Regionen im Überblick
Kreta lässt sich in vier große Reiseregionen einteilen — jede mit eigenem Charakter, eigener Landschaft und eigenen Highlights:
Westkreta (Chania & Rethymno)
Für wen: Strandliebhaber, Wanderer, Romantiker
Der spektakulärste Teil der Insel: Die venezianische Hafenstadt Chania mit ihrer berühmten Uferpromenade, die Traumstrände Balos und Elafonisi, die gewaltige Samaria-Schlucht und die wilden Weißen Berge (Lefka Ori). Dazu das charmante Rethymno mit seiner Festung und die unberührte Südküste mit ihren Fischerdörfern. Die Region vereint Kretas schönste Strände mit seinen besten Wandermöglichkeiten.
Zentralkreta (Heraklion & Umgebung)
Für wen: Kulturreisende, Geschichtsinteressierte, Weinliebhaber
Die Region um Kretas Hauptstadt Heraklion beherbergt die größten Schätze der minoischen Zivilisation: den Palast von Knossos, das Archäologische Museum Heraklion (eines der bedeutendsten Europas) und die Ausgrabungen von Phaistos und Gortyn. Dazu kommt die aufstrebende Weinregion rund um Archanes und die Hippie-Vergangenheit von Matala.
Ostkreta (Lasithi)
Für wen: Entdecker, Strandurlauber abseits der Massen, Naturliebhaber
Der Osten ist ruhiger und weniger erschlossen als der Westen: Die elegante Hafenstadt Agios Nikolaos am Mirabello-Golf, die legendäre Leprainsel Spinalonga, der einzigartige Palmenstrand von Vai und die verwunschene Lasithi-Hochebene mit ihren Windmühlen. Hier findest du Kreta, wie es vor 30 Jahren war.
Südküste
Für wen: Individualtouristen, Ruhesuchende, Abenteurer
Die Südküste ist Kretas wilder Gegenpol zum touristischen Norden: Steilklippen, einsame Buchten, Fischerdörfer ohne Straßenanbindung und eine Atmosphäre, die an das Ende der Welt erinnert. Plakias, der legendäre Preveli-Palmenstrand, das autofreie Loutro und die Festung von Frangokastello — wer hierherkommt, sucht Authentizität.