Spar-Tipps & Währungsfallen
Kubas Geldsystem ist für Touristen eine Herausforderung — mit diesen Tipps navigierst du sicher:
- Bargeld ist König: Kreditkarten funktionieren in Kuba nur eingeschränkt — amerikanische Karten (Visa/Mastercard von US-Banken) gar nicht. Nimm genügend EUR in bar mit und wechsle in offiziellen Wechselstuben (CADECA). Dollar haben seit 2020 einen Strafaufschlag von 10%.
- Wechselkurs prüfen: Der offizielle und der inoffizielle Kurs können stark abweichen. Informiere dich auf aktuellen Reise-Foren kurz vor Abflug. An der Rezeption deiner Casa Particular bekommst du oft bessere Kurse als bei der CADECA.
- Collectivo statt Taxi: Die Almendrones (Sammel-Oldtimer) fahren feste Routen durch Havanna für umgerechnet unter 1€. Authentisch, günstig und ein Erlebnis für sich.
- Staatliche Restaurants meiden: Die staatlichen Restaurants sind oft schlecht und überteuert. Geh stattdessen in Paladares (private Restaurants) — hier ist das Essen besser und der Preis fairer.
- Zigarren nur im offiziellen Shop kaufen: Straßenverkäufer bieten ständig „echte Cohibas" an — fast immer Fälschungen. Nur in der Casa del Habano oder Lädena mit Hologramm-Siegel kaufen.
- Kostenlose Erlebnisse: Der Malecón, die Plazas, Straßenmusik, Callejón de Hamel (sonntags), Kanonenschuss um 21 Uhr an der Fortaleza de San Carlos — die besten Erlebnisse in Havanna kosten nichts.
- Wasser: Leitungswasser ist NICHT trinkbar. 1,5l-Flaschen kosten umgerechnet 0,50–1€ in Geschäften. In Restaurants deutlich mehr — eigene Flasche mitnehmen.
Achtung
Bring genügend Bargeld in EUR mit! Geldautomaten in Kuba sind unzuverlässig — oft leer, mit Limits oder außer Betrieb. Plane 50–80€ pro Tag in bar ein. Amerikanische Kreditkarten funktionieren in Kuba nicht.