Kunst & Kultur · Abschnitt 3/3

Lacquerware & Pagoden

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Lacquerware & Pagoden

Lacquerware (Sơn Mài) ist Vietnams berühmtestes Kunsthandwerk — eine Technik, die über 2.000 Jahre alt ist. Dutzende Schichten Naturlack werden auf Holz, Bambus oder Papiermaché aufgetragen, jede Schicht einzeln geschliffen. Die Motive reichen von abstrakten Mustern über Landschaften bis zu Drachen und Phönixen. Die besten Stücke leuchten in tiefem Schwarz, Rot und Gold.

In Hanoi ist das Dorf Hạ Thái (15 km südlich) seit dem 11. Jahrhundert auf Lacquerware spezialisiert. In Hội An und HCMC gibt es zahlreiche Geschäfte und Werkstätten. Preise: ab 200.000 VND (7,40 €) für kleine Schalen bis 10.000.000+ VND (370+ €) für Kunstwerke.

Pagoden

Vietnams Pagoden (Chùa) sind keine reinen Tempel — sie sind lebendige Orte der Spiritualität, wo Buddhismus, Taoismus und Ahnenkult verschmelzen. Die schönsten:

  • Chùa Một Cột (Ein-Säulen-Pagode, Hanoi): Lotusblüte auf einem einzelnen Steinsockel. Wahrzeichen.
  • Thiên Mụ (Huế): Siebenstöckiger Turm über dem Parfümfluss.
  • Bái Đính (Ninh Bình): Größter Tempelkomplex Vietnams — 500 Arhat-Statuen.
  • Linh Ứng (Đà Nẵng): 67 m hohe weiße Guanyin-Statue (Lady Buddha) auf der Sơn-Trà-Halbinsel.

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