Big-Five-Safari: Wann, was, wo
Die Big Five sind die fünf „begehrtesten" Wildtiere Afrikas, ursprünglich von Großwildjägern als die fünf gefährlichsten Tiere zum Erlegen klassifiziert: Afrikanischer Elefant, Löwe, Afrikanischer Büffel, Leopard und Nashorn.
Wo welches Tier am besten?
- Elefanten: Amboseli (beste Population), Tsavo, Masai Mara, Samburu
- Löwen: Masai Mara (höchste Dichte), Tsavo, Amboseli
- Leoparden: Masai Mara (besonders rund um den Talek River), Samburu, Tsavo West
- Büffel: überall vertreten, oft in großen Herden in der Mara
- Nashorn: schwierigster Big-Five-Sichtungspunkt — Lake Nakuru (am zuverlässigsten), Ol Pejeta Conservancy, Ngulia Rhino Sanctuary in Tsavo West
Beste Reisezeit
- Juli-Oktober (Trockenzeit): beste Wildtier-Sichtungen, Tiere sammeln sich an Wasserquellen. Großtierwanderung in der Masai Mara: Juli-September Höhepunkt mit 1,5+ Millionen Gnus und Zebras
- Januar-Februar (kurze Trockenzeit): sehr gute Bedingungen, Geburten, klarere Kili-Sicht in Amboseli
- März-Mai (lange Regenzeit): einige Lodges geschlossen, manche Pisten unpassierbar — aber günstigere Preise und üppig grüne Landschaft
- November (kurze Regenzeit): kurze Schauer, Lodges offen
Tagesablauf bei einer Lodge-Safari
- 5:30–6:00: Wecken, Kaffee/Tee
- 6:30–9:30: Morgen-Pirschfahrt (beste Sichtungschancen)
- 9:30–10:30: Frühstück in der Lodge
- 10:30–15:30: Pause (Mittagshitze, Tiere ruhen)
- 15:30–18:30: Nachmittag-Pirschfahrt
- 19:00–21:00: Abendessen, oft mit Wildtier-Geräuschen rundum
