Geschichte · Abschnitt 1/3

Antike bis Reconquista

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Antike bis Reconquista

Die Besiedlung des heutigen Lissabon reicht mindestens bis in die Jungsteinzeit zurück. Die Phönizier gründeten um 1200 v. Chr. einen Handelsposten, den sie Alis Ubbo nannten (möglicherweise der Ursprung des Namens Lisboa). Römer, Westgoten und Sueben folgten.

Maurische Herrschaft (714–1147)

Ab 714 regierten die Mauren die Stadt, die sie al-Ushbuna nannten. Sie bauten die Festung auf dem Hügel (das heutige Castelo de São Jorge), legten Bewässerungssysteme an und machten die Stadt zu einem florierenden Handelszentrum. Die Alfama, Lissabons ältestes Viertel, bewahrt bis heute das maurische Straßenlabyrinth — enge Gassen, steile Treppen, verwinkelte Sackgassen.

Die Reconquista (1147)

Am 25. Oktober 1147 eroberte König Afonso Henriques mit Hilfe englischer, flämischer und deutscher Kreuzfahrer Lissabon von den Mauren zurück — nach einer 17-wöchigen Belagerung. Dieser Tag markiert den Beginn der christlichen Geschichte Lissabons. Der englische Kreuzfahrer Gilbert von Hastings wurde zum ersten Bischof ernannt; die Hauptmoschee wurde zur Kathedrale (Sé de Lisboa) umgewandelt. 1255 wurde Lissabon zur Hauptstadt Portugals erhoben.

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