Sicherheit
Allgemeine Sicherheitslage
Costa Rica ist das sicherste Land Zentralamerikas — und für lateinamerikanische Verhältnisse ausgesprochen sicher. Die Kriminalitätsrate ist deutlich niedriger als in Nachbarländern, Gewaltverbrechen gegen Touristen sind selten. Aber: Costa Rica ist kein europäisches Sicherheitsparadies, und Kleinkriminalität ist ein reales Problem.
Häufige Probleme
- Autoaufbrüche: DAS Problem Nr. 1 für Touristen mit Mietwagen. An Stränden, Wasserfällen und Wanderparkplätzen werden regelmäßig Autos aufgebrochen. NICHTS Sichtbares im Auto lassen — auch nicht Flip-Flops oder eine leere Tasche.
- Taschendiebstahl: In San José (besonders um den Mercado Central und im Bus), an belebten Stränden und bei Festivals. Rucksack nach vorne, Wertgegenstände nah am Körper.
- Strand-Diebstahl: Wertsachen NIEMALS am Strand liegen lassen, auch nicht „kurz" zum Schwimmen. Wasserdichte Handy-Hülle um den Hals tragen.
Naturgefahren
- Strömungen (Riptides): An vielen Pazifikstränden gibt es tödliche Unterströmungen. Nur an bewachten Stränden schwimmen! Bei Strömung: nicht gegen ankämpfen, sondern parallel zum Strand schwimmen.
- Krokodile: Im Río Tárcoles und an einigen Flussmündungen leben große Krokodile. Nicht in Flüssen schwimmen, die ins Meer münden!
- Schlangen: Fer-de-Lance (Terciopelo) ist die gefährlichste — häufig im Tiefland. Auf den Wegen bleiben, festes Schuhwerk tragen, nie in Büsche greifen.
- Erdbeben & Vulkane: Costa Rica liegt am Pazifischen Feuerring. Leichte Erdbeben sind häufig und harmlos. Vulkanausbrüche werden gut überwacht.
Achtung
Lass NIEMALS Wertsachen sichtbar im Mietwagen! Autoaufbrüche sind das häufigste Verbrechen gegen Touristen in Costa Rica — und die Versicherung deckt gestohlene persönliche Gegenstände nicht ab. Nimm alles mit oder lass es im Hotel-Safe.