Verantwortungsvoller Safari-Tourismus
Safari-Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle Kenias und finanziert große Teile des Naturschutzes. Aber: Nicht jeder Anbieter handelt verantwortlich. Worauf achten:
Bei der Anbieterwahl
- KATO-Mitgliedschaft (Kenya Association of Tour Operators) als Qualitätssiegel
- Eco Tourism Kenya Zertifizierung (Bronze, Silber, Gold)
- Conservancy-basierte Touren — Einnahmen gehen direkt an lokale Maasai-Gemeinden
- Vermeidung von „Cheap Safari"-Anbietern, die oft schlechte Bezahlung an Guides + zu viele Fahrzeuge pro Tier bedeuten
Verhalten im Park
- Keine Tiere füttern — selbstverständlich
- Stille bei Sichtungen — kein lautes Rufen, keine Anhupen
- Abstand halten — auch bei „Stillstand" 25 m Mindestabstand zu Großtieren
- Kein Off-Road in National Parks — nur in Conservancies erlaubt
- Müll mitnehmen
- Nicht aussteigen — außer in ausgewiesenen Bereichen
Begegnung mit Maasai
- Vor dem Fotografieren immer fragen — oft gegen kleine Spende üblich
- Maasai-Dorf-Besuche („Cultural Visits") sind oft inszeniert; authentischer in Conservancies oder bei Mehrtagesaufenthalten in Lodges mit Community-Programmen
- Souvenirs: direkter Kauf bei Maasai-Frauen statt in Touristen-Shops
Für Foto-Enthusiasten
- Tele-Objektiv ab 300 mm dringend empfohlen, ideal 400-600 mm
- Schnelle Memory Cards + Reserve-Akkus
- Bohnensack zum Stabilisieren auf dem Auto-Rahmen
- Kein Blitz bei Tieren, besonders nicht bei Nachtfahrten
