Geschichte: Drei Imperien, eine Stadt · Abschnitt 1/2

Von Byzanz zu Konstantinopel

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Geschichte: Drei Imperien, eine Stadt|
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Von Byzanz zu Konstantinopel

Die Geschichte beginnt 660 v. Chr., als griechische Siedler aus Megara die Kolonie Byzantion an der Südspitze des Goldenen Horns gründeten. Die strategische Lage — an der Meerenge zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer, zwischen Europa und Asien — machte die Stadt zum begehrten Preis für jede Weltmacht.

Konstantinopel — Das Neue Rom

330 n. Chr. wählte Kaiser Konstantin der Große die Stadt als neue Hauptstadt des Römischen Reiches und nannte sie Konstantinopel. Er ließ Tempel in Kirchen umbauen, monumentale Foren und Aquädukte errichten und holte Kunstschätze aus dem gesamten Imperium hierher. Konstantinopel wurde zur größten und reichsten Stadt der Welt:

  • 537: Kaiser Justinian I. vollendet die Hagia Sophia — die größte Kirche der Christenheit für fast 1.000 Jahre. „Salomon, ich habe dich übertroffen", soll er bei der Einweihung gesagt haben.
  • 5.–13. Jahrhundert: Konstantinopel ist das Zentrum der christlichen Welt mit einer Bevölkerung von bis zu 500.000 — während Rom auf 50.000 geschrumpft war.
  • 1204: Die Kreuzfahrer des 4. Kreuzzugs plündern Konstantinopel — nicht die Muslime, sondern die eigenen Glaubensbrüder verwüsten die Stadt. Ein Verrat, der nie vergessen wurde.

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