Die zwei Jahreszeiten
Trockenzeit / Winter (Mai–Oktober): Die beste Reisezeit
Die Hauptreisezeit für Madagaskar. Die Temperaturen sind angenehm, die Straßen passierbar und die Lemuren gut sichtbar (weniger Laub). Im Hochland kann es nachts empfindlich kühl werden (5–10°C), tagsüber ist es mit 20–25°C ideal zum Wandern. Die Tsingy de Bemaraha sind nur in der Trockenzeit erreichbar. Juli bis September sind die Spitzenmonate — besonders wegen der Buckelwale vor der Ostküste.
Regenzeit / Sommer (November–April): Für Spezialisten
Die „grüne Saison" hat ihren eigenen Reiz: üppige Vegetation, Reptilien-Hochzeit (Chamäleons!), günstigere Preise und weniger Touristen. Aber: Die Straßen werden zu Schlammwüsten, viele Nationalparks sind schwer oder gar nicht erreichbar (Tsingy de Bemaraha geschlossen!), und von Januar bis März drohen tropische Zyklone. Wer in der Regenzeit reist, braucht Flexibilität, Geduld und einen guten 4x4.
Übergangszeit (April/Mai & Oktober/November)
Die Monate April/Mai (Ende der Regenzeit) und Oktober/November (Beginn) sind ausgezeichnete Reisezeiten: weniger Touristen als im Hochsommer, Natur in voller Blüte und meist passierbare Straßen. Besonders der Oktober ist ein Geheimtipp — die Jacaranda-Bäume blühen violett in Tana.
💡 Tipp
Die absolut beste Reisezeit für eine Rundreise ist September bis November: Die Trockenzeit endet, die Natur erwacht, die Wale sind noch da, und die Preise sind günstiger als im Juli/August. Für Strandurlaub auf Nosy Be ist Mai bis Oktober perfekt.