Atlantikküste · Abschnitt 2/7

Agadir

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Agadir

Agadir ist Marokkos Badeurlaubsstadt Nummer eins — und ehrlich gesagt die am wenigsten marokkanische Stadt des Landes. Nach dem verheerenden Erdbeben von 1960, das 15.000 Menschen tötete und die Stadt zu 90% zerstörte, wurde Agadir im brutalistischen Stil der 1960er Jahre neu aufgebaut: breite Boulevards, Betonhotels, Pauschalresorts. Von der historischen Altstadt blieb nichts übrig.

Der Strand

Was Agadir hat, ist der Strand: 10 Kilometer feiner Sandstrand, geschützt in einer Bucht, mit ganzjährig mildem Klima (auch im Januar 20°C). Für Badeurlaub mit Sonnengarantie ist Agadir unschlagbar. Die Strandpromenade (Corniche) ist modern und gepflegt, gesäumt von Restaurants und Cafés.

Souk El Had

Der Souk El Had ist einer der größten Souks Marokkos (über 3.000 Stände!) und das Einzige in Agadir, das wirklich marokkanisch wirkt. Hier findet man alles: Gewürze, Arganöl, Lederwaren, Kleidung, Haushaltswaren. Die Preise sind niedriger als in Marrakesch, aber das Handeln gehört dennoch dazu.

Kasbah Agadir Oufella

Die Ruinen der alten Festung auf dem Hügel oberhalb der Stadt bieten einen Panoramablick über die Bucht und die Stadt. Eine Gedenktafel erinnert an die Erdbebenopfer. Besonders bei Sonnenuntergang lohnend.

Ausflüge

Agadirs wahre Stärke liegt als Ausgangspunkt: Taghazout (20 min nördlich), Paradise Valley (1 Stunde, ein verstecktes Flusstal mit natürlichen Pools), Tiznit (Silberschmuck), das Anti-Atlas-Gebirge und Essaouira (2,5 Stunden).

💡 Tipp

Agadir ist als Pauschalreiseziel ab Deutschland günstig zu buchen und eignet sich als Basis für Tagesausflüge. Wer das „echte Marokko" sucht, wird in der Stadt selbst nicht fündig — aber die Region ringsum hat viel zu bieten.

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