Natur & Landschaft · Abschnitt 1/1

Landschaften & Ökosysteme

🇬🇪 Georgien Reiseführer

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Landschaften & Ökosysteme

Geografische Vielfalt auf kleinstem Raum

Georgien ist geografisch absurd vielfältig. Auf einer Fläche so groß wie Bayern finden sich:

Der Große Kaukasus (Norden)

Die gewaltige Gebirgskette bildet Georgiens Nordgrenze zu Russland. Der Schchara (5.193 m) ist der höchste Punkt, gefolgt vom Dschanga (5.059 m) und dem Kazbek (5.047 m). Gletscher, alpine Wiesen, Nadelwälder und tiefe Schluchten prägen das Bild. In abgelegenen Tälern wie Tuschetien und Swanetien leben Bären, Wölfe, Luchse und Steinböcke.

Subtropische Küste (Westen)

Die Schwarzmeerküste Georgiens ist subtropisch — mit bis zu 4.500 mm Niederschlag pro Jahr einer der feuchtesten Orte Europas. Hier wachsen Teeplanzen, Zitrusfrüchte, Bambus und sogar Eukalyptus. Die Kolchis-Regenwälder (UNESCO) sind Relikte der tertiären Urwälder Europas.

Zentrales Hochland & Täler

Das fruchtbare Kura-Tal durchzieht Georgien von West nach Ost. Hier liegen die Weinberge Kachetiens, die Obstgärten Kartlis und die Hauptstadt Tiflis. Das Klima ist kontinental — heiße Sommer, kalte Winter.

Halbwüste (Südosten)

Die David-Gareja-Halbwüste im Südosten überrascht: kahle, trockene Hügel, die an Zentralasien erinnern. Hier liegt das Höhlenkloster David Gareja in einer Mondlandschaft.

Tierwelt

Georgiens Fauna ist beeindruckend: Braunbären (ca. 2.500), Wölfe, Kaukasischer Leopard (extrem selten), Steinböcke, Gämsen, Bartgeier und über 330 Vogelarten. Die Nationalparks (Lagodekhi, Tuschetien, Borjomi-Kharagauli) schützen diese Vielfalt.

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