Budget & Kosten
Was kostet Rom?
Rom liegt im europäischen Mittelfeld — günstiger als London, Paris oder die Schweiz, aber teurer als der italienische Süden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend, besonders beim Essen. Die größten Kostenpunkte: Eintritte und Unterkünfte. Seit 2024 erhebt Rom eine Kurtaxe (contributo di soggiorno) je nach Hotelkategorie.
Typische Preise (Richtwerte 2025/2026)
| Posten | Preis (€) |
|---|---|
| Espresso (am Tresen) | 1,00–1,50 |
| Cappuccino | 1,50–2,50 |
| Pizza al taglio (Stück) | 2,50–5,00 |
| Pasta in Trattoria | 10–16 |
| Abendessen (Trattoria, 3 Gänge) | 25–45 |
| Gelato (2 Kugeln) | 3,00–4,50 |
| Bier (Birra) 0,4l | 4,00–7,00 |
| Wasser (Flasche, 1,5l) | 0,30–0,50 |
| Hostel (Schlafsaal) | 20–40 |
| Hotel (Mittelklasse, DZ) | 100–200 |
| B&B / Airbnb (zentral) | 70–150 |
| Metro-Einzelfahrt / Tageskarte | 1,50 / 7,00 |
| Kolosseum + Forum + Palatin | 16–24 (je nach Tour) |
| Vatikanische Museen | 17 |
| Petersdom (Kuppelaufstieg) | 8–10 |
| Galleria Borghese | 15 |
Budget-Stufen
Backpacker / Budget (40–70€ pro Tag)
Hostel oder günstiges B&B, Pizza al taglio und Supplì als Snacks, Pasta im Viertel Testaccio oder Monti (weg von den Touristenpfaden), kostenlose Kirchen mit Caravaggio und Bernini, Nasoni-Trinkbrunnen statt Flaschenwasser, Forum Romanum von außen betrachten (kostenloser Ausblick vom Kapitol). Viele Museen sind am ersten Sonntag im Monat kostenlos (Domenica al Museo).
Mittelklasse (80–160€ pro Tag)
Hotel oder gutes B&B in Monti oder Trastevere, Trattoria-Besuche mittags und abends, 1–2 Hauptattraktionen pro Tag (online vorbuchen!), Aperitivo am Abend, gelegentlich Taxi. Die komfortabelste Art, Rom zu erleben: genug Budget für gutes Essen und die großen Sehenswürdigkeiten, ohne sich einschränken zu müssen.
Komfort / Luxus (180–400€+ pro Tag)
Boutique-Hotel nahe der Piazza Navona oder am Petersplatz, Michelin-Sterne-Restaurants, VIP-Touren im Vatikan (vor den Massen, ab 60€), private Führungen durch das Kolosseum mit Untergrund-Zugang, Chauffeur-Service, Shopping in der Via Condotti. Rom kann Luxus — und die Qualität ist außergewöhnlich.
Tipp
Der größte Spar-Hack in Rom: Iss wie die Römer. Pizza al taglio (Stückpizza nach Gewicht) für 3–5€ ist ein Festmahl. Supplì (frittierte Reisbällchen) für 2€ sind der perfekte Snack. Und trinke deinen Kaffee am Tresen (al banco) — am Tisch zahlt man oft das Doppelte (coperto + servizio).
Spar-Tipps
Rom bietet erstaunlich viel für wenig Geld — wenn man weiß, wo man sucht:
- Domenica al Museo: Am ersten Sonntag im Monat sind die staatlichen Museen kostenlos: Kolosseum, Forum Romanum, Galleria Borghese, Caracalla-Thermen und mehr. Früh da sein!
- Kirchen statt Museen: Roms 900+ Kirchen sind fast alle kostenlos. Caravaggio im San Luigi dei Francesi, Michelangelos Moses in San Pietro in Vincoli, Berninis Skulpturen in Santa Maria della Vittoria — alles gratis.
- Nasoni: Roms 2.500+ Trinkbrunnen (nasoni — große Nasen) liefern frisches Quellwasser aus den antiken Aquädukten. Flasche mitbringen und auffüllen. Kostenlos und besser als Flaschenwasser.
- Al banco trinken: Espresso am Tresen kostet 1,00–1,50€. Am Tisch (al tavolo) in einem touristischen Café kann der gleiche Espresso 5€ kosten. Die Römer stehen am Tresen — tu es ihnen gleich.
- Roma Pass: 48h (32€) oder 72h (52€): Kostenloser Eintritt zu 1–2 Museen, ermäßigte Eintritte danach, freie Nutzung des ÖPNV. Lohnt sich bei intensivem Sightseeing.
- Pizza al taglio: Die römische Stückpizza, nach Gewicht bezahlt, ist das beste Streetfood der Stadt. Anstehen bei Bonci (Prati) oder Roscioli (Centro) für 3–5€ pro Stück — besser als viele Restaurants.
- Aperitivo: Viele Bars bieten zum Aperitivo (ab 18 Uhr) ein Buffet mit dem Getränk (7–12€). In Monti, San Lorenzo und Trastevere bekommst du damit ein halbes Abendessen zum Preis eines Drinks.
- Kostenlose Aussichtspunkte: Pincio-Terrasse, Gianicolo-Hügel, Orangengarten (Giardino degli Aranci), Kapitolshügel — die besten Panoramen Roms kosten keinen Cent.
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