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Geschichte Malaysias · Abschnitt 1/3

Frühgeschichte & Sultanat von Malakka

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Frühgeschichte & Sultanat von Malakka

Die malaiische Halbinsel war seit Jahrtausenden ein Knotenpunkt des maritimen Handels — zwischen Indien, China, Arabien und dem Gewürzarchipel. Schon im 1. Jahrhundert n. Chr. erwähnten indische und chinesische Quellen die Halbinsel als Handelsstation.

Der Wendepunkt kam um 1400, als der hinduistische Prinz Parameswara aus Sumatra floh und das Sultanat von Malakka gründete. Unter Sultan Mansur Shah (1458–1477) wuchs Malakka zu einem der wichtigsten Häfen der Welt — chinesische, indische, arabische und südostasiatische Händler trafen hier aufeinander. Die Stadt hatte zu Spitzenzeiten 200.000 Einwohner und kontrollierte die Straße von Malakka, eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Erde.

Parameswara konvertierte zum Islam (und nahm den Namen Iskandar Shah an), und mit ihm kam der Islam nach Südostasien. Die Konversion war keine Zwangsbekehrung, sondern eine strategische Entscheidung: Muslimische Händler aus Gujarat und Arabien brachten Reichtum, und der Islam wurde zur Religion der Herrschenden. Das malaiische Sultanatssystem, das bis heute in Malaysia existiert (9 Sultane regieren abwechselnd als König!), hat seine Wurzeln in dieser Epoche.

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