Top 5 Nationalparks
Thailand hat 155 Nationalparks und über 1.200 Schutzgebiete, die zusammen etwa 18 % der Landfläche abdecken. Der Eintritt für Ausländer beträgt seit 2024 einheitlich 300 Baht (ca. 8 €) — für Kinder die Hälfte.
1. Khao Sok (Surat Thani)
Der älteste immergrüne Regenwald der Welt — 160 Millionen Jahre alt, älter als der Amazonas. Der Cheow Lan Lake (Ratchaprapha-Stausee) mit seinen dramatischen Kalksteinfelsen, die aus smaragdgrünem Wasser ragen, ist eines der spektakulärsten Landschaftsbilder Thailands. Übernachtung in schwimmenden Bungalows auf dem See. Hier findet man die Rafflesia und mit Glück Wildelefanten, Gibbons, Languren und über 300 Vogelarten.
2. Erawan (Kanchanaburi)
Berühmt für seinen siebenstufigen Wasserfall, dessen türkisfarbene Becken zum Baden einladen (ja, man darf rein!). Die oberste Stufe soll dem dreiköpfigen Elefanten Erawan aus der Hindu-Mythologie ähneln. Gut erreichbar als Tagesausflug von Bangkok (3 Stunden). Am schönsten in der Regenzeit (Juni–Oktober), wenn der Wasserfall am meisten Wasser führt.
3. Doi Inthanon (Chiang Mai)
Thailands höchster Berg (2.565 m) mit Nebelwäldern, Wasserfällen und zwei königlichen Pagoden auf dem Gipfel. Morgens kann es hier auf unter 5°C fallen — warme Kleidung mitnehmen! Die Hmong- und Karen-Dörfer auf dem Weg zum Gipfel bieten Einblick in das Leben der Bergvölker. Exzellent für Vogelbeobachtung.
4. Mu Ko Similan (Phang Nga)
Die Similan-Inseln gehören zu den besten Tauchgebieten der Welt: Kristallklares Wasser (30 m Sicht), gesunde Korallenriffe, Mantarochen, Walhaie. Der Park ist nur von Oktober bis Mai geöffnet (Monsun!). Es gibt einfache Unterkünfte auf zwei der neun Inseln — frühzeitig reservieren. Schnorchler kommen auf Ko Miang und Ko Similan auf ihre Kosten.
5. Khao Yai (Nakhon Ratchasima)
Der älteste Nationalpark Thailands (1962), UNESCO-Welterbe, und nur 3 Stunden von Bangkok entfernt. Über 2.000 km² Monsunwald mit Elefanten, Gibbons, Hornvögeln, Pythons und sogar einigen Tigern. Der Haew Narok-Wasserfall (150 m) ist der höchste des Parks. Nachtwanderungen (Night Safari) bieten die Chance, nachtaktive Tiere zu sehen — Sambar-Hirsche, Zibetkatzen, mit Glück einen Bären.
💡 Tipp
In den Nationalparks gibt es oft einfache Bungalows und Campingplätze, die über die Website des DNP (Department of National Parks) buchbar sind. Zelte kann man häufig vor Ort mieten. An Wochenenden und Feiertagen sind die Parks überfüllt — wochentags kommen ist deutlich angenehmer.