Gesundheit & Malaria
Namibia ist gesundheitlich eines der unkompliziertesten Reiseländer im südlichen Afrika — aber einige Vorkehrungen sind wichtig.
Impfungen
| Impfung | Status | Hinweis |
|---|---|---|
| Hepatitis A | Empfohlen | Standard-Reiseimpfung |
| Hepatitis B | Empfohlen | Bei längerem Aufenthalt |
| Typhus | Empfohlen | Bei Reisen in den Norden |
| Tollwut | Erwägen | Bei Camping und Tierkontakt |
| Tetanus/Diptherie/Polio | Auffrischen | Standard-Grundimmunisierung |
| Gelbfieber | Nicht nötig | Nur bei Einreise aus Gelbfieber-Ländern |
🦟 Malaria — nur im Norden!
Malaria-Risiko besteht in Namibia nur im Norden — besonders im Caprivi-Streifen, Kavango und im nördlichen Etosha-Bereich. In der Regenzeit (November–Mai) ist das Risiko am höchsten.
- Windhoek, Sossusvlei, Swakopmund, Fish River Canyon: Malariafrei — keine Prophylaxe nötig
- Etosha, Damaraland: Geringes Risiko, Mückenschutz reicht meist aus
- Caprivi, Kavango, Ovamboland: Prophylaxe empfohlen (Malarone oder Doxycyclin)
Sonne & Dehydrierung
Die UV-Strahlung in Namibia ist extrem — LSF 50+ ist Pflicht, auch bei bewölktem Himmel. In der Namib-Wüste kannst du leicht 3–4 Liter Wasser pro Tag verlieren, ohne es zu merken. Immer mindestens 5 Liter Wasser pro Person im Auto mitführen!
Achtung
In der Wüste ist Dehydrierung gefährlicher als jede Tropenkrankheit. Mindestens 3 Liter pro Tag trinken, mehr bei Wanderungen. Erste Anzeichen von Hitzschlag (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel): sofort in den Schatten und trinken!