Prager Burg & Hradschin · Abschnitt 3/4

Das Goldene Gässchen

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Das Goldene Gässchen

Die Zlatá ulička (Goldenes Gässchen) ist eine der märchenhaftesten Gassen der Welt: Winzige, pastellfarbene Häuschen — kaum größer als ein Gartenschuppen — kleben an der nördlichen Burgmauer. Im 16. Jahrhundert lebten hier die Goldschmiede Rudolf II., die für den Kaiser (angeblich) Gold herstellen sollten. Die Legende sagt, hier hätten Alchemisten versucht, den Stein der Weisen zu finden.

Kafka im Goldenen Gässchen

Das Haus Nr. 22 — ein winziges blaues Häuschen — bewohnte Franz Kafka im Winter 1916/17. Hier schrieb er die meisten Erzählungen des Bandes „Ein Landarzt". Heute ist es ein Buchladen mit Kafka-Souvenirs. Die Vorstellung, dass einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in diesem Puppenhaus arbeitete, ist surreal — und sehr kafkaesk.

Was gibt es zu sehen?

Die 16 erhaltenen Häuschen sind als Museum eingerichtet: Nachstellungen des Lebens im 16.–19. Jahrhundert, eine Waffenausstellung im Obergeschoss (mittelalterliche Rüstungen und Schwerter) und kleine Werkstätten. Am Eingang und Ausgang des Gässchens gibt es Souvenirläden in den Häuschen.

Besuchstipp

Das Goldene Gässchen ist im Burg-Ticket enthalten (Circuit A oder B). Tagsüber ist es extrem voll — kaum Platz zum Atmen. Ab 17 Uhr (nach Kassenschluss) kann man das Gässchen kostenlos betreten — dann ist es leer, die Häuschen sind geschlossen, aber die Atmosphäre ist magisch.

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