Stadtviertel im Überblick
Edinburgh ist in zwei Hauptteile gegliedert, die unterschiedlicher nicht sein könnten — und genau dieser Kontrast macht die Stadt zum UNESCO-Welterbe:
Old Town
Für wen: Erstbesucher, Geschichtsfans, Harry-Potter-Pilger
Die mittelalterliche Altstadt auf dem Vulkanrücken: die Royal Mile als Rückgrat, Edinburgh Castle als Krone, enge Gassen (Closes), gestapelte Häuser bis zu 14 Stockwerke hoch, der Greyfriars Kirkyard und die düstere Geschichte von Burke & Hare. Hier ist jede Ecke ein Fotomotiv und jeder Stein erzählt eine Geschichte.
New Town
Für wen: Shopping-Fans, Architekturliebhaber, Flaneure
Die georgianische Neustadt (erbaut ab 1767) ist das elegante Gegenstück zur Old Town: gerade Straßen, symmetrische Fassaden, Princes Street (Einkaufsmeile mit Castle-Blick), George Street (Boutiquen und Cocktailbars) und Queen Street Gardens. Hier schlendert man durch 250 Jahre Stadtplanung.
Leith
Für wen: Foodies, Hafenromantiker, Nachtschwärmer
Edinburghs Hafenviertel nördlich des Zentrums war einst rau und verrufen — heute ist es das gastronomische Herz der Stadt: Michelin-Restaurants neben Fish & Chip-Läden, Craft-Beer-Brauereien neben historischen Pubs, die Royal Yacht Britannia und ein maritimes Flair, das Edinburgh eine ganz andere Note gibt.
Arthurs Seat & Holyrood
Für wen: Naturliebhaber, Wanderer, Fotografen
Der 251 Meter hohe erloschene Vulkan und sein umgebendes Holyrood Park bieten Wildnis mitten in der Stadt: Felsen, Klippen, Seen und Wanderwege mit spektakulärem Blick. Am Fuß liegt der Palace of Holyroodhouse — die offizielle schottische Residenz der britischen Monarchie.