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Regionen · Kapitel 7

Queens & Bronx

New York Reiseführer

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RegionenKapitel 7: Queens & Bronx
Regionen · Kapitel 7

Queens & Bronx

Jenseits von Manhattan liegt das echte New York: Queens als diversester Ort der Erde, mit dem besten und günstigsten Essen der Stadt, und die Bronx als Geburtsort des Hip-Hop, mit dem Yankee Stadium und dem gewaltigen Bronx Zoo.

Queens — Die ganze Welt in einem Borough

Queens ist der vielfältigste urbane Raum der Erde — über 138 Sprachen werden hier gesprochen, und jedes Viertel ist eine eigene kulturelle Welt. Für Foodies ist Queens das Paradies: Hier isst du das authentischste und günstigste internationale Essen New Yorks — weit weg von den Touristenpreisen Manhattans.

Astoria

Einst das griechische Viertel New Yorks (und immer noch: die besten griechischen Restaurants außerhalb Griechenlands!), heute zunehmend auch ägyptisch, bosnisch, brasilianisch und hipster. Taverna Kyclades (griechisch, immer Schlange) und die Steinway Street (ägyptische und nahöstliche Küche) sind kulinarische Highlights. Das Museum of the Moving Image (Film und Fernsehen, 15$) ist überraschend gut.

Jackson Heights

Der multikulturellste Quadratkilometer der Erde: Inder, Bangladescher, Nepalesen, Kolumbianer, Mexikaner, Filipinos — alle leben und essen hier auf engstem Raum. Die 74th Street (Little India) hat indische Restaurants, Sari-Läden und einen Hindi-Soundtrack. Die Roosevelt Avenue darunter: Taquerias, Arepas, kolumbianische Bakeries. Ein Taco kostet 2$, ein Thali (indisches Menü) 8$. Jackson Heights ist das beste Food-Erlebnis in New York — günstiger, authentischer und aufregender als alles in Manhattan.

Flushing

New Yorks größte Chinatown (größer als die in Manhattan!) — und dazu ein koreanisches Viertel. Der Flushing Food Court (New World Mall, Basement) ist ein Labyrinth aus chinesischen Essenständen: Dumplings, Peking-Ente, Xi'an-Nudeln, Bubble Tea — alles für 5–10$. Am Wochenende: der Flushing Meadows Corona Park mit dem Unisphere (dem riesigen Erdkugel-Denkmal der Weltausstellung 1964) und dem Queens Museum.

Long Island City (LIC)

Das aufstrebende Viertel am East River — direkt gegenüber von Midtown Manhattan. Der Gantry Plaza State Park bietet den besten Skyline-Blick auf Manhattan (noch besser als von Brooklyn!). Das MoMA PS1 (zeitgenössische Kunst, 10$, im Sommer: Warm Up DJ-Sessions im Hof) und die Noguchi Museum (Skulpturen, 10$) sind Geheimtipps.

Tipp

Queens erreichst du bequem per Subway — Jackson Heights: 7 Train nach 74th Street/Broadway (30 Min. ab Times Square). Flushing: 7 Train Endstation (40 Min.). Astoria: N/W Train. LIC: 7 Train nach Vernon-Jackson. Für das beste Food-Erlebnis: Nimm die 7 Train (die „International Express") und steige an jeder Station aus — jede bringt dich in ein anderes Land.

Die Bronx — Birthplace of Hip-Hop

Die Bronx ist der nördlichste Borough New Yorks und hat zu Unrecht den schlechtesten Ruf. Ja, Teile der South Bronx waren in den 1970ern und 80ern verwüstet — aber heute ist die Bronx lebendiger, kulturell reicher und sicherer als seit Jahrzehnten. Und: Hier wurde der Hip-Hop geboren.

Hip-Hop-Geschichte

Am 11. August 1973 veranstaltete DJ Kool Herc eine Party in der Gemeinschaftshalle der 1520 Sedgwick Avenue in der Bronx — und erfand dabei das, was wir heute Hip-Hop nennen: Er isolierte die Breakbeats von Funk-Platten und verlängerte sie. Grandmaster Flash, Afrika Bambaataa und die Sugarhill Gang folgten. Die Bronx ist Geburtsort einer globalen Kulturbewegung. Das Universal Hip Hop Museum (seit 2023, am Bronx Point am Harlem River) erzählt diese Geschichte.

Yankee Stadium

Die Heimat der New York Yankees — der legendärsten Baseball-Mannschaft der Welt (27 World Series Titel). Ein Baseballspiel im Yankee Stadium ist ein uramerikanisches Erlebnis: Hot Dogs, Bier, die siebte Inning-Dehnung und 50.000 Fans, die „New York, New York" singen. Tickets ab 15$ für Oberdeck-Plätze. Die Saison läuft von April bis Oktober.

Bronx Zoo

Einer der größten Zoos der Welt (107 Hektar, über 6.000 Tiere). Die Congo Gorilla Forest, das Tiger Mountain und das World of Reptiles sind Highlights. Eintritt: 33,95$ (mittwochs Pay-What-You-Wish!). New York Botanical Garden (nebenan, 28$): 100 Hektar mit dem berühmten Haupt-Gewächshaus (Enid A. Haupt Conservatory) — besonders im Frühling zur Orchideen-Show spektakulär.

Arthur Avenue — Das echte Little Italy

Vergiss Little Italy in Manhattan (touristisch und teuer). Die Arthur Avenue in der Bronx ist das echte italienische Viertel New Yorks: handgemachte Pasta, frische Mozzarella, Prosciutto vom Haken, Espresso aus der Kaffeebar und Nonne, die nebenan Cannoli füllen. Der Arthur Avenue Retail Market (Indoor-Markt seit 1940) ist ein Schlaraffenland. Alles günstiger als in Manhattan und hundertmal authentischer.

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