Hallgrímskirkja
Die Hallgrímskirkja ist das Wahrzeichen Reykjaviks — und eines der beeindruckendsten Kirchengebäude Europas. Ihre 74,5 Meter hohe Fassade aus Beton, die an Basaltsäulen erinnert, dominiert die Skyline der Stadt und ist von fast überall sichtbar. Der Architekt Guðjón Samúelsson ließ sich von Islands Natur inspirieren: von den Basaltformationen an der Küste, von erstarrten Lavaströmen und der vertikalen Dramatik der isländischen Landschaft.
Der Turm
Ein Aufzug bringt dich auf die Aussichtsplattform in 73 Metern Höhe — der beste Panoramablick über Reykjavik. Du siehst die bunten Dächer der Altstadt, den Atlantik, das Esja-Massiv am Horizont und bei klarer Sicht sogar den Snæfellsjökull (Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde"). Eintritt Turm: 1.200 ISK (ca. 8€). Die Kirche selbst ist kostenlos.
Leifur Eiríksson
Vor der Kirche steht die Statue von Leif Eriksson — dem Wikinger, der Amerika fast 500 Jahre vor Kolumbus entdeckte. Die Statue war ein Geschenk der USA an Island zum 1.000. Jahrestag des Althing (Parlament) im Jahr 1930.
💡 Tipp
Komm morgens früh (vor 10 Uhr) oder am späten Nachmittag zum Turm — dann ist die Schlange kurz und das Licht am besten. Im Winter, wenn die Stadt in der Dämmerung leuchtet und die Berge schneebedeckt sind, ist der Blick besonders magisch.