Inle-See & Shan-Staat · Abschnitt 4/4

Pindaya & Umgebung

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Pindaya & Umgebung

Die Höhle der 8.000 Buddhas

Die Pindaya-Höhlen (Shwe Oo Min Natural Cave Pagoda) sind eines der faszinierendsten religiösen Monumente Myanmars: Ein labyrinthartiges Kalksteinhöhlensystem, in dem über 8.000 Buddha-Statuen aufgestellt sind — von winzigen Figürchen bis zu mannshohen Skulpturen, aus Gold, Holz, Marmor, Alabaster und Bronze. Seit Jahrhunderten bringen Pilger neue Buddha-Statuen in die Höhle, und der Bestand wächst mit jedem Jahr.

Die Atmosphäre in der Höhle ist surreal und meditativ: schmale Gänge zwischen dicht gedrängten goldenen Buddhas, gedämpftes Licht durch Stalaktiten, der Geruch von Weihrauch und die Stille, die nur vom leisen Murmeln der Betenden unterbrochen wird. In manchen Kammern stehen die Statuen so dicht, dass man sich zwischen ihnen hindurchschlängeln muss. In anderen Abschnitten öffnen sich weite Hallen mit natürlichen Lichtschächten und Tropfsteinformationen, die wie von einer anderen Welt wirken.

Laut Legende lebte in der Höhle einst eine riesige Spinne, die Prinzessinnen gefangen hielt, bis ein Prinz sie mit einem Pfeil erlegte — daher der Name Pindaya (von „pinguya" = Spinne).

Besuch

  • Eintritt: 5.000 MMK (ca. 1,50 EUR). Per Aufzug oder überdachter Treppe erreichbar.
  • Dauer: 2–3 Stunden, um die Höhle gründlich zu erkunden.
  • Anreise: Pindaya liegt ca. 1,5h von Nyaung Shwe (per Taxi oder Motorrad). Kombinierbar mit einem Besuch der Teeplantagen und Shan-Dörfer in der Umgebung.

Die Umgebung

Pindaya selbst ist ein verschlafenes Shan-Städtchen an einem kleinen See, umgeben von Hügeln und Feldern. Die Fahrt dorthin führt durch eine atemberaubende Landschaft: goldgelbe Reisfelder (in der Erntezeit), Teeplantagen auf den Hügeln und kleine Dörfer der Danu-Ethnie, die für ihren Shan-Tofu und ihre gewebten Taschen bekannt sind. In der Umgebung gibt es kleine Teeplantagen, die besucht werden können — die Shan-Region produziert einigen der besten Tees Myanmars, und in den Dörfern wird der berühmte Laphet (fermentierte Teeblätter) hergestellt, die Grundzutat für den Teeblatt-Salat.

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