Fotografieren
Marokko ist ein Fotografenparadies — aber mit Regeln:
- Menschen: Immer um Erlaubnis fragen, besonders bei Frauen und in ländlichen Gebieten. Viele Marokkaner lassen sich gerne fotografieren, manche verlangen ein Trinkgeld (5-10 MAD), andere lehnen ab — respektiere das
- Schlangenbeschwörer, Wasserverkäufer, Hennamalerinnen auf der Jemaa el-Fna: Sie verlangen Geld fürs Foto (10-20 MAD). Einigen dich vorher auf den Preis
- Militär, Polizei, Königspaläste: Fotografieren verboten. Auch Grenzposten und Polizeikontrollen nicht fotografieren
- Moscheen: Von außen fotografieren ist erlaubt, innen nicht (außer Hassan II.)
- Gerbereien: Fotografieren von den Terrassen der umliegenden Geschäfte erlaubt (diese verlangen manchmal einen kleinen Eintritt: 10-20 MAD)
💡 Tipp
Die goldene Stunde (Morgen- und Abendsonne) taucht die Medinas in ein magisches Licht. Für die besten Fotos: Dachterrassen der Cafés und Riads nutzen — der Blick über die Medina-Dächer ist Gold wert.