Budget & Kosten
Was kostet Schottland?
Schottland ist etwas günstiger als London und Südengland, aber dennoch kein Schnäppchen. Die Preise liegen etwa 15–25% über dem deutschen Niveau, stark abhängig von Region und Saison. Edinburgh im August (Festival) ist am teuersten. Die Highlands und Inseln sind bei Unterkünften überraschend günstig, bei Lebensmitteln aber teurer (Logistik). Der aktuelle Wechselkurs (ca. 1£ ≈ 1,15–1,20€) verstärkt den Effekt.
Typische Preise (Richtwerte 2025/2026)
| Posten | Preis (£) |
|---|---|
| Kaffee im Café | 3,00–4,50 |
| Pub-Lunch | 10–16 |
| Abendessen im Restaurant | 18–35 |
| Pint Bier im Pub | 4,50–6,50 |
| Fish and Chips (Takeaway) | 8–12 |
| Hostel (Schlafsaal) | 20–35 |
| B&B (Doppelzimmer) | 70–130 |
| Hotel (Mittelklasse, DZ) | 90–180 |
| Mietwagen (pro Tag) | 35–65 |
| Benzin (pro Liter) | 1,45–1,60 |
| Edinburgh Castle (Eintritt) | 19,50 |
| Whisky-Destillerie-Tour | 10–25 |
| Fähre Skye (Mallaig–Armadale) | ab 5 (Fußpassagier) |
| Bus Edinburgh–Glasgow | 7–12 |
Budget-Stufen
Backpacker / Budget (40–70£ pro Tag)
Hostels (SYHA-Jugendherbergen sind top in Schottland!), Wildcampen (Right to Roam!), Pub-Lunches und Supermarkt-Einkäufe, Busfahren mit Megabus/Citylink, kostenlose Museen (Glasgow hat Europas beste kostenlose Museen!). Schottland hat ein hervorragendes Hostel-Netzwerk, und das Right to Roam macht kostenloses Wildcampen legal.
Mittelklasse (80–150£ pro Tag)
B&Bs (die klassische schottische Unterkunft — Zimmer bei Einheimischen mit Full Scottish Breakfast!), gelegentlich ein Restaurant, Mietwagen für die Highlands, 2–3 Whisky-Touren, einzelne Sehenswürdigkeiten mit Eintritt. Die komfortabelste Art, Schottland zu erleben.
Komfort / Luxus (180–400£+ pro Tag)
Country House Hotels und Castle Hotels (ja, man kann in echten Schlössern übernachten!), Michelin-Restaurants (Edinburgh und Glasgow haben eine erstklassige Gastro-Szene), private Whisky-Tastings, Helikopterflüge über die Highlands, exklusive Golfplätze. Schottland kann grandios luxuriös sein.
Tipp
Der größte Spar-Hack in Schottland: das schottische Frühstück (Full Scottish Breakfast). Fast jedes B&B und Hotel bietet es inklusive an — Eier, Bacon, Würstchen, Bohnen, Toast, Haggis, Black Pudding, Pilze und Tomaten. Nach diesem Frühstück brauchst du bis abends nichts mehr. Außerdem: Glasgows Museen (Kelvingrove, Riverside, GoMA) sind komplett kostenlos!
Spar-Tipps
Schottland muss nicht teuer sein. Die besten Strategien:
- Historic Scotland Explorer Pass: Für 3, 7 oder 14 Tage (ab 40£). Freier Eintritt zu über 70 Historic Scotland-Sehenswürdigkeiten, darunter Edinburgh Castle, Stirling Castle und Urquhart Castle am Loch Ness. Lohnt sich ab 3 Burgen.
- ScotRail Spirit of Scotland Pass: Unbegrenzte Zugfahrten in ganz Schottland für 4 oder 8 Tage (ab 149£). Perfekt für eine Rundreise per Bahn.
- Megabus & Citylink: Fernbusse ab 5£ zwischen den Städten. Edinburgh–Glasgow ab 7£, Edinburgh–Inverness ab 12£. Je früher, desto günstiger.
- Wildcampen (Right to Roam): In Schottland ist Wildcampen legal — eines der liberalsten Zugangsrechte Europas. Kostenlos in der Natur übernachten, nur die Regeln beachten (Leave No Trace, nicht in Stadtnähe).
- Supermarkt statt Pub: Tesco, Aldi, Lidl und Co-op sind deutlich günstiger als Restaurantbesuche. Ein Sandwich-Lunch vom Supermarkt kostet 3–5£.
- Kostenlose Museen: Glasgows Kelvingrove Museum, das Riverside Museum, das National Museum of Scotland in Edinburgh und die National Galleries sind alle kostenlos. Weltklasse-Kultur zum Nulltarif.
- B&B statt Hotel: B&Bs sind die schottische Institution — günstiger als Hotels, persönlicher und mit dem legendären Full Scottish Breakfast inklusive.
- BYOB-Restaurants: Viele Restaurants erlauben „Bring Your Own Bottle" — du kaufst den Wein im Supermarkt und bringst ihn mit. Corkage Fee: meist 2–5£ pro Flasche.
War dieses Kapitel hilfreich?
