Die vier Jahreszeiten
Frühling (April–Mai): Erwachen
Kopenhagen erwacht: die Cafés stellen ihre Tische nach draußen, der Tivoli eröffnet die Saison (Mitte April), die Kirschblüten im Bispebjerg Kirkegård explodieren in Rosa, und die Tage werden rapide länger. 10–18°C, wechselhaft, aber zunehmend sonnig. Die beste Zeit für Sightseeing ohne Massen. Die Preise sind noch moderat.
Sommer (Juni–August): Die goldene Zeit
Sommer in Kopenhagen ist magisch: 18–25°C, bis zu 18 Stunden Tageslicht, das Hafenbad voll mit Schwimmern, Open-Air-Konzerte, Straßenfeste, Fahrradfahren bis Mitternacht. Die Stadt lebt draußen. Juli und August sind Hochsaison mit höheren Preisen, aber die Atmosphäre ist es wert. Das Copenhagen Jazz Festival (Juli) füllt die Stadt mit Musik. Tipp: Im Sommer kann es auch 28–30°C werden — Klimaanlagen sind in dänischen Hotels selten.
Herbst (September–Oktober): Goldenes Licht
September ist mit 14–18°C und goldenem Licht eine wunderbare Reisezeit. Die Touristenmassen verschwinden, die Preise sinken, die Museen sind ruhig. Oktober wird kühler und regnerischer, aber die Herbstfarben im Frederiksberg Have und am Kastellet sind spektakulär. Die Restaurants starten ihre Herbstmenüs mit Wild, Pilzen und Wurzelgemüse.
Winter (November–März): Hygge-Zeit
Kopenhagen im Winter ist dunkel, kalt — und wunderbar. Das ist die Jahreszeit, für die Hygge erfunden wurde: Kerzen in jedem Fenster, heiße Schokolade in gemütlichen Cafés, Glühwein auf dem Tivoli-Weihnachtsmarkt (einer der schönsten Europas), der Duft von Æbleskiver (dänische Pfannkuchenbällchen). 0–5°C, kurze Tage (15:30 Uhr dunkel im Dezember), aber wenn die Stadt im Lichterschmuck erstrahlt, ist es bezaubernd.
💡 Tipp
Die absolut beste Reisezeit ist Juni oder September: Im Juni sind die Tage endlos lang (Sonnenuntergang nach 22 Uhr!), die Stadt lebt, und die Atmosphäre ist unvergleichlich. September bietet mildere Temperaturen, goldenes Licht und deutlich niedrigere Preise.