Lodge, Tented Camp oder Camping?
Die Wahl der Unterkunft prägt das Safari-Erlebnis stark — drei Hauptkategorien:
Safari-Lodge
- Festes Hotelgebäude im Park, oft mit Pool, Restaurants, Spa
- Komfort: Klimaanlage, Strom, Internet
- Preis: 200-500 USD pro Person/Nacht (Vollpension)
- Beispiele: Sarova Salt Lick Game Lodge, Ngulia Safari Lodge
- Vorteil: Komfort und Annehmlichkeiten
- Nachteil: weniger „Safari-Romantik"
Tented Camp (Luxus-Zelt)
- Permanente Zelte mit festem Boden, Bett, Bad mit Dusche, oft Veranda
- Atmosphäre: Sounds der Wildnis, manchmal Tiere am Camp
- Preis: 250-800+ USD pro Person/Nacht
- Beispiele: Tortilis Camp (Amboseli), Kilima Camp (Mara), Saruni Mara
- Vorteil: Authentisches Safari-Erlebnis ohne Komfortverlust
- Nachteil: teurer als Lodge bei vergleichbarem Komfort
Mobile Camping-Safari
- Zelte werden aufgeschlagen, mobile Crew kocht und betreut
- Atmosphäre: pur, abenteuerlich, in entlegenen Gebieten
- Preis: 150-300 USD pro Person/Nacht (vollverpflegt)
- Vorteil: Maximale Wildnis-Erfahrung, oft in weniger besuchten Gebieten
- Nachteil: Less Komfort, kein Strom (oder nur Generator), einfaches Bad
Conservancy vs. National Park
Eine wichtige Unterscheidung: Neben den staatlichen National Parks gibt es zunehmend private Conservancies (Schutzgebiete, oft an Maasai-Gemeinden zurückgepachtet). Vorteile von Conservancies:
- Off-Road-Fahrten erlaubt (in National Parks meist nicht)
- Nachtfahrten möglich
- Walking Safaris mit Maasai-Guides
- Weniger Besucher, mehr Privatsphäre
- Direkter Beitrag zur lokalen Bevölkerung
Beliebte Conservancies in Kenia: Mara North Conservancy, Ol Pejeta, Lewa, Mara Naboisho, Loisaba.
