon günstig — aber mit ein paar Tricks wird es noch günstiger:
- Nebensaison reisen: Mai/Juni und September/Oktober bieten angenehmes Wetter und bis zu 50% günstigere Hotels als im Juli/August. An der Küste und in den Skigebieten ist der Unterschied am größten.
- Fernbusse statt Züge: Bulgariens Busse (Union Ivkoni, Biomet, Etap) sind modern, pünktlich und günstig. Züge sind zwar noch günstiger, aber oft langsam und wenig komfortabel. Sofia–Plovdiv per Bus: 7€ in 2 Stunden (Zug: 5€ in 3–4 Stunden).
- Supermärkte nutzen: Lidl, Billa und Kaufland haben die besten Preise. Lokale Märkte (Пазар/Pazar) sind ideal für frisches Obst, Gemüse und Käse — oft direkt vom Bauern und spottbillig.
- Wasser aus dem Hahn: In Sofia und den meisten größeren Städten ist Leitungswasser trinkbar. In Sofia kommt das Wasser aus dem Vitosha-Gebirge und schmeckt hervorragend.
- Geld wechseln: Niemals am Flughafen oder in Wechselstuben auf der Straße tauschen — die Kurse sind räuberisch. Am besten: Bargeld am Geldautomaten (Bankomat) abheben. Kurs ist immer der Fixkurs (1€ = 1,9558 BGN).
- Freier Eintritt: Viele Kirchen und Klöster sind kostenlos zugänglich. Parks und Naturreservate ebenfalls. Die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia, das Rila-Kloster (Innenhof) und unzählige Kirchen kosten keinen Eintritt.
- Rakia vom Bauern: In ländlichen Gegenden verkaufen Bauern selbstgebrannten Rakia am Straßenrand — ein Liter für 3–5€. Qualität variiert, aber die Erfahrung ist unbezahlbar.
- Sofia Card: Für 25 BGN (~13€) gibt es freien Eintritt in 9 Museen, Rabatte in Restaurants und kostenlose Stadttouren. Lohnt sich ab 2 Museumsbesuchen.