Brick Lane
Die Brick Lane ist eine der faszinierendsten Straßen Londons — ein lebendiges Zeugnis der Immigration, die London geformt hat. Die Straße war nacheinander Heimat von Hugenotten (17. Jh.), Juden aus Osteuropa (19./20. Jh.) und der bengalischen Gemeinde (ab 1970er). Heute: Banglatown — die größte bangladeschische Gemeinde Europas, mit Dutzenden Curry-Häusern, aber auch Vintage-Shops, Galerien und Streetfood.
Highlights
- Curry Mile: Über 50 Curry-Restaurants auf einem Kilometer. Die Qualität variiert — die besten sind nicht die mit den aufdringlichsten Werbern vor der Tür. Empfehlung: Aladin (132 Brick Lane, authentisch bengalisch, BYOB — Bring Your Own Bottle!) und Tayyabs (nahe Whitechapel, pakistanisch, legendär gut, oft Schlange).
- Vintage-Shopping: Brick Lane und die Seitenstraßen (Cheshire Street, Sclater Street) sind das Vintage-Paradies Londons: Beyond Retro, Rokit, Blitz und Dutzende unabhängiger Läden mit Second-Hand-Mode aus allen Jahrzehnten.
- Beigel Bake: Die berühmteste Bäckerei Londons — 24 Stunden geöffnet, seit 1974. Die Salt Beef Bagels (ab 4,50£) sind legendär: ofenwarme Bagels mit dickem, zartem Pökelfleisch und Senf. Immer eine Schlange, immer schnell, immer gut.
- Old Truman Brewery: Die ehemalige Brauerei ist heute ein riesiger Komplex aus Märkten, Galerien, Pop-ups und Veranstaltungsräumen. Am Sonntag: der Backyard Market (Vintage, Handwerk), der Up Market (Streetfood aus aller Welt) und der Sunday Market in den Hallen.