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Geschichte · Abschnitt 2/3

Christian IV. & die Großmachtzeit

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Geschichte|
VerstehenChristian IV. & die Großmachtzeit

Christian IV. & die Großmachtzeit

Christian IV. (reg. 1588–1648) ist Kopenhagens beliebtester König — der Bauherr, der die Stadt in eine Renaissance-Metropole verwandelte. Er baute Schloss Rosenborg, den Rundetårn, die Börse (Børsen mit dem Drachenschwanz-Turm), Christianshavn und zahllose andere Gebäude. Sein Wahlspruch: Regna Firmat Pietas (Frömmigkeit stärkt die Reiche) — aber in Wahrheit war er ein trink- und baufreudiger König, der Kopenhagen sein heutiges Gesicht gab.

Die Kriege gegen Schweden

Das 17. Jahrhundert brachte verheerende Kriege gegen Schweden. 1658/59 marschierte der schwedische König Karl X. Gustav über das zugefrorene Meer (!) nach Seeland und belagerte Kopenhagen. Die Stadt hielt stand — knapp. Aber Dänemark verlor Schonen, Halland und Blekinge (das heutige Südschweden) dauerhaft. Kopenhagen wurde zur Grenzstadt am Öresund, mit Schweden direkt gegenüber.

Absolutismus (1660–1849)

Nach den Kriegsniederlagen wurde Dänemark 1660 zur absoluten Monarchie. Die Könige residierten zunächst im Kopenhagener Schloss (das dreimal abbrannte), dann im Amalienborg (ab 1794). Kopenhagen wuchs, wurde befestigt (Kastellet) und entwickelte sich zum Handels- und Kulturzentrum des Nordens.

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