Uxmal — Puuc-Architektur★★★
Uxmal (sprich: „Usch-MAL") ist für viele Kenner die schönste Maya-Stätte Mexikos — weniger überlaufen als Chichén Itzá, dafür architektonisch beeindruckender. UNESCO-Welterbe seit 1996.
Uxmal war das Zentrum der Puuc-Kultur (600–1000 n. Chr.) und ist berühmt für seine fein gearbeiteten Mosaikfassaden — geometrische Muster, Masken des Regengottes Chaac und Darstellungen der gefiederten Schlange, alles aus exakt geschliffenen Steinen zusammengesetzt.
Highlights
- Pirámide del Adivino (Pyramide des Zauberers): Die einzige ovale Pyramide der Maya-Welt (35 m). Die abgerundeten Ecken und die steile Form sind einzigartig.
- Cuadrángulo de las Monjas (Nonnenviereck): Ein rechteckiger Komplex aus vier Gebäuden mit den feinsten Puuc-Mosaiken — Chaac-Masken, Schlangen und Lattice-Muster. Ein Meisterwerk der Maya-Architektur.
- Palacio del Gobernador (Gouverneurspalast): 100 m lang, die Fassade besteht aus 20.000 geschliffenen Steinen. Der amerikanische Archäologe Sylvanus Morley nannte ihn „das schönste Gebäude der präkolumbischen Welt".
Praktisches
- Eintritt: 494 MXN (ca. 26€).
- Anreise: 80 km südlich von Mérida (1h). Am besten mit Mietwagen, um auch die Ruta Puuc (Kabah, Sayil, Labná, Xlappak) zu besuchen.
- Licht & Sound Show: Abends (19:00 im Winter, 20:00 im Sommer) projiziert eine Lichtshow Maya-Motive auf die Pyramiden. Auf Spanisch, aber visuell beeindruckend. 120 MXN extra.
💡 Tipp
Kombiniere Uxmal mit der Ruta Puuc: Kabah (20 min entfernt) hat einen fantastischen Chaac-Masken-Palast und ist oft menschenleer. Ein Mietwagen-Tag von Mérida aus reicht für Uxmal + Kabah.