Sicherheit
Istanbul ist eine grundsätzlich sichere Stadt für Touristen. Gewaltkriminalität gegen Besucher ist selten. Die Hauptrisiken sind Kleinkriminalität und Betrug — beides vermeidbar mit gesundem Menschenverstand.
Worauf achten
- Taschendiebstahl: In der Straßenbahn T1 (Sultanahmet-Linie), im Großen Basar und an der İstiklal-Straße. Wertsachen nah am Körper tragen.
- Taxi-Betrug: Manipulierte Taxameter, Umwege, falsche Scheine (der Fahrer tauscht deinen 200er-Schein gegen einen 20er). Nutze BiTaksi-App.
- Schuhputzer-Trick: Ein Schuhputzer „verliert" seine Bürste, du hebst sie auf, er bedankt sich und putzt dir die Schuhe — dann verlangt er einen überhöhten Preis.
- Freundliche Fremde: „Hey my friend, where are you from?" — Männer, die dich in Bars oder Restaurants lotsen, wo du überhöhte Rechnungen bekommst. Höflich ablehnen.
- Gefälschte Ware: Auf den Basaren werden Fälschungen (Taschen, Uhren, Parfüms) offen verkauft. Qualität variiert — der Zoll an der deutschen Grenze kann Fälschungen beschlagnahmen.
| Risiko | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Taschendiebstahl | Mittel | Übliche Vorsicht in der Straßenbahn und an touristischen Orten |
| Gewaltkriminalität | Niedrig | Selten gegen Touristen |
| Betrug | Mittel | Taxis, Basare, freundliche Fremde |
| Verkehr | Hoch | Istanbuls Verkehr ist chaotisch — als Fußgänger vorsichtig! |
Achtung
Notruf: 112 (allgemein), 155 (Polizei), 110 (Feuerwehr), 112 (Rettung). Touristen-Polizei in Sultanahmet: spricht Englisch und hilft bei Diebstahl/Betrug. Wichtig: Bei Taxi-Betrug die Plakettennummer notieren und bei der Stadtverwaltung (İBB) melden.