Sicherheit
Rom ist grundsätzlich eine sichere Stadt — Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten. Das Hauptproblem: Taschendiebstahl und Betrug, besonders in touristischen Gebieten.
Hotspots für Taschendiebe
- Metro Linie A: Besonders Termini, Spagna und Ottaviano (Vatikan). In überfüllten Wagen sind organisierte Banden aktiv.
- Bus 64: Der „Taschendieb-Express" zwischen Termini und Vatikan. Berüchtigt.
- Kolosseum & Forum: Im Gedränge an den Eingängen.
- Trevi-Brunnen: Enge Gassen, viel Gedränge — perfektes Revier.
- Termini-Bahnhof: Innen und außen — besonders nachts.
Typische Betrugsmaschen
- „Geschenke": Jemand bindet dir ein Armband um oder drückt dir eine Rose in die Hand — dann verlangt er aggressiv Geld. Höflich aber bestimmt ablehnen.
- Fake-Kellner: In der Nähe des Trevi-Brunnens und der Spanischen Treppe locken „Kellner" Touristen in überteuerte Restaurants mit versteckten Zuschlägen (coperto 8€+).
- Gladiatoren am Kolosseum: Die verkleideten „Gladiatoren" verlangen für ein Foto 5–20€ — vorher den Preis aushandeln oder ablehnen.
| Risiko | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Taschendiebstahl | Hoch | Metro, Busse, Touristenattraktionen |
| Gewaltkriminalität | Niedrig | Sehr selten gegen Touristen |
| Betrug | Mittel | Überteuerte Restaurants, „Geschenke" |
| Verkehr | Hoch | Aggressive Fahrer, Roller-Chaos, kaum Fußgängerpriorität |
Achtung
Notruf: 112 (europaweit). Polizei (Carabinieri): 112. Polizei (Polizia di Stato): 113. Bei Diebstahl: Anzeige (denuncia) bei der nächsten Polizeistation erstatten — nötig für die Versicherung. Touristen-Polizeistation gibt es nahe dem Termini-Bahnhof.