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Geschichte Indonesiens · Abschnitt 1/4

Hindu-buddhistische Königreiche (bis 15. Jh.)

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Geschichte Indonesiens|
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Hindu-buddhistische Königreiche (bis 15. Jh.)

Lange bevor der Islam kam, war Indonesien ein Zentrum der hinduistischen und buddhistischen Zivilisation — und schuf einige der größten Bauwerke dieser Religionen, die noch heute stehen.

Srivijaya (7.–13. Jahrhundert)

Das Srivijaya-Reich mit seinem Zentrum bei Palembang auf Sumatra war eine maritime Großmacht, die den Handel zwischen Indien und China kontrollierte. Srivijaya beherrschte die Straße von Malakka — eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt — und wurde reich durch Gewürzhandel, Zölle und Tribut. Der chinesische Mönch Yijing studierte hier im 7. Jahrhundert und berichtete von einer blühenden buddhistischen Gelehrsamkeit mit über 1.000 Mönchen.

Das Königreich Majapahit (1293–1500)

Majapahit war das mächtigste Reich, das der Archipel je hervorbrachte — ein Hindu-javanisches Imperium, das auf dem Höhepunkt seiner Macht (unter dem legendären Premierminister Gajah Mada) den größten Teil des heutigen Indonesien, Teile Malaysias und der Philippinen kontrollierte. Majapahit ist der historische Bezugspunkt für Indonesiens heutiges Staatsgebiet — die Gründerväter der Republik bezogen sich direkt auf Gajah Madas Schwur, den gesamten Archipel zu einen.

Borobudur und Prambanan auf Java sind die sichtbarsten Zeugnisse dieser Epoche — auch wenn sie aus der älteren Sailendra- und Sanjaya-Periode stammen. Die Reliefs von Borobudur zeigen Alltagsszenen, Schiffe und Tempel, die unser Bild des mittelalterlichen Südostasien prägen.

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